AUTUMN CORE FEST II – Fünf Bands, volle Breitseite und eine Halle im Moshpit-Wahnsinn!

Metalcore, Groove Metal und Underground-Power im Railway Maintal e. V.

Ahoi, Metalheads, Kuttenkapitäne und wilde Landratten! Am 24. Oktober 2026 wurde im Railway Maintal e. V. wieder die schwarze Flagge gehisst. Das AUTUMN CORE FEST II ging in die zweite Runde und brachte fünf musikalische Freibeuter aus dem Frankfurter Raum und der regionalen Underground-Szene zusammen. Mit an Bord waren No Man’s Tale, Devastated, Gift of Guilt, Asura Falls und Lorraine, die gemeinsam dafür sorgten, dass die Railway-Halle ordentlich ins Schaukeln geriet.

Auf dem musikalischen Speiseplan standen Metalcore, Groove Metal, Alternative Metal und Postcore. Die Mission war klar: Verstärker entern, Nackenmuskeln entern lassen und die Bühne in ein Schlachtfeld aus Riffs, Shouts und donnernden Drums verwandeln.

Um 15:30 Uhr öffneten sich die Tore zur musikalischen Schatzkammer, bevor um 16 Uhr die erste Crew die Planken der Bühne betreten durfte. Die Erwartungen waren hoch, die Instrumente gestimmt und die Mannschaft bereit für einen ausgedehnten Beutezug durch die Tiefen des Undergrounds.

Also Augenklappe gerichtet, Kutte übergeworfen und die Knipps-Kanonen geladen! Arrr, dieser Abend sollte noch einige musikalische Kanonenschläge bereithalten.

No Man’s Tale – Die erste Breitseite saß!

Den Auftakt übernahmen No Man’s Tale, eine fünfköpfige Metalcore-Band aus dem Raum Frankfurt am Main. Nach längerer Bühnenpause waren die Jungs endlich wieder live unterwegs und machten vom ersten Moment an deutlich, dass sie ordentlich Feuer im Maschinenraum hatten.

Lange wurde nicht gefackelt. Die Mannschaft enterten die Bühne und legte mit geballter Energie und jeder Menge Power los. Ihr Ziel war offensichtlich: Die Railway-Halle sollte nicht gemütlich vor sich hin dümpeln, sondern ordentlich durchgeschüttelt werden.

Mit ihrer Songauswahl brachten No Man’s Tale Bewegung in die Reihen. Die Gitarren sägten, der Rhythmus trieb nach vorne und die Jungs zeigten, wie viel Spielfreude sich während einer längeren Bühnenpause aufgestaut hatte.

Die Crew hatte richtig Bock auf ihren Auftritt und ließ das Publikum daran teilhaben. Vor der Bühne wurde gerockt, die ersten Nackenmuskeln wurden auf Betriebstemperatur gebracht und die Stimmung nahm langsam Fahrt auf.

Ein Auftakt, der sich gewaschen hatte! No Man’s Tale hatten die Segel gesetzt und die erste Breitseite abgefeuert. Doch das war erst der Anfang der musikalischen Kaperfahrt.

Devastated – Seit 2017 auf Beutezug im Underground!

Als Nächstes ging Devastated an Bord und übernahm das Kommando vor der Bühne. Die Jungs waren bereits seit 2017 in der Underground-Szene unterwegs und hatten sich über die Jahre ihren Platz in der regionalen Metal-Landschaft erarbeitet. Auch 2026 waren sie im Main-Gebiet fleißig auf musikalischer Kaperfahrt unterwegs.

Ihr Sound? Rifflastiger, moderner Groove Metal mit kräftigen Core-Einflüssen. Hier wurde nicht mit Wattebäuschchen geworfen, sondern mit ordentlich Druck und tief gestimmten Gitarrenmunitionen geschossen.

Nach einem Intro stürmten die Jungs auf die Stage und eröffneten ihr Set mit „Lizard King“. Von da an nahm die musikalische Reise ordentlich Fahrt auf.

Die Setlist fiel abwechslungsreich aus und führte durch verschiedene Kapitel ihres Repertoires. Mit „Suneater“ und „Eternal Night“ ging die Reise weiter durch dunkle Klanggewässer. Auch „Beyond the Black Seas“ durfte nicht fehlen und brachte Material von ihrer gleichnamigen EP mit an Bord.

Die Jungs lieferten eine kräftige Mischung aus modernen Riffs, druckvollem Groove und einer ordentlichen Portion Härte. Dabei zeigten sie, dass sie über die Jahre einiges an Bühnenerfahrung gesammelt hatten und ihren musikalischen Kurs konsequent verfolgten.

Mit „Faust“ und „Devastator“ steuerten Devastated schließlich in den Heimathafen und beendeten ihren Auftritt.

Doch wer glaubte, damit wäre die nächste Begegnung mit der Crew in weiter Ferne, hatte sich geirrt. Bereits am 31. Oktober 2026 beim Halloween Main Massacre in Frankfurt sollte sich die nächste Gelegenheit bieten, die Jungs live zu erleben.

Also, ihr Landratten: Wer Devastated noch einmal auf der Bühne entern sehen wollte, konnte sich schon die nächste Metal-Mission vormerken!

Rum, Riffs und eine Verschnaufpause

Zwischen den musikalischen Kaperfahrten blieb genügend Zeit, um sich an Speisen und Getränken zu stärken. Die Preise waren angenehm, sodass auch die weniger gut gefüllten Piratenkassen nicht gleich über die Planke gehen mussten.

Die Umbaupausen boten Gelegenheit, kurz durchzuatmen, die Kehle zu befeuchten und die Nackenmuskeln für die nächste Runde zu ölen. Denn lange hielt die Ruhe ohnehin nicht an: Die nächste Mannschaft stand bereits in den Startlöchern und wollte die Railway-Halle entern.

Gift of Guilt  

Mit Gift of Guilt ging die musikalische Kaperfahrt in die nächste Runde. Was sollte man zu den Jungs noch groß sagen? Die Truppe war eine Klasse für sich und machte auch diesmal wieder ordentlich Spaß.

Ihr Sound bewegte sich zwischen Alternative Metal und Metalcore. Druckvolle Shouts, technisch anspruchsvolle Gitarrenriffs, komplexe Rhythmen und eingängige Melodien bildeten die Grundlage für eine Mischung, die ordentlich Wucht auf die Planken brachte.

Nach ihrem Intro gingen die Jungs nahtlos in „Dead Inside“ über und machten direkt klar, dass sie nicht gekommen waren, um ihre Instrumente nur zur Dekoration aufzustellen.

Mit „X“ und „Sleepwalker“ nahm das Set weiter Fahrt auf. Auch zahlreiche weitere Songs gingen über die Planken und sorgten dafür, dass die musikalische Kanonade nicht abriss.

Gift of Guilt überzeugten mit einer starken Performance und einer Mischung, die sowohl durch ihre Härte als auch durch ihre musikalische Abwechslung funktionierte. Die Gitarren lieferten scharfe Salven, die Rhythmen trieben die Mannschaft nach vorne und die Vocals setzten dem Ganzen die passende Krone auf.

Hier wurde nicht lange gefackelt, sondern ordentlich abgeliefert!

Mit „Second Skin“ verabschiedeten sich Gift of Guilt schließlich von der Bühne. Die Crew hatte ihre musikalische Ladung erfolgreich abgefeuert, doch im Maschinenraum wartete bereits das nächste Abrisskommando.

Asura Falls – Zwei brachiale Stimmen und eine Wall of Death!

Jetzt wurde es ernst, denn Asura Falls aus dem Frankfurter Raum gingen an Bord. Die Metalcore-Crew gehörte ebenfalls zu den guten Bekannten und durfte sich natürlich über kräftigen Support freuen.

Denn unter uns Piraten gilt: Gute Freunde lässt man nicht im Stich! Gerade die regionale Underground-Szene lebte davon, dass Bands, Veranstalter und Publikum zusammenhielten und sich gegenseitig unterstützten.

Doch genug der Seemannsgeschichten – jetzt wurde geschossen!

Mit geballter Power, harten Gitarrenriffs und donnernden Drums brachten Asura Falls die Railway-Halle erneut zum Beben. Zwei brachiale Stimmen verliehen dem Sound zusätzliche Durchschlagskraft und sorgten dafür, dass auch der letzte Schreibtisch-Metalhead seine Füße nicht mehr stillhalten konnte.

Vor der Bühne ging es ordentlich zur Sache. Moshpits und Wall of Death durften natürlich nicht fehlen. Die Crowd war voll dabei, und wo sich eben noch Besucher in aller Ruhe ihre Position gesucht hatten, wurde plötzlich Platz für die nächste Runde körperbetonter Metalgymnastik geschaffen.

Frontmann Nemo befand sich vollkommen in seinem Element. Die Energie zwischen Bühne und Publikum war spürbar, und die Crowd trug ihn zeitweise sprichwörtlich auf Händen.

Doch damit nicht genug: Auch Frontfrau Jenny und Nemo zog es immer wieder mitten hinein in den Circle Pit. Statt sich hinter dem Mikrofon zu verschanzen und die Menge lediglich anzufeuern, mischten sie selbst kräftig mit.

Genau das machte den Auftritt so besonders. Asura Falls standen nicht einfach nur auf der Bühne und spielten ihre Songs herunter. Sie feierten gemeinsam mit der Crowd und wurden selbst Teil des tobenden Geschehens.

Hier wurde nicht nur Musik gemacht, hier wurde eine ganze Mannschaft auf Betriebstemperatur gebracht!

Die Riffs schlugen ein wie Kanonenkugeln, die Drums donnerten über Deck und die Stimmen fegten durch die Halle. Asura Falls lieferten einen Auftritt, der dem Namen Metalcore alle Ehre machte.

Arrr, bei dieser Crew ging definitiv niemand mit trockenen Füßen von Bord!

Lorraine – Die letzte Crew brachte noch einmal die Segel zum Glühen!

Langsam näherte sich der Abend seinem Ende. Doch bevor die Piraten ihre Schiffe endgültig in den Hafen steuern durften, wartete mit Lorraine noch eine weitere Band aus dem Raum Frankfurt am Main auf die verbliebene Mannschaft.

Die Formation war bereits seit längerer Zeit ein Bestandteil der regionalen Underground-Szene und hatte ihren eigenen musikalischen Kurs eingeschlagen. Ihr Sound bewegte sich zwischen Melodic Metal, Alternative Metal und Postcore und brachte damit genügend Abwechslung mit, um die letzten Energiereserven der Crowd anzuzapfen.

Draußen hatte der Herbst längst seine kalten Finger ausgestreckt. Doch vor der Bühne war an Frieren kaum zu denken. Bei Lorraine blieb niemand lange still stehen: Es wurde gefeiert, gemosht und im Circle Pit fleißig an der persönlichen Betriebstemperatur gearbeitet.

Mit „Tales of the Midnight“ startete die Band in ihr Set. Anschließend ging es mit „Fake Me“ weiter, während die Musiker ihre Mischung aus Melodie, Härte und atmosphärischen Elementen auf die Bühne brachten.

Lorraine zeigten, dass ein gelungener Abschluss nicht zwangsläufig bedeutete, noch einmal sämtliche Verstärker bis zum Anschlag aufzudrehen. Vielmehr überzeugten sie mit ihrem eigenen Sound und hielten die Crowd bis zum letzten musikalischen Gefecht bei Laune.

Eine Überraschung enterte die Bühne!

Doch plötzlich bekam der Auftritt eine ganz besondere Wendung.

Auf einmal erschien Luna, die Frontfrau von Interstellar Dust, auf der Bühne. Für sie war es der erste gemeinsame Gig mit ihrem Partner Patrick, dem Frontmann von Lorraine.

Und die beiden nutzten diesen Moment, um dem Publikum eine besondere Performance zu liefern.

Luna fügte sich mit ihrer Stimme und ihrer Bühnenpräsenz hervorragend in den Auftritt ein. Gemeinsam zogen die beiden die Crowd in ihren Bann und sorgten für einen der besonderen Momente des Abends.

Die Überraschung war gelungen, und es war schön zu sehen, wie sich persönliche Verbindungen und musikalische Leidenschaft auf der Bühne vereinten.

Auch ein Akustiksong durfte nicht fehlen, bei dem Luna ebenfalls mitwirkte. Damit bekam das Set eine zusätzliche Facette und zeigte, dass zwischen all den harten Riffs und donnernden Drums auch ruhigere Töne ihren Platz fanden.

Nach einem langen Set steuerte Lorraine schließlich mit „Elemental Harmony“ auf die Zielgerade zu.

Damit endete der musikalische Beutezug der letzten Band – doch wer glaubte, dass die Mannschaft jetzt brav die Segel einholen würde, kannte diese Crowd schlecht!

Nach dem letzten Song war noch lange nicht Feierabend!

Eigentlich hätte der Abend nach dem letzten Song zu Ende sein können. Doch die Crowd war noch längst nicht bereit, den Anker zu werfen.

Der Soundtechniker übernahm kurzerhand das musikalische Kommando und legte noch ein paar Popklassiker auf. Und plötzlich verwandelte sich die Railway-Halle in eine kleine Aftershow-Party.

Bands und Besucher feierten gemeinsam weiter, tanzten und ließen den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen.

Aus Metalheads wurden Tanzpiraten, aus der Konzertcrowd eine feiernde Mannschaft und aus dem letzten Programmpunkt ein gemeinsamer Abschluss, der noch einmal zeigte, worum es bei solchen Veranstaltungen wirklich ging.

Es ging nicht nur um laute Verstärker, harte Riffs oder möglichst wilde Moshpits. Es ging um Freundschaften, Zusammenhalt und die Leidenschaft für Musik.

Und genau das hatte das AUTUMN CORE FEST II an diesem Abend eindrucksvoll bewiesen.

Fazit – Der Underground hisste die schwarze Flagge!

Das AUTUMN CORE FEST II hatte einen abwechslungsreichen Konzertabend mit fünf Bands, unterschiedlichen musikalischen Einflüssen und jeder Menge Energie geliefert.

No Man’s Tale sorgten für einen kraftvollen Auftakt, Devastated brachten modernen Groove Metal an Bord, Gift of Guilt überzeugten mit ihrer Mischung aus Alternative Metal und Metalcore, Asura Falls verwandelten die Halle in ein Moshpit-Schlachtfeld und Lorraine lieferten mit ihrer besonderen Überraschung einen würdigen Abschluss.

Die Railway-Halle bot den passenden Rahmen für diesen musikalischen Beutezug. Angenehme Preise bei Speisen und Getränken sowie ausreichend Zeit zum Durchatmen zwischen den Auftritten rundeten den Abend ab.

Natürlich hätte sich das Fest über noch mehr Besucher gefreut. Denn so viel Herzblut, wie in die Organisation und die Auftritte gesteckt wurde, hätte eine noch größere Mannschaft vor der Bühne verdient gehabt.

Doch genau hier lag der Knackpunkt: Die Underground-Szene sollte nicht untergehen!

Hinter solchen Veranstaltungen steckten Menschen, die ihre Freizeit, ihre Energie und jede Menge Leidenschaft investierten, um Bands eine Bühne zu geben. Gerade kleinere Veranstaltungen waren wichtig, damit regionale Musiker ihre Songs präsentieren, Erfahrungen sammeln und neue Fans gewinnen konnten.

Das Team des Railway Maintal e. V. hatte erneut gezeigt, was mit Engagement und Zusammenhalt möglich war. Und die Hoffnung auf eine weitere Ausgabe im kommenden Jahr stand bereits im Raum.

Also, ihr Landratten: Wenn im nächsten Jahr erneut zum AUTUMN CORE FEST gerufen wurde, dann sollte die Mannschaft ruhig noch ein paar zusätzliche Piraten an Bord holen!

Denn die Rechnung war einfach: Ohne Besucher keine Stimmung, ohne Unterstützung keine Bühne und ohne engagierte Veranstalter keine Konzerte.

Wer die regionale Szene liebte, sollte sie nicht nur aus sicherer Entfernung beobachten, sondern selbst mit anpacken und die kleinen Shows besuchen.

Railway Maintal – Nicht nur für musikalische Freibeuter!

Die Railway-Halle war übrigens nicht ausschließlich ein Anlaufpunkt für Konzertgänger. Auch sportbegeisterte Jugendliche aller Altersgruppen waren dort willkommen, um sich mit Skateboards, Inlinern oder Scootern auszutoben.

Ein weiterer Grund, die Arbeit des Vereins zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass solche Angebote auch in Zukunft erhalten blieben.

Denn eine lebendige Szene bestand nicht nur aus Musik. Sie lebte von Treffpunkten, Begegnungen und Menschen, die etwas gemeinsam auf die Beine stellten.

Und genau deshalb verdiente der Einsatz des Railway Maintal e. V. Unterstützung.

Ahoi und bis zum nächsten musikalischen Beutezug!

Das AUTUMN CORE FEST II hatte gezeigt, dass die regionale Metalcrew noch lange nicht vor Anker gegangen war. Fünf Bands, jede Menge Energie, wilde Moshpits und eine Crowd, die selbst nach dem letzten Song noch nicht genug hatte – was wollte ein Metalpirat mehr?

Vielleicht ein paar zusätzliche Besucher beim nächsten Mal. Vielleicht noch mehr neue Gesichter vor der Bühne. Und ganz sicher eine weitere Runde voller harter Riffs und guter Gesellschaft!

Also hisst die Flagge, unterstützt eure lokalen Bands und lasst den Underground nicht absaufen!

Denn während die großen Musikschiffe über die Weltmeere segelten, sorgten die kleinen Crews dafür, dass die Szene auch in den heimischen Gewässern lebendig blieb.

Und damit war es Zeit, die Knipps-Kanone zu sichern, die Augenklappe abzunehmen und den Heimathafen anzusteuern.

Das Vögelchen war raus – aber die nächste musikalische Kaperfahrt wartete bestimmt schon hinter dem Horizont!

Arrr!

Euer Wilder Vogel von Skulls And Bones Magazine