WESER METAL MEETING 2026 – Ein Abend voller Energie, Leidenschaft und echter Metal-Power
Am 25.04.2026 öffnete das WESER METAL MEETING zum achten Mal seine Pforten zur härtesten Metal-Party in Nordhessen. Der Metal Crew Reinhardshagen e.V. lud erneut alle Metalheads und Freunde der härteren Musik ein, gemeinsam einen unvergesslichen Abend zu erleben.
Bereits um 16 Uhr öffnete sich der Eingang zum Vorplatz, wo man nach einer langen Anreise direkt mit Getränken und leckerem Essen versorgt wurde. Dazu wurde ich von freundlichen Metalheads herzlich begrüßt. Schon am frühen Nachmittag war deutlich zu spüren, dass die Resonanz in diesem Jahr besonders groß war. Viele Besucher strömten auf das Gelände. Eine Neuerung war ein zusätzliches Verkaufszelt im Außenbereich, in dem Fanartikel, exklusive Shirts und Tonträger der auftretenden Bands angeboten wurden.
Gegen 17 Uhr erklangen die ersten Töne von „Back To Life“ aus der Halle und eröffneten den Konzertabend. Den Anfang machte die Band HNC aus Hannover. Mit ihrem Hardrock, melodischen Riffs und jeder Menge Spielfreude sorgten sie sofort für gute Stimmung. Die ersten Besucher bewegten sich bereits begeistert vor der Bühne, während sich die Halle langsam füllte. Songs wie „Face Up“, „Temptation“ und „The Agency“ ließen die Halle im Laufe ihres 50-minütigen Sets ordentlich beben.
Nach einer kurzen Umbaupause ging es mit Kamizol K aus Frankreich weiter. Die Band brachte mit ihrem kompromisslosen Hardcore pure Energie auf die Bühne und direkt in die Crowd. Die ersten Pogos und Moshpits entstanden, während die Halle endgültig auf Betriebstemperatur gebracht wurde. Man merkte den Musikern an, wie sehr sie sich über ihren ersten Auftritt in Deutschland freuten. Von der ersten Minute an beeindruckten sie mit einer mitreißenden Show.
Ein besonderes Highlight für alle Power-Metal-Fans war anschließend der Auftritt von Hammer King. Mit königlicher Show, starkem Sound und einer eindrucksvollen Performance lieferten sie ein echtes Spektakel ab. Songs wie „Kingdom of Hammers and Kings“, „For Crown and Kingdom“ und „Hammerschlag“ brachten die Menge zum Feiern. Auch das Publikum zeigte sich passend zum Motto: Einige Besucher erschienen tatsächlich mit Kronen. Mit ihrer Interpretation des Kenny-Loggins-Klassikers „Danger Zone“ verwandelte die Band die Halle zeitweise in eine ausgelassene 80er-Jahre-Metal-Party.
Als Headliner setzten Burning Witches dem Abend die Krone auf. Die fünf Schweizerinnen lieferten eine energiegeladene Show und brachten die Bühne im wahrsten Sinne des Wortes zum Brennen. Vor der Bühne tobte inzwischen das Publikum, und die ersten größeren Moshpits entstanden. Die Band überzeugte mit Spielfreude, Power und einer starken Bühnenpräsenz.
Den krönenden Abschluss des Abends bildeten Burden of Grief, die kurzfristig für die krankheitsbedingt ausgefallene Band Steel Preacher eingesprungen waren. Mit ihrem Melodic Death Metal brachten sie die Halle noch einmal richtig zum Beben und holten aus der Crowd die letzten Kraftreserven heraus. Gleichzeitig gab es auch einen emotionalen Moment: Bassist Florian verabschiedete sich nach 20 Jahren von der Band und wurde vom Publikum gebührend gefeiert.
Nicht nur die Besucher zeigten sich begeistert. Auch Bürgermeister Fred Dettmar lobte die Veranstaltung und bezeichnete das Weser-Metal-Meeting als „Kulturgut und Aushängeschild der Gemeinde Reinhardshagen“.
Für mich war das WESER METAL MEETING 2026 ein voller Erfolg – mit starken Bands, einer großartigen Atmosphäre und einem Publikum, das bewiesen hat, dass die Metal-Familie in Nordhessen lebt.






















































































