SELFISH THINGS spendet „Sunlight“ Sounds für den Musikäther

Ahoi, ihr Klangseefahrer! Vom nebelverhangenen Hafen von Toronto weht eine neue Hymne über die musikalischen Weltmeere. Die kanadische Alternative-Rock-Crew Selfish Things hat die Segel gesetzt und schickt mit ihrer neuen Single Sunlight ein mächtiges Signalfeuer über die Wellen – roh, modern, energetisch und so eindringlich wie der erste Sonnenstrahl nach einer stürmischen Nacht.

Der Track erschien am 09. März über FLG Records in Zusammenarbeit mit OPEN und ist nichts weniger als ein Weckruf an alle verlorenen Seelen der See: eine Hymne zum Aufwachen.

🌅 Ein Sonnenstrahl nach sieben Jahren Flaute

Sieben lange Jahre waren vergangen, seit die Crew ihr Debütalbum veröffentlichte. Nun taucht die Band wieder aus dem Nebel auf – nicht mit einem lauten Kanonenschuss, sondern mit einer ehrlichen Geschichte über Absturz, Heilung und das mühsame Wiederaufstehen.

Am Steuerrad steht Frontmann Alex Biro, der in den letzten Jahren fernab der großen Bühnen eine andere Schlacht kämpfte. Vier Jahre ist der Sänger inzwischen trocken – und arbeitet heute als Suchtberater und Coach innerhalb der Musikszene.

Biro verbrachte viel Zeit damit, alte Gewohnheiten über Bord zu werfen, Wunden zu heilen und ein Leben aufzubauen, das auf Akzeptanz und Authentizität fußt. Ein Leben, das – wie er sagt – die universelle Erfahrung von Leid widerspiegelt, die manchmal erst den Wind liefert, der ein Schiff wieder auf Kurs bringt.

“I don’t believe in being dishonest in my recovery. ‘Sunlight’ came out of a weekend six months into my sobriety when I’d come to realize that being sober didn’t mean happiness, peace, or calm.”

Der Song entstand in einem Moment, in dem Biro erkennen musste, dass Nüchternheit nicht automatisch Frieden bedeutet – und dass der erste Weg zurück ans Licht oft durch besonders dunkle Gewässer führt.

“I had never wanted to live and die more at the same time… ‘Sunlight’ is an attempt to triumph over the void of the hole I’d created in my own spirit.”

⚓ Von den ersten Fahrten bis zu den Billboard-Gewässern

Ursprünglich war Selfish Things nur ein musikalischer Name für Biros eigene Projekte. Doch schon die erste EP Vertical Love, produziert von James Paul Wisner, sorgte für Aufmerksamkeit. Selbst Dan P. Carter von BBC Radio 1 wurde auf die Band aufmerksam, während Spotify sie 2017 auf dem „New Noise“-Cover platzierte.

2019 folgte das Debütalbum Logos, produziert von Drew Fulk, das es sogar in mehrere Billboard-Charts schaffte. Doch die Pandemie kappte die Segel der Albumkampagne – und zwang die Band schließlich in eine unfreiwillige Pause.

🔥 Musik aus den letzten Stürmen

In den Jahren danach schrieb Biro gemeinsam mit Bandkollege Michael Ticar neue Musik – zusammen mit dem Juno-prämierten Produzenten Mike Tompa. Die Songs entstanden in einer Zeit zwischen dem Ende der Sucht und dem Beginn eines neuen Lebens.

Heute, vier Jahre nüchtern und aktiv in der Peer-Support-Arbeit innerhalb der Tour-Community, fühlt sich die Rückkehr der Band für Biro nicht wie ein klassisches Comeback an.

Eher wie eine Abrechnung mit der Vergangenheit.

Mit „Sunlight“ jagen Selfish Things keinem Spektakel hinterher. Stattdessen tragen sie etwas Wertvolleres in ihrer Schatztruhe: Wahrheit.

Denn manchmal sind es genau die Momente, die uns fast untergehen lassen, die uns am Ende wieder aufwecken – wie der erste Sonnenstrahl über einem wilden Ozean