Willkuer – Explosiv wie Dynamit! Tourfinale in Frankfurt

Frankfurt am Main, 10.04.2026 – Es gibt Abende, die knallen. Und es gibt Abende, die zünden wie Dynamit. Genau so einer war das Tourfinale von Willkuer in der Batschkapp.

Schon lange vor Einlass um 18 Uhr sammelten sich die Fans vor der Halle. Rund 500 Leute fanden sich ein – die Batschkapp wirkte damit zwar „nur“ halb voll, doch die Stimmung ließ das schnell vergessen. Hier ging es nicht um Zahlen, sondern um Energie. Und davon gab es reichlich.

Pünktlich um 19 Uhr eröffneten Stepfather Fred den Abend. Mit einem Gorillaz-Intro betraten die Jungs die Bühne – und ab da gab es kein Halten mehr. Ihr 45-minütiges Set war ein wuchtiger Mix aus Alternative Rock, Hard Rock und Heavy Alternative. Besonders gefeiert: „Blue Pride“, die Hymne der Allgäu Comets, die sich einmal mehr als absoluter Live-Banger entpuppte.

Nach kurzer Umbaupause folgte der erste kleine Spaß des Abends: Aus „Herbst“ wurde kurzerhand „Frühling“ – ein augenzwinkernder Streich von Stepfather Fred via Backdrop. Die Band nahm’s mit Humor und lieferte im Anschluss ein ebenso starkes 45-minütiges Set ab. Songs wie „Spiegel“ und „Keine Liebe“ zündeten sofort. Auch eine Willkuer-Nummer im eigenen Stil durfte nicht fehlen. Highlight: Die Überraschung, als Mitglieder von Stepfather Fred plötzlich mit auf der Bühne standen – pure Eskalation und beste Laune. Mit „Ein letzter Abend“, einem Drum-Solo und „Du kannst alles haben“ verabschiedete sich Herbst unter lautem Applaus.

Dann wurde es ernst.

Um 21 Uhr betraten Willkuer die Bühne – und gingen direkt in die Vollen. Ohne große Vorrede, dafür mit maximalem Druck starteten sie in einen Set, der keine Atempause kannte.

Sie jagten einen Song nach dem anderen durch die Halle:
„Adrenalin“, „Sag’s mir ins Gesicht“, „Heimspiel“, „Ich bin nicht OK“, „Wir sind wer wir sind“, „Arschloch mit Herz“, „Geh mit uns“, „Alles hat seinen Preis“, „Du hast’s verdient“, „Ein Mann ein Wort“, „Bevor hier alles hochgeht“, „Scheißegal“, „Lieb mich“, „Zusammen gegen die Welt“, „Die Besten sterben nie“, „Für immer ist ’ne lange Zeit“, „Volle Kraft voraus“, „Das ist Deutschland“ und „Keiner von euch“.

Das Publikum? Komplett drin. Es wurde gefeiert, getanzt, gesungen – von der ersten bis zur letzten Reihe. Genau diese Mischung aus ehrlichen Texten, Druck auf der Bühne und Nähe zum Publikum machte den Abend besonders.

Natürlich ließ man die Fans nicht ohne Zugabe gehen:
Mit „Willkuer“ und dem finalen „Die Party ist vorbei“ setzte die Band den Schlusspunkt unter einen Abend, der seinem Namen mehr als gerecht wurde.

Nebenbei kündigte die Band auch die kommende Festivalsaison an – und machte klar: Das war nicht das Ende, sondern nur der Auftakt für einen heißen Festivalsommer.

Fazit:
„Explosiv wie Dynamit“ war hier kein leeres Versprechen, sondern Programm. Drei Bands, die Bock hatten. Eine Crowd, die mitgezogen hat. Und ein Tourfinale, das sich wie ein Neuanfang anfühlt. Wer Willkuer live erlebt, weiß: Das ist keine halbe Sache – das ist Vollgas.