SNOVONNE veröffentlicht neue Single & Video zu “Bright Sides”
Hisst die schwarzen Segel und haltet Kurs gegen den Sturm, denn eine eigenwillige Kapitänin ist zurück an Deck: Snovonne „Sno“ Drake. Nachdem sie Ende 2025 mit ihrer existenziellen, barock angehauchten Comeback-Salve „Soak“ wieder aus der Versenkung aufgetaucht ist, feuert sie nun die nächste Breitseite ab – „Bright Sides“, samt offiziellem Video. ⚓🔥
Doch verwechselt dies nicht mit fröhlichem Seemannsgesang: Was Sno hier präsentiert, ist der Klang und das Antlitz von Optimismus, vermengt mit blanker Wut – eine scharf geschliffene, satirische und gnadenlos ehrliche Abrechnung mit der Musikindustrie und dem emotionalen Tribut, den es kostet, als autonome Künstlerin in einem hyperkommerzialisierten Ozean zu überleben.
⚔️ Zuckerbrot, Peitsche und ein bissiges Grinsen
Musikalisch segelt „Bright Sides“ auf gefährlichem Kurs zwischen theatralischem Dark Pop, Sarkasmus, ätzenden Texten und einem modernen Alternative-Metal-Fundament. Der Song beißt, schmerzt – und erhebt gleichzeitig. Aggressiv, ja, aber auf eine seltsam befreiende Weise, wie das Lachen eines Piraten, der dem Galgen entkommt.
Das dazugehörige Video, komplett von Sno selbst gedreht, geschnitten und gesteuert, treibt diese Dualität weiter: groteske visuelle Metaphern, schwarzer Humor und ein Finale, das so düster wie befreiend ist – eine Art künstlerischer Abgesang mit erhobenem Mittelfinger.
🎥 Videoclip:
🏴☠️ Die Worte der Kapitänin
Über die Single selbst sagt Sno, mit dem Blick einer Seefahrerin, die zu viele falsche Häfen gesehen hat:
„Das ist meine Interpretation davon, wie Optimismus gemischt mit Wut klingt und aussieht. Ich habe ihn geschrieben, während ich über die Musikindustrie und meinen Platz darin nachgedacht habe – und ich bin mir sicher, dass ich für Millionen anderer Künstler spreche.“
Sie spricht von Betrug, Inkompetenz und Respektlosigkeit gegenüber echter Kunst, aber auch vom unerschütterlichen Drang zu erschaffen – nicht für Zahlen, nicht für Algorithmen, nicht für fremde Kapitäne. Sondern für sich selbst.
Und selbst wenn man die Kunst immer weiter „fertigmacht“, so Sno, wird sie sich behaupten: „Wie ein riesiges, stures Einhorn.“ 🦄☠️
🎛️ Klanglich scharf wie ein Entermesser
Gemischt wurde „Bright Sides“ von Simon Johansson bei SolnaSound Production in Schweden, das Mastering übernahm kein Geringerer als Thomas „Plec“ Johansson in den Panic Room Studios. Die Instrumentalaufnahmen – Schlagzeug, Bass, Gitarren und Gesang – entstanden ebenfalls bei SolnaSound in Stockholm und verleihen dem Track seinen dichten, modernen und kompromisslosen Sound.
Das visuelle Konzept liegt vollständig in Snos eigenen Händen: Gedreht, gefilmt und geschnitten über Sno Drake Design & Media, wodurch Musik und Bild zu einer geschlossenen, narrativen Einheit verschmelzen.
🌊 Ein neuer Zyklus beginnt
Während „Soak“ den inneren Wiederaufbau darstellte – eine kathartische Reinigung und barocke Selbstakzeptanz – ist „Bright Sides“ die äußere Konfrontation: mit dem System, der Realität und der absurden Logik des kreativen Überlebens.
Zusammen markieren diese beiden Singles den Beginn eines neuen künstlerischen Zyklus. Weitere Veröffentlichungen sind bereits für 2026 in Sicht – der Kurs ist gesetzt, die See unruhig.
Also merkt euch den Namen, ihr Seebären:
Snovonne „Sno“ Drake segelt nicht für Ruhm oder Gold. Sie segelt, weil sie muss. Und wer ihr begegnet, sollte besser schwimmen können



