DAME in Frankfurt: „Der Weg ist das Ziel 2.0“ – Rap, Gaming-Klassiker und jede Menge Gänsehaut

Batschkapp Frankfurt | 7. Oktober 2026 | Support: MACE

Damestream Records, AHU! Wenn DAME die Bühne betritt, bleibt in der Batschkapp kein Fuß still. Auf seiner Tour „Der Weg ist das Ziel 2.0“ lieferte der österreichische Rapper in Frankfurt eine energiegeladene Show zwischen Gaming-Nostalgie, persönlichen Texten und jeder Menge Klassikern. Doch bevor DAME selbst das Kommando übernahm, durfte sein langjähriger Wegbegleiter MACE noch einmal als Tour-Support die Bühne abreißen.

Volle Vorfreude vor der Batschkapp

Schon bei der Ankunft an der Frankfurter Batschkapp war klar: Die Fans hatten richtig Bock auf diesen Abend. Vor der Tür sammelten sich die ersten Anhänger von DAME und MACE, die Schlange wurde immer länger und die Vorfreude war überall spürbar. Als sich gegen 19 Uhr die Türen öffneten, strömte das Publikum in die Halle. Getränke wurden organisiert, Merchandising-Stände angesteuert und die ersten Rufe nach Damestream Records – AHU! hallten durch die Batschkapp.

Einlass, Ankommen, Leute treffen – doch lange sollte die Ruhe nicht halten. Schließlich stand ein Abend bevor, an dem Rap auf Rock treffen und eine ganze Halle gemeinsam feiern sollte.

MACE: Zehn Jahre Support – und ein Abschied von der Rolle

Pünktlich um 20 Uhr verdunkelte sich die Halle. Das Intro setzte ein und MACE stürmte gemeinsam mit seiner Crew die Bühne. Mit David Schinwald am Schlagzeug und Karl-Kayzer an der Gitarre brachte er eine Mischung aus Rap und Punkrock auf die Bühne, die ordentlich Druck machte.

MACE ist längst kein Unbekannter mehr im DAME-Universum. Seit rund zehn Jahren begleitet er den österreichischen Rapper auf dessen Tourneen als Support und hat sich dabei seinen eigenen Platz in der Szene erspielt. Doch 2026 markiert einen besonderen Abschnitt: Diese Tour begleitet MACE zum letzten Mal in seiner bisherigen Rolle als Support-Act. Das bedeutet keineswegs, dass sich die Wege der beiden Künstler künftig nicht mehr kreuzen werden. Vielmehr schlägt MACE ein neues Kapitel auf und konzentriert sich stärker auf seinen eigenen Weg – denn neben der Musik wartet schließlich auch das Privatleben.

Auf der Bühne war von Abschiedsschmerz allerdings wenig zu merken. MACE legte mit ordentlich Energie los und übertrug seine Spielfreude schnell auf das Publikum. Songs wie „Drunk“, „Fehler im System“ und „Pergola“ sorgten für Bewegung vor der Bühne. Handyleuchten blitzten durch die Halle, die Stimmung nahm Fahrt auf und die Batschkapp bekam einen ersten Vorgeschmack darauf, was an diesem Abend noch folgen sollte.

Gegen 20:35 Uhr war das Set vorbei. MACE hatte die Bühne ordentlich auf Temperatur gebracht und das Publikum konnte kurz durchatmen, bevor der Hauptact das Ruder übernehmen sollte.

Wer MACE künftig nicht mehr nur als Support erleben möchte, bekommt 2027 die Gelegenheit dazu: Mit „MACE – Live 2027: 10 Jahre Schubladendenken“ geht er auf eigene Tour. Auch Frankfurt steht auf dem Plan – und zwar im Nachtleben. Wer seinen musikalischen Weg weiterverfolgen will, sollte sich diesen Termin vormerken.

Tickets gibt es bei Eventim – MACE live 2027.

21 Uhr: DAME übernimmt das Kommando

Um 21 Uhr wurde es ernst. Das Licht ging aus, ein leuchtendes DAME-Logo erstrahlte auf den LEDs und die Scheinwerfer setzten die Bühne in Szene. DJ Buzz ließ die Turntables erklingen, der Beat setzte ein – und dann war er da: DAME!

Der sympathische Österreicher wurde von der Halle lautstark empfangen und eröffnete seinen Auftritt mit „Treibsand“. Von der ersten Minute an war klar, dass hier niemand gekommen war, um gemütlich an der Wand zu stehen. Es wurde mitgesungen, gefeiert und jede Zeile von den Fans förmlich aufgesogen.

Zwischen den Songs durfte natürlich auch der mittlerweile kultverdächtige Ruf „Damestream Records – AHU!“ nicht fehlen. Kaum verklungen, wurde schon wieder der nächste Beat angeschoben. Viel Zeit zum Verschnaufen blieb weder dem Publikum noch dem Künstler.

DAME versteht es, unterschiedliche Generationen zusammenzubringen. Seine Musik bewegt sich zwischen klassischem Hip-Hop, Rap, persönlichen Geschichten und den Themen, die seine Fans seit Jahren begleiten. Dabei braucht es keine aufgesetzte Gangster-Attitüde. Stattdessen stehen Texte, Wiedererkennungswert und die Verbindung zum Publikum im Mittelpunkt.

Gaming-Klassiker, persönliche Geschichten und neue Musik

Was wäre ein DAME-Konzert ohne die Songs, die für viele Fans längst zum Soundtrack ihrer Gaming-Zeit gehören? Natürlich durften die bekannten Gaming-Klassiker nicht fehlen. „PAVE LOW“, „12 Millionen“ und „Ruf zu den Waffen“ brachten die Erinnerungen an vergangene Gaming-Sessions zurück und sorgten für lautstarke Reaktionen.

Auch der Mix aus „King of the Hill“, „Nexus“ und „Jetzt wird gezockt“ passte perfekt in diesen Abend. Hier trafen Nostalgie und Live-Energie aufeinander – und die Fans bewiesen, dass sie die Texte keineswegs vergessen hatten.

Doch DAME hat mehr zu bieten als Gaming-Referenzen und Ohrwürmer. Mit „Angst dich zu verlieren“ und „Identitätskrise“ zeigte er auch seine nachdenklichere Seite. Diese Songs brachten eine andere Stimmung in die Halle und machten deutlich, dass hinter den Beats und eingängigen Hooks auch persönliche Themen und Emotionen stehen.

Für eine zusätzliche Überraschung sorgte ein neuer Song mit dem Titel „Skit“, der als kommende Single angekündigt wurde. Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was musikalisch noch ansteht – und ein Moment, der bei den Fans die Neugier auf neues Material geweckt haben dürfte.

Mit „Tapetenwechsel“ näherte sich der reguläre Teil des Konzerts seinem Ende. Doch wer glaubte, dass damit bereits Schluss sein sollte, hatte die Rechnung ohne die Frankfurter Crowd gemacht.

Die Zugaben: Frankfurt wollte mehr!

Nach dem Ende des Hauptsets verschwand DAME zunächst von der Bühne. Doch die Rufe nach einer Zugabe wurden immer lauter. Die Fans hatten noch lange nicht genug, und so kehrte der Rapper mit seiner Crew zurück.

Mit „Ruf zu den Waffen“ startete die erste Zugabenrunde. Anschließend folgten „Damestreammukke“ und „Low Life“, bevor der Dreiermix aus „Tage des Glücks“, „So wie du bist“ und „Dein Wert“ weitere emotionale und musikalische Akzente setzte.

Dann verschwand DAME erneut von der Bühne. War es das jetzt wirklich? Einige Besucher machten sich bereits auf den Weg Richtung Ausgang. Doch ein ganz bestimmter Song fehlte noch – und viele wussten genau, welcher das war.

Plötzlich ging das Licht auf der Bühne wieder an. DJ Buzz betrat mit einer aufblasbaren Gehhilfe die Stage, warf sie in die Crowd und machte damit deutlich: Der Abend war noch nicht vorbei!

Und tatsächlich: DAME kehrte für eine zweite Zugabe zurück. Mit „Auf die guten alten Zeiten“ gab es genau den Song, auf den viele noch gewartet hatten. Die Halle sang noch einmal lautstark mit, die Stimmung kochte und die Batschkapp bekam ihren letzten großen Höhepunkt des Abends.

Ein Abschluss, der zeigte, wie eng DAME und sein Publikum inzwischen miteinander verbunden sind.

Merch, Autogramme und Zeit für die Fans

Auch nach dem letzten Song war der Abend für viele noch nicht vorbei. Wer ein wenig Geduld mitbrachte und am Merch-Stand vorbeischaute, konnte DAME dort persönlich antreffen. Der Rapper nahm sich Zeit für Autogramme, kurze Gespräche und gemeinsame Fotos.

Gerade solche Momente machen einen Konzertabend für viele Fans besonders. Die Show endet, die Lichter gehen an – aber die Begegnung mit dem Künstler bleibt als Erinnerung. DAME zeigte sich dabei nahbar und nahm sich Zeit für diejenigen, die ihn auf seinem musikalischen Weg begleiten.

Wer sich schon jetzt auf neues Material freut, kann außerdem im offiziellen DAME-Shop von Damestream Merchandise vorbeischauen. Ein neues Album steht in den Startlöchern und kann bereits vorbestellt werden.

Fazit: Der Weg ist das Ziel – und Frankfurt war mit an Bord

DAME bewies in der Batschkapp einmal mehr, warum seine Shows für viele Fans mehr sind als ein gewöhnliches Rap-Konzert. Die Mischung aus Gaming-Klassikern, persönlichen Songs, neuen musikalischen Eindrücken und einer spürbaren Nähe zum Publikum machte den Abend abwechslungsreich und unterhaltsam.

Auch MACE lieferte als Support einen energiegeladenen Auftritt ab und verabschiedete sich damit von seiner bisherigen Rolle auf DAMEs Tourneen. Gleichzeitig macht seine eigene Tour 2027 Lust auf das nächste Kapitel seiner Karriere.

Für DAME war Frankfurt ein weiterer gelungener Tourabend auf dem Weg durch „Der Weg ist das Ziel 2.0“. Die Fans sangen mit, feierten ihre Klassiker und forderten so lange Zugaben, bis auch der letzte große Wunsch erfüllt war.

Wer aus dem Alltag ausbrechen, den Kopf freibekommen und einen Abend lang einfach mitrappen und feiern möchte, sollte sich diese Tour nicht entgehen lassen.

Und wie heißt es bei Skulls And Bones? Der Weg ist das Ziel – aber wenn DAME die Bühne entert, wird jeder Zwischenstopp zur Abrissparty!