INGESTED – Das „Denigration“-Album kündigt sich für Mai lautstark an

Arrr, ihr Landratten, hisst die schwarze Flagge und macht euch bereit für eine Klangsalve, die selbst den stärksten Mast erzittern lässt! Die britischen Todesmetall-Piraten von INGESTED schicken mit ihrem neuen Langspieler „Denigration“eine Breitseite über die sieben Weltmeere – roh, erbarmungslos und finster wie die tiefste Kajüte eines verfluchten Wracks.

Eine erste Kanonensalve: „Merciless Reflection“

Als düsteren Vorgeschmack haben die Freibeuter bereits die Single „Merciless Reflection“ vom Stapel gelassen. Der Track ist wie ein Fluch, der im stickigsten Laderaum des eigenen Schädels haust – eine Spirale aus aufdringlichen Gedanken, religiöser Desillusionierung und Selbsthass. Hier ist der Glaube kein rettender Hafen, sondern eine weitere Klinge im Rücken. Der Erzähler wird zu „nichts als einem großen Fehler“ geschmiedet, wühlt im Wrack seines Glaubens und erkennt: Erlösung war nie versprochen.

Musikalisch gleicht das Ganze einem bewussten Griff zur alten Entermesser-Klinge – geradliniger, unverfälschter Slam, primitiv auf die richtige Art. Knallharte Riffs krachen wie Planken im Sturm, Höhlenmenschen-Grooves stampfen wie eine Meute betrunkener Deckschrubber. Mit an Bord: Damonteal Harris von PeelingFlesh, dessen gurgelnde Vocals wie das Röcheln eines Seeungeheuers durch die Boxen dringen. Eine Hommage an die alte Hässlichkeit – und ein klares Zeichen, dass diese Band ihre Flagge fest im blutgetränkten Boden gerammt hat.

Neue Crew an Deck

Mit „Denigration“ stellen INGESTED auch frische Mannschaft vor:

  • Josh Davies – Vocals

  • Andrew Virrueta – Gitarre & Backing Vocals

  • Thomas O’Malley – Bass

Sie komplettieren die Mannschaft um die Gründungsmitglieder Sean Hynes (Gitarre, Backing Vocals) und Lyn Jeffs(Drums). Eine Crew, bereit, jedes feindliche Schiff in Grund und Boden zu rammen.

Geschmiedet in den Tiefen von Southport

Produziert wurde das Werk von Nico Beninato in den The Arch Studios in Southport, UK. Das düstere Cover-Artwork stammt aus der Feder von Giannis Nakos (Remedy Art Design) – ein visuelles Schlachtfeld, das den Ton der Platte perfekt einfängt.

Weitere Gast-Korsaren auf dem Album:

  • John Gallagher von Dying Fetus

  • Skyler Conder von Cell

  • Kyle Medina von Bodysnatcher

Die Beute: „Denigration“

Thematisch handelt „Denigration“ davon, bis auf die kleinste, hässlichste Version seiner selbst reduziert zu werden – und dann zu entscheiden, ob man im Dreck liegen bleibt oder ihn als Waffe nutzt. Das Resultat? Ein Werk, das härter zuschlägt als eine Enteraxt, tiefer schneidet als ein rostiger Säbel und eine Band zeigt, die keine Angst vor Weiterentwicklung hat, ohne ihre unerbittliche Extremität zu verraten.

Die Tracklist liest sich wie das Logbuch einer blutigen Kaperfahrt:

  1. Dragged Apart (feat. Skyler Conder)

  2. Merciless Reflection (feat. Damonteal Harris)

  3. Watch You Fold (feat. John Gallagher)

  4. Stitch By Stitch

  5. We Are All Inherently Evil

  6. Dredge The Dark (feat. Kyle Medina)

  7. Oaths Betrayed

  8. Beaten Beyond The Veil

  9. Steel Toe Truth

  10. Cold Sun

Arrr – wenn ihr euch je nach der alten, hässlichen Wucht von INGESTED gesehnt habt, dann ist „Denigration“ die donnernde Antwort aus der Tiefe. Diese Piraten haben ihre Wildheit nie verloren – sie haben nur gelernt, sie gezielt wie eine Kanone abzufeuern.