Nine Inch Nails und Boys Noize veröffentlichen nach denkwürdigem Coachella-Auftritt ein einzigartiges Kollabo-Album
Arrr, hisst die Segel und lauscht, ihr Landratten – denn aus den sturmgepeitschten Gewässern der Klangwelten erhebt sich ein neues Ungeheuer: NINE INCH NOIZE! Geboren aus der finsteren Allianz von NINE INCH NAILS und dem Klangalchemisten BOYS NOIZE, ist dieses Werk kein bloßes Album – es ist ein donnerndes Kriegsschiff aus Stahl, Schweiß und Elektrizität.
Nach einer denkwürdigen Schlacht beim ersten Wochenende von Coachella, wo die Menge bebte wie Planken im Orkan, kündigten die Klangpiraten ihr gemeinsames Werk „Nine Inch Noize“ an, das am 17. April über Interscope Records in See stechen wird. Und als wäre das nicht genug, kehren sie am 18. April zurück, um erneut die Wüste in ein tobendes Meer aus Lärm und Ekstase zu verwandeln.
Kapitän Trent Reznor selbst sprach von dieser Reise wie ein alter Seebär, der neue Gewässer entdeckt: Die Zusammenarbeit mit Boys Noize an den Klangteppichen von „Challengers“ und „TRON“ ließ in ihm den Wunsch aufkeimen, NIN in eine rein elektronische Bestie zu verwandeln – wild, ungezähmt und bereit, jede Bühne zu entern. Was als Laune begann – ein kompletter Set im Sahara-Zelt – wurde schnell zu einem ausgewachsenen Feldzug mit neuer Show und donnernder Vision.
Doch dies ist kein gewöhnlicher Beutezug. Das Album wurde überall geschmiedet: in Studios, in Hotels, gar in fliegenden Maschinen hoch über den Wolken. Ein echtes Werk der Freibeuter, zusammengesetzt aus Momenten, Orten und purem Wahnsinn. „Hört es LAUT“, befiehlt Reznor – und wer wäre töricht genug, sich diesem Befehl zu widersetzen?
Die Tracklist liest sich wie eine Schatzkarte voller neu geschmiedeter Relikte:
Von „Closer“ bis „Come Back Haunted“, von „Heresy“ bis „Copy Of A“ – alte Hymnen wurden geplündert, neu geschliffen und mit donnernden Beats versehen. Selbst „Parasite“ aus den Gewässern von How To Destroy Angels wurde geborgen und in dieses Klangschiff integriert.
Schon beim ersten Coachella-Auftritt wurde klar: Dies ist kein Nebenprojekt, sondern ein Sturm. Mit Mariqueen Maandig an Bord wirkte das Spektakel intensiver, tiefer – wie ein Mahlstrom aus kontrolliertem Chaos. Kritiker beschrieben die Darbietung als kathartisch, episch wie eine Wüstensaga und würdig, als eine der größten Performances des Festivals in die Annalen einzugehen.
Vergesst nicht: Diese Mannschaft ist erfahren. Bereits 2025 wurde Nine Inch Nails zum Live-Act des Jahres gekürt, nachdem sie über 700.000 Seelen auf ihrer „Peel It Back“-Tour in ihren Bann zogen. Dort, zwischen Hauptbühne und versteckter B-Stage mitten im Publikum, begannen sie bereits, gemeinsam mit Boys Noize neue Klanggewässer zu erkunden.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1988 hat die Crew um Reznor die Musikwelt wie ein unaufhaltsames Kriegsschiff durchpflügt – mit über 20 Millionen verkauften Tonträgern, zahllosen Auszeichnungen und einem festen Platz in der Rock & Roll Hall of Fame. Gemeinsam mit Atticus Ross erschuf Reznor zudem preisgekrönte Filmscores, die selbst die stürmischsten Meere beruhigen könnten.
Doch nun, ihr Freibeuter, richtet euren Blick auf den Horizont:
Denn Nine Inch Noize ist kein Ziel – es ist ein Sturm, der gerade erst beginnt.
Also dreht die Lautstärke auf Anschlag…
…und macht euch bereit, von der Welle verschlungen zu werden.


