Folk-Metaller Lautenfeyn stürmen die Tavernen mit brandneuem Mini-Album “Verdammt und vergessen”
Räuberpoesie und Folk-Metal: Lautenfeyn entfesseln ihr Mini-Album „Verdammt und vergessen“
Roh, wild und voller Freiheitsdrang: Die junge Folk-Metal-Bande Lautenfeyn mischt derzeit die Mittelalter- und Metalszene auf. Mit ihrem neuen Mini-Album „Verdammt und vergessen“, das am 6. März 2026 erschienen ist, liefern sie ein Werk ab, das Tavernenkrach, epische Momente und rebellische Räuberpoesie miteinander verbindet.
Der Sound der Band lebt von ungewöhnlichen Kontrasten: Neben E-Gitarre, Bass und treibenden Drums erklingen Cello und Drehleier, während gleich drei Stimmen für kraftvolle Chöre und wechselnde Klangfarben sorgen. Daraus entsteht ein unverwechselbarer deutschsprachiger Folk-Metal, der zwischen ausgelassener Partystimmung und epischen Klanglandschaften pendelt – mal dreckig und direkt, mal getragen und hymnisch.
Inhaltlich erzählt die „Räuberbande“ von Freiheit, die weh tun kann, und von Rebellion, die Würde besitzt. Die Songs des Albums widmen sich Menschen, die sich weigern, gebrochen zu werden. Figuren aus der Welt des fahrenden Volkes – Räuber, Gaukler, Geächtete und Träumer – stehen dabei im Mittelpunkt der Geschichten. Ihre Welt ist rau, widersprüchlich und voller Leben. Genau darin liegt für Lautenfeyn ihre Wahrheit.
Dass diese Mischung live funktioniert, zeigte bereits die Release-Show in Hannover: Die Location „Rampe“ war restlos ausverkauft und platzte aus allen Nähten. Die Band nutzte die Gelegenheit, sich bei ihrer „Metalmeute“ zu bedanken und kündigte zugleich die nächsten Konzerte an.
Musikalisch schlägt das Mini-Album viele unterschiedliche Töne an. „Das fahrende Volk“ feiert den Übermut der Gaukler, während „Vogelfrey“ den Stolz der Ausgestoßenen besingt. Der Titeltrack „Verdammt und vergessen“ erzählt von Zusammenhalt unter den Verdammten, während „Stille Weis Lieder“ die verletzliche Seite dieser Welt zeigt. Mit „Kettenbrecher“ ruft die Band schließlich zum Räuberschwur und zur Selbstbestimmung auf – ein Song, der mit treibenden Drums und hymnischem Refrain bereits jetzt als einer der stärksten Live-Titel gilt. Den Abschluss bildet „Excalibur“, das die Legende um König Artus als Symbol für die Suche nach Sinn und Freiheit interpretiert.
Tracklist „Verdammt und vergessen“
- Sors Libertatis
- Das fahrende Volk
- Vogelfrey
- Verdammt und vergessen
- Stille Weis Lieder
- Kettenbrecher
- Excalibur
Gegründet wurde Lautenfeyn im Jahr 2024. Zur Besetzung gehören Oliver Oppermann (Gesang, Gitarren, Irish Bouzouki), Saskia Schrand (Gesang, Cello, Drehleier, Klavier, Blockflöte) und Angelique Roehse (Gesang, Bass, Gitarre). Bereits 2025 machte die Band mit Auftritten auf dem Sternenklang Festival und beim Mittelalterlich Phantasie Spectaculum auf sich aufmerksam.
Nach der erfolgreichen Veröffentlichung stehen nun weitere Konzerte und Festivals an. Im März führt die Release-Tour unter anderem nach Celle und Wolfenbüttel. Im Sommer folgen mehrere Mittelalter-Events, bevor die Band im Oktober als Support auf der „Wolkenjäger-Tour“ der Folk-Metal-Formation Mythemia durch Deutschland unterwegs ist.
Mit „Verdammt und vergessen“ erschaffen Lautenfeyn eine Welt zwischen Mythos, Metal und Lagerfeuerlegenden. Eine Welt, in der Schmerz zu Stolz wird, Narben Geschichten erzählen – und jede Rebellion mit einem Lied beginnt.



