THORIUM kündigen „Suburban Rot“ Album an

Aye, hisst die Segel und hört gut zu, ihr Landratten – denn aus den düsteren Gewässern des Nordens erhebt sich eine Kunde, so finster wie ein Sturm bei Neumond! Die dänischen Death-Metal-Freibeuter THORIUM haben ihr siebtes Langspiel angekündigt, betitelt „Suburban Rot“, welches am 6. Juni im Jahre 2026 über Emanzipation Productions in See stechen soll!

Seit nunmehr 30 Jahren kreuzt diese unerbittliche Horde durch die skandinavischen Untergrund-Gewässer, stets getrieben von Zorn, roher Kraft und ungeschliffener Wahrhaftigkeit. Und so heißt es, dass „Suburban Rot“ ihr dunkelstes und persönlichstes Werk sei – ein Album, geschmiedet über lange Zeiten hinweg, gehärtet durch Erfahrung und die Narben dreier Jahrzehnte im extremen Metall.

Der Sänger, ein gewisser Michael Hvolgaard Andersen – ein Mann, dessen Stimme klingt wie das Knarren morscher Planken – berichtet von seinen Streifzügen durch Orte wie Brøndby Strand Station. Dort, so sagt er, finde sich eine seltsame Schönheit im Verfall: zerbrochene Existenzen, Sucht, Trunksucht und das Echo verlorener Seelen. Aye, Orte, die kein Kartenmacher gern zeigt und die selbst die magischen Gläser von Google Street View lieber meiden, während die glänzenden Städte im Licht erstrahlen. Diese düstere Wahrheit bildet das Fundament der neuen Platte und ihrer Geschichten.

Auch musikalisch weht ein starker Wind durch die Reihen der Crew: Gitarrist JP Storm bringt die alte Macht aus seinen Tagen bei Dominus mit – jener Truppe, die später zu Volbeat wurde. An seiner Seite schwingt Jose Cruz die Axt, dessen spanisches Blut dunkle Melodien und schwere Grooves in die Klangsee gießt. Die Rhythmussektion? So standhaft wie ein Anker aus Stahl: Daniel Preisler an den Trommeln, ein Veteran seit den frühen 90ern, und Jesper Nielsen am Bass, bekannt aus Psy:Code.

Dies ist dieselbe Mannschaft, die bereits 2022 mit dem Werk „Danmark“ die Charts enterte und bis auf Platz 7 der dänischen Vinyl-Charts vordrang – gelobt von vielen, gar mit 5 von 6 Punkten im großen Blatte GAFFA. Und bei allen sieben Weltmeeren – es ist die beständigste Besetzung, die die Band je hatte!

In den letzten Jahren haben THORIUM ihre Flagge auf Festivals wie Aalborg Metalfest, Metal Magic Festival, Raise Your Horns Festival, Death Coast Festival und Næstved Metalfest gehisst und dabei bewiesen, dass sie zu den langlebigsten Kräften im dänischen Death Metal zählen.

„Suburban Rot“ wurde von JP Storm selbst produziert und vom berüchtigten Klang-Alchemisten Tue Madsen in den Antfarm Studio-Katakomben gemischt und gemastert. Das Ergebnis? Ein Klang so vernichtend wie eine Breitseite aus allen Kanonen, doch klar genug, um jedes Detail wie ein funkelndes Stück Beute hervorzuheben. Das düstere Artwork stammt vom venezolanischen Künstler John Quevedo Janssens und fängt den Verfall und den Untergang der menschlichen Seele in finsteren Bildern ein.

Drei Jahrzehnte auf See – und noch immer lodert ihr Feuer heller denn je! Haltet euch fest, ihr Halunken, denn „Suburban Rot“ könnte das kompromissloseste Manifest sein, das diese Death-Metal-Piraten je in die Welt hinausgebrüllt haben!