NINE INCH NAILS veröffentlichen „TRON Ares: Divergence“

Arrr, ihr Klang-Piraten der schwarzen See! 🏴‍☠️
Kaum ist der Sturm über das Deck gefegt, taucht am Horizont schon das nächste geheimnisvolle Schiff aus Nebel und Neon auf. Die düsteren Klangalchemisten von Nine Inch Nails haben am 27. Februar überraschend eine neue Klangkiste geöffnet: „TRON Ares: Divergence“ – eine mächtige Neuinterpretation des Soundtracks zum Sci-Fi-Abenteuer Tron: Ares. ⚡

Ein digitaler Sturm aus 20 Klangfragmenten

Die Platte ist kein gewöhnlicher Schatz, sondern eine 20 Tracks starke Mischung aus bislang unveröffentlichtem Material aus der Welt von Tron: Ares und wilden Remix-Manövern verschiedener Klangkapitäne der elektronischen See.

Unter den Remixern finden sich illustre Gestalten wie Arca, Mark Pritchard, Boys Noize, Lanark Artefax, Chilly Gonzales, Danny L Harle, Jack Dangers, Pixel Grip, Working Men’s Club, The Dare und Schwefelgelb.

Das Ergebnis klingt, als hätten sich Industrial-Piraten und Elektro-Korsaren auf offener Datensee getroffen, um die Musik in Stücke zu hacken und neu zusammenzusetzen.

Ein Soundtrack mit Chart-Kurs

Schon der eigentliche Soundtrack „Tron: Ares (Original Motion Picture Soundtrack)“ war ein voller Kurs auf Erfolg. Die Musik von Nine Inch Nails enterte im vergangenen Herbst Platz 1 der Billboard-Charts für Top Rock & Alternative Albums sowie Top Dance Album, erreichte Platz 5 der Billboard 200 und segelte in Deutschland auf Platz 8 der offiziellen Albumcharts. In Großbritannien kaperten sie sogar Platz 1 der offiziellen Soundtrack-Charts.

Für die Band um Kapitän Trent Reznor und seinen Klang-Steuermann Atticus Ross war dies ein besonderer Meilenstein: Es handelt sich um die erste Filmmusik, die sie unter dem Namen Nine Inch Nails veröffentlichten – nachdem sie zuvor unter ihren eigenen Namen bereits zwei Oscars, drei Golden Globes, einen GRAMMY und einen Emmy für Filmmusiken eingeheimst hatten.

Die preisgekrönte Kanone: „As Alive As You Need Me To Be“

Die Lead-Single „As Alive As You Need Me To Be“ wurde sogar mit einem GRAMMY für den besten Rocksongausgezeichnet. Kritiker der New York Times beschrieben den Track als Rückkehr zu den klassischen Waffen der Band: brummende Synthesizer, stampfende Beats und eine Stimme, die klingt, als würde sie direkt aus dem Maschinenraum eines digitalen Schlachtschiffs kommen.

Auf großer Fahrt: Die Peel It Back Tour

Während das neue Werk durch die Streaming-Meere segelt, ist die Band selbst auf großer Tourfahrt. Die „Peel It Back Tour“ hat ihre zweite Nordamerika-Etappe begonnen und steuert Städte wie New Orleans, Jacksonville, Charlotte, Washington D.C., Boston, Newark, Montreal und Hamilton an.

Nach einer bereits ausverkauften Welttournee im vergangenen Jahr – mit über 450.000 Fans – endet diese Reise schließlich am 16. März im Golden 1 Center in Sacramento.

Kritiker waren begeistert: Die Times beschrieb das Konzert als „eine Offenbarung – ein überwältigender Angriff aus Angst, Ehrlichkeit und alptraumhafter Andersweltlichkeit“. Andere Stimmen meinten gar, die Show fühle sich an wie ein Film – mit Nine Inch Nails als Hauptdarsteller.

Legenden der industriellen Klangsee

Seit der Gründung im Jahr 1988 durch Trent Reznor gelten Nine Inch Nails als eine der innovativsten Kräfte moderner Musik. Ihre Mischung aus Industrial, Elektronik, Rock und Ambient hat Generationen von Künstlern beeinflusst.

2020 wurden sie in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen, verkauften weltweit über 20 Millionen Tonträgerund wurden 2025 vom Magazin Consequence zum Live-Act des Jahres gekürt.

Die Schatzliste von „TRON Ares: Divergence“

Unter den 20 Tracks finden sich neue Stücke wie „Converge“, „Godmode“, „Terminal“ oder „The First Betrayal“, aber auch zahlreiche Remix-Varianten – etwa von „I Know You Can Feel It“, „Ghost In The Machine“ oder „As Alive As You Need Me To Be“.

Und so segelt dieses Album nun durch die digitalen Gewässer – halb Soundtrack, halb Remix-Experiment, und ganz im Geiste jener düsteren Klangmagie, die Nine Inch Nails seit Jahrzehnten zu einer Legende macht.

Also hisst die schwarzen Segel, ladet die Synth-Kanonen und taucht ein in den neonleuchtenden Sturm von „TRON Ares: Divergence“.