PARTY.SAN METAL OPEN AIR 2026 – 30 JAHRE HELL IS HERE!

Drei Tage Metal, Staub, Schweiß und die große Jubiläumsschlacht in Obermehler

06. – 08. August 2026 | Flugplatz Obermehler – Schlotheim

Arrr, ihr Metal-Piraten!

Wenn sich Anfang August die Tore zum Party.San Metal Open Air öffnen, weiß jeder an Bord sofort: Hier wird nicht gekleckert, hier wird ordentlich die Kanone geladen! Und 2026 war sowieso ein ganz besonderes Jahr, denn das Party.San feierte sein 30-jähriges Bestehen.

Drei Jahrzehnte voller Death Metal, Black Metal, Thrash, Doom, Grindcore und allem, was einem gepflegten Metalhead die Nackenmuskeln zum Glühen bringt. Vom 06. bis 08. August 2026 wurde der Flugplatz Obermehler wieder zum Heimathafen der härtesten Mannschaften der Metalwelt.

Und was soll ich sagen, liebe Landratten? Das Party.San braucht keinen Hochglanz-Zirkus und keine riesige Lasershow, um Eindruck zu machen. Hier zählen die Bands, die Fans und natürlich das kühle Getränk in der Hand. Zwei Bühnen, kurze Wege, Camping direkt am Geschehen und jede Menge Metal – mehr braucht eine ordentliche Piratencrew schließlich nicht!


30 Jahre Party.San – die Jubiläumskanonen werden geladen

30 Jahre Party.San – das muss natürlich ordentlich gefeiert werden. Und so wurde beim Billing auch nicht gerade mit Wattebällchen geschossen.

Mit Testament, Amorphis und Hypocrisy standen gleich mehrere Hochkaräter auf dem Fahrplan. Dazu kamen unter anderem Marduk, Dark Funeral, Moonspell, Alcest, Sacred Reich, Wolves in the Throne Room, Misery Index, 200 Stab Wounds, Deceased, Jungle Rot, Wolfbrigade, Wormed, Firespawn, Desaster und noch viele weitere Bands.

Da wusste man schon vor dem ersten Ton: Das wird kein gemütlicher Sonntagsausflug.

Das Schöne am Party.San ist aber gerade diese Mischung. Neben den großen Namen bekommt auch der Underground ordentlich Kanonendonner spendiert. Wer hier einfach mal ohne Plan über das Gelände schippert, kann schnell eine neue Lieblingsband entdecken.


Donnerstag – die erste Breitseite

Kaum war der erste Festivalmorgen angebrochen, hieß es auch schon: Leinen los!

Mit Bands wie Sarcator, 200 Stab Wounds, Iotunn und Misery Index wurde bereits am Nachmittag ordentlich Druck auf die Lautsprecher gegeben. Besonders die Death-Metal-Fraktion bekam hier direkt ihre erste Portion musikalischen Kanonendonner.

Danach ging es mit Sadistic Intent weiter, bevor Schirenc plays Pungent Stench den morbiden Sound über das Gelände jagten.

Auch Sventevith, Sear Bliss und Evoken sorgten für ordentlich düstere Stimmung. Hier wurde nicht nur mit Geschwindigkeit gearbeitet – da kroch die Dunkelheit teilweise förmlich über das Festivalgelände.

Und dann wurde es richtig finster:

Moonspell enterten die Bühne und brachten ihre ganz eigene Mischung aus Gothic, Dark Metal und düsterer Atmosphäre mit.

Doch die große Kanone des Donnerstags wartete noch.

TESTAMENT – THRASH METAL AUS DER KANONE!

Zum Abschluss des ersten Tages gingen die Jungs von TESTAMENT an Bord.

Und die US-Thrash-Legenden machten ziemlich schnell klar, dass sie nicht gekommen waren, um Muscheln zu sammeln.

Riffs ohne Ende, ordentlich Druck und jede Menge Klassiker ballerten über das Gelände. Für das 30-jährige Party.San-Jubiläum war Testament natürlich ein Volltreffer.

Die erste Schlacht war damit geschlagen – doch wer dachte, die Crew könne jetzt gemütlich die Füße hochlegen, hatte die Rechnung ohne das Party.San gemacht.

🏴‍☠️ Freitag – zwischen schwarzer See und musikalischem Abriss

Der Freitag brachte eine ganz andere Mischung auf den Obermehler-Kahn.

Mit Afsky, Alcest und Wolves in the Throne Room wurde es stellenweise atmosphärisch, düster und fast schon hypnotisch.

Gerade Alcest zeigten, dass Metal nicht immer nur aus maximalem Geballer bestehen muss. Ihre Mischung aus Härte, Melodie und verträumten Klanglandschaften sorgte für einen schönen Kontrast zum restlichen musikalischen Dauerfeuer.

Doch lange blieb es nicht ruhig.

Mit Sacred Reich kam ordentlich Thrash-Metal auf die Planken. Dazu sorgten Deceased, Jungle Rot, Wormed und weitere Bands dafür, dass die Nackenmuskeln weiter fleißig trainiert wurden.

Und natürlich durfte auch die schwarze Flagge wieder gehisst werden.

☠️ DARK FUNERAL – DIE DUNKELHEIT KOMMT

Wenn Dark Funeral die Bühne betreten, wird es selten hell und freundlich.

Black Metal vom Feinsten, finstere Atmosphäre und ordentlich Geschwindigkeit sorgten dafür, dass die schwarze Flagge über Obermehler wehte.

Doch auch der Freitag hatte noch einen großen Namen im Ärmel.

🔥 AMORPHIS – EIN PREMIERENBESUCH

Mit Amorphis ging es zum großen Finale des Tages.

Für die Finnen war es eine besondere Reise, denn sie standen 2026 erstmals beim Party.San auf der Bühne.

Und mit ihrem Mix aus Metal, Melodie und atmosphärischen Klängen brachten sie noch einmal eine ganz andere Farbe in das Jubiläumswochenende.

Ein würdiger Abschluss für Tag Nummer zwei.

⚔️ Samstag – letzte Schlacht, letzte Kanonenkugel

Drei Tage Party.San bedeuten natürlich auch: Irgendwann kommt die letzte Schlacht.

Aber bevor die Metal-Piraten ihre Schiffe wieder klarmachen mussten, wurde am Samstag noch einmal ordentlich nachgeladen.

Marduk, Dark Funeral, Hypocrisy, Celeste und viele weitere Bands sorgten dafür, dass auf dem Flugplatz weiterhin ordentlich die Hölle los war.

Black Metal, Death Metal, Doom und Thrash – musikalisch wurde noch einmal die komplette Schatzkarte des extremen Metals abgefahren.

💀 HYPOCRISY – DIE SCHWEDISCHE TODESKOMMANDO

Ein besonderes Highlight war natürlich Hypocrisy.

Die Schweden gehören mittlerweile fast schon zur Party.San-Familie und kehrten auch 2026 wieder nach Obermehler zurück.

Melodischer Death Metal, düstere Atmosphäre und ordentlich Druck aus den Boxen – genau das richtige Rezept für eine Mannschaft, die nach drei Tagen Festival noch immer nicht genug bekommen hatte.

Auch Death Worship, GUT, For Victory und zahlreiche weitere Bands ließen es noch einmal ordentlich krachen.


☠️ STAUB, SCHWEISS UND BIER – DAS PARTY.SAN-LEBEN

Natürlich besteht ein Festival nicht nur aus Bühnen und Bands.

Wer das Party.San kennt, weiß: Der Staub von Obermehler gehört genauso zum Festival wie die Gitarrenriffs.

Schon nach kurzer Zeit sieht der Metalhead aus, als hätte er persönlich mehrere Tage auf einer Pirateninsel verbracht.

Dazu kommen Camping, Biergarten, Essen, Gespräche und natürlich die vielen Begegnungen mit alten und neuen Bekanntschaften.

Genau das macht für mich den besonderen Charme des Party.San aus.

Man läuft über das Gelände, trifft plötzlich jemanden, den man seit Jahren nicht gesehen hat, quatscht über die letzte Band, diskutiert über das Billing und steht fünf Minuten später gemeinsam vor der Bühne.

Hier ist man nicht einfach Besucher.

Hier ist man Teil der Mannschaft.


⚓ Nicht alles läuft nach Fahrplan

Natürlich kann auch auf einem Metal-Piratenschiff mal eine Kanone ausfallen.

So mussten beispielsweise Desaster ihren Auftritt krankheitsbedingt absagen. Kurzfristig wurde mit Lamp of Murmuur Ersatz gefunden.

Auch weitere Änderungen im Billing gehörten zum diesjährigen Festival dazu.

Das gehört bei einem Festival dieser Größenordnung nun einmal dazu. Wichtig ist am Ende, dass die Crew trotzdem ein starkes Programm auf die Beine bekommt.

Und genau das ist 2026 wieder gelungen.


🏴‍☠️ Mein Fazit – 30 Jahre und kein bisschen leiser!

Was bleibt also von drei Tagen Party.San Metal Open Air 2026?

Ganz einfach:

Metal!

Dazu Staub.

Viel Staub.

Schweiß.

Noch mehr Metal.

Und natürlich eine ganze Menge gute Laune.

Das Party.San hat zum 30. Geburtstag noch einmal eindrucksvoll gezeigt, warum dieses Festival seit drei Jahrzehnten einen festen Platz in der Metal-Landschaft besitzt.

Hier geht es nicht darum, wer den größten VIP-Bereich hat oder welche Bühne am meisten blinkt.

Hier geht es um Musik, Bands und Fans.

Vom Underground bis zu großen Namen wie Testament, Amorphis und Hypocrisy war alles dabei, was das Herz eines echten Metal-Piraten höher schlagen lässt.

Drei Tage lang wurde in Obermehler gebangt, gemosht, gefeiert und natürlich ordentlich die Kehle geölt.

Und wenn am Sonntag irgendwann die letzten Verstärker verstummen, die Zelte wieder eingepackt werden und die Metal-Piraten ihre Heimreise antreten, bleibt eigentlich nur eine Frage:

Wann geht’s wieder los?

Denn eines ist sicher:

🏴‍☠️⚓ NACH DEM PARTY.SAN IST VOR DEM PARTY.SAN! ⚓🏴‍☠️

Die Jubiläumsschlacht ist geschlagen.

Die Kanonen sind leer.

Die Ohren klingeln.

Der Nacken tut weh.

Der Staub steckt wahrscheinlich noch Wochen später in den Klamotten.

Aber die Mannschaft hatte verdammt viel Spaß!

Party.San Metal Open Air – 30 Jahre Hell Is Here!

Arrr, Obermehler – wir sehen uns wieder! ☠️🤘