Der 3. März 2026 stand im Zeichen klassischer Hardrock-Geschichte: Gitarrenlegende Michael Schenker machte mit seiner „My Years With UFO Tour – 2nd Leg 2026“ Halt im Zoom Club. Bereits vor Konzertbeginn um 19:30 Uhr strömten die Fans in die Halle, nachdem sich die Türen um 18:30 Uhr geöffnet hatten. Mit zwei Supportbands – Powerstate und Rook Road – versprach der Abend eine geballte Ladung melodischen Hardrocks.
Den Auftakt übernahm Powerstate, die ihr aktuelles Album präsentierten und mit energiegeladenem Hardrock schnell für Stimmung sorgten. Schon mit „Bang Bang“ und „Lion’s Fight“ legte die Band kraftvoll los und zeigte, dass sie live eine enorme Durchschlagskraft besitzt. Stücke wie „Crash And Burn“, „Titans“ und „Crossfire“ überzeugten mit treibenden Riffs und eingängigen Refrains. Auch „Lucky Strike“ und „Last Men Standing“ kamen beim Publikum gut an, bevor „Rise And Shine“ das Set mit einem letzten energischen Ausrufezeichen abschloss.
Im Anschluss betraten Rook Road die Bühne, für die dieser Abend einen besonderen Moment markierte: Im Zoom Club endete ihre Tour als Supportband für Michael Schenker. Die Band nutzte die Gelegenheit, ihr melodisches Rock-Repertoire eindrucksvoll zu präsentieren. Mit „Heart of the Sea“ eröffneten sie ihr Set atmosphärisch, gefolgt von „Romeo“ und „Sometimes“, die den warmen, melodischen Charakter ihrer Musik unterstrichen. Songs wie „Killing The Giant“, „Falling“ und „Lost the Leaves“ zeigten die stilistische Bandbreite der Gruppe. Emotional wurde es bei „Sisters & Brothers“ und „Sam Rogers“, während „Talk Too Much“ das Publikum noch einmal zum Mitgehen brachte und einen würdigen Abschluss für ihren Support-Auftritt bildete.
Als schließlich Michael Schenker die Bühne betrat, wurde klar, dass dieser Abend ganz im Zeichen seiner legendären Zeit bei UFO stand. Mit „Natural Thing“ startete die Band kraftvoll in das Set, bevor „Only You Can Rock Me“ und „Hot ’n’ Ready“ die Fans sofort in die glorreichen Hardrock-Jahre der späten Siebziger zurückversetzten. Klassiker wie „Doctor Doctor“ sorgten für lautstarke Mitsing-Momente.
Ein intensives Bass-Solo leitete den nächsten Abschnitt ein, bevor mit „Mother Mary“, „I’m a Loser“ und „This Kid’s“ weitere UFO-Klassiker folgten. Spätestens bei „Lights Out“ bebte der Saal. Nach einem spektakulären Drum-Solo wurde es atmosphärischer: Das Medley „Lipstick Traces / Between the Walls / Belladonna“ führte in den emotionalen Höhepunkt mit „Love to Love“.
Doch die Energie kehrte schnell zurück: „Let It Roll“, „Can You Roll Her“ und „Reasons Love“ steigerten die Spannung bis zum epischen „Rock Bottom“, das mit seinem ausgedehnten Gitarrenpart einmal mehr zeigte, warum Michael Schenker zu den einflussreichsten Gitarristen des Hardrocks zählt.
Natürlich ließ die Band das Publikum nicht ohne Zugaben gehen. Mit „Shoot Shoot“ und dem Klassiker „Too Hot to Handle“ verabschiedeten sich Schenker und seine Mitstreiter unter großem Jubel der Fans.
Der Abend im Zoom Club zeigte eindrucksvoll, wie zeitlos die Songs aus Schenkers UFO-Ära geblieben sind – und wie viel Kraft sie auch Jahrzehnte später noch auf der Bühne entfalten. Gemeinsam mit den starken Support-Acts Powerstate und Rook Road wurde das Konzert zu einem rundum gelungenen Hardrock-Abend.


















































