Kurs auf das Reload Festival 2026

Ahoi, ihr Halunken, Landratten und Metal-Piraten!

Holt die Segel dicht, poliert die Kanonen und füllt die Fässer mit dem feinsten Rum, denn am Horizont erhebt sich wieder jene Insel, von der jeder Freibeuter in den sieben Weltmeeren träumt: Sulingen! Dort, wo drei Tage lang nicht das Donnern der Brandung, sondern das Beben der Gitarren den Himmel erschüttert, schlägt das Herz der Metal-Gemeinde. Das Reload Festival 2026 ruft seine Mannschaft zusammen – und wer etwas auf sich hält, folgt diesem Ruf ohne Zögern.

Vom 13. bis 15. August wird der Acker erneut zum Heimathafen für Tausende Metalheads. Zwischen Staubwolken, Bierkrügen und donnernden Riffs wird jede Bühne zur Kanonenbatterie und jeder Moshpit zum tosenden Sturm auf hoher See.

Donnerstag – Die erste Kaperfahrt

Kaum sind die Anker gelichtet, eröffnen die ersten mächtigen Kriegsschiffe den Angriff auf unsere Gehörgänge.

Den größten Kanonenschlag liefern Arch Enemy. Mit messerscharfen Riffs und einer Stimme, die selbst den Kraken in die Flucht schlagen würde, führen sie den ersten Sturmangriff an. Wer Melodic Death Metal liebt, sollte sich diesen Feldzug keinesfalls entgehen lassen.

Nicht minder furchteinflößend segeln Lamb Of God in den Hafen ein. Seit Jahrzehnten gelten sie als wahre Veteranen des modernen Metal und werden Sulingen mit ihren brachialen Grooves erbeben lassen.

Für die ganz harten Seebären übernehmen Thy Art Is Murder das Kommando. Ihre erbarmungslosen Breakdowns treffen härter als jede Breitseite eines Piratenschiffes.

Doch auch die jüngere Garde meldet sich zu Wort. Orbit Culture verbinden moderne Härte mit gewaltigen Melodien und gelten längst als eines der spannendsten Schiffe der neuen Metal-Flotte.

Wer es etwas mehr nach Hardcore verlangt, wird bei Stick To Your Guns bestens versorgt. Ihre energiegeladene Show dürfte den ersten Circle Pit des Wochenendes entfachen.

Der Donnerstag dient damit als perfekter Auftakt – ein erster Enterhaken, der die Besucher unmittelbar in den Metal-Sturm hineinzieht.


Freitag – Die Flotte zeigt ihre ganze Stärke

Am zweiten Tage erreichen wir die gefährlichsten Gewässer.

Als wahre Admiräle des Heavy Metal betreten Judas Priest die Bühne. Kaum eine Band hat das Genre so geprägt wie sie. Wenn ihre Hymnen erklingen, werden selbst gestandene Piraten ehrfürchtig die Säbel senken.

Für reichlich Rock’n’Roll sorgen anschließend Airbourne. Laut, schweißtreibend und voller Energie erinnern sie an eine Mannschaft, die lieber ein Fass Bier leert als einen Hafen friedlich zu verlassen.

Ganz besondere Gäste auf diesem Piratenschiff sind Alestorm. Kaum eine Band passt besser zu einer Mannschaft voller Freibeuter. Zwischen Rum, Seeschlachten und augenzwinkernden Trinkliedern dürfte hier die ausgelassenste Feier des Wochenendes stattfinden.

Modernen Metalcore liefern Imminence, deren Mischung aus Härte und Atmosphäre für Gänsehaut sorgen dürfte.

Wer es kompromisslos liebt, wird bei Paleface Swiss und Fit For An Autopsy voll auf seine Kosten kommen. Beide Bands stehen für massive Breakdowns und eine Wucht, die jede Planke erzittern lässt.

Als kleine Portion Nostalgie steuern Alien Ant Farm den Hafen an und dürften mit ihren bekannten Hits zahlreiche Erinnerungen wecken.

Der Freitag verspricht damit eine perfekte Mischung aus Metal-Legenden, Party und kompromissloser Härte.


Samstag – Die letzte große Seeschlacht

Am letzten Tage wird noch einmal sämtliches Pulver verschossen.

Mit In Flames übernimmt eine der wichtigsten Melodic-Death-Metal-Bands der Welt das Steuer. Ihre Hymnen gehören längst zum festen Schatz jeder Metal-Sammlung.

Gewaltige Riffs und mächtige Refrains liefern anschließend Godsmack, die nach langer Zeit wieder deutschen Boden betreten und für eines der Highlights des Festivals sorgen dürften.

Auch Black Label Society um Gitarrenmeister Zakk Wylde stechen in See. Bluesiger Heavy Metal trifft hier auf jede Menge Virtuosität und pure Spielfreude.

Ein echtes Spektakel versprechen Avatar. Ihre aufwendig inszenierten Shows gleichen einem düsteren Theaterstück voller Wahnsinn, Humor und erstklassiger Musik.

Mit The Ghost Inside wird es emotional. Die Band hat nach schweren Schicksalsschlägen eindrucksvoll bewiesen, dass Aufgeben niemals eine Option ist.

Freunde epischer Melodien kommen bei Amorphis voll auf ihre Kosten, während Soulfly den Acker mit Tribal-Grooves und brachialer Wucht erschüttern werden.

Zum Abschluss sorgen Northlane, Vended und From Fall To Spring dafür, dass auch die moderne Generation des Metal eindrucksvoll vertreten ist.

Wenn am Samstagabend schließlich die letzten Akkorde verklungen sind, wird zwar das Feuer auf den Bühnen langsam erlöschen – doch in den Köpfen der Crew werden diese drei Tage noch lange weiterbrennen.


Fazit des Kapitäns

Das Reload Festival 2026 verspricht eine Reise, wie sie selbst der berüchtigtste Piratenkapitän nur einmal im Leben erlebt. Metal-Legenden treffen auf aufstrebende Newcomer, brachiale Death-Metal-Angriffe wechseln sich mit hymnischem Heavy Metal und ausgelassenen Partys ab.

Ob man nun mit Judas Priest die Schwerter hebt, mit Alestorm den Rum kreisen lässt, sich von Arch Enemy oder Lamb Of God überrollen lässt oder gemeinsam mit In Flames den krönenden Abschluss feiert – eines steht fest:

Sulingen wird für drei Tage zum gefährlichsten Hafen der Metal-Welt.

Also schärft eure Enterhaken, hisst die schwarze Flagge, packt Zelt, Kutte und Trinkhorn ein und folgt dem Ruf der See.

Denn wahre Piraten fürchten weder Sturm noch Moshpit. Sie fürchten nur eines: das Ende des Reload Festivals.