VREID mit DJERV und Jackass-Ikone Chris Pontius: Das irre Musikvideo zu „Loving The Dead“

Arrr, ihr Schattensegler und Nachtgestalten! 🌑⚓
Was wie ein Zufall im Nebel begann, entpuppt sich als dĂĽsteres Ritual zwischen Kirchenmauern und filmischer Finsternis.

Ein Abstieg ins Reich der Schatten

Aus einer zufälligen Begegnung, geteilter Faszination für die dunkleren Ecken von Kunst und Kultur – und der Bereitschaft, Grenzen zu sprengen – entstand „Loving The Dead“. Eine Kollaboration, mit der in der Metalwelt wohl kaum jemand gerechnet hätte!

Die norwegischen Schwarzmetall-Veteranen VREID verbünden sich mit der intensiven Klangmacht von DJERV – und tauchen gemeinsam ab in ein surreales Unterreich.

Mitten hinein in dieses finstere Universum stolpert – oder vielmehr schreitet – kein Geringerer als Chris Pontius, Ikone des anarchischen Wahnsinns von Jackass. Doch statt Chaos regiert hier Unbehagen, Verletzlichkeit und rituelle Ernsthaftigkeit. Ein Kontrast, schärfer als ein Entermesser im Mondlicht.

“It didn’t feel strange at all. It felt natural.” – so Pontius selbst.
Arrr… manchmal führt der seltsamste Kurs genau ins richtige Fahrwasser.

Zwischen Kirchenbänken und Lynch’schem Nebel

Gedreht wurde das Video von Ulvar Gansum – in einer Kirche zu Oslo. Was dabei entstand, ist kein gewöhnliches Musikvideo, sondern ein psycho-surrealer Kurzfilm, irgendwo zwischen Ritual, Traum und verstörender Vision.

Inspiriert vom Werk des mystischen Filmemachers David Lynch, verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Unterbewusstsein. Vreids Jarle Kvåle bringt es auf den Punkt:

„We wanted to create something cinematic and unexpected. Not just a performance video, but a visual journey.“

Und genau das ist „Loving The Dead“ – eine Reise ohne sicheren Hafen

Vorbote des schwarzen Himmels

Der Song ist zugleich ein weiterer Vorbote auf das kommende Album The Skies Turn Black, das am 6. März 2026 erscheint.

Fünf Jahre nach ihrem letzten Werk standen VREID vor ihrer wohl forderndsten Reise: Inspiration, Stillstand, Kommunikationsstürme – doch durch Hartnäckigkeit und frische Kalibrierung entstanden elf Songs, die Anstrengung und künstlerische Erneuerung zugleich widerspiegeln.

Die Produktion wurde gemeinsam mit Anders Nordengen geschmiedet, das handgefertigte Artwork stammt von Kim Holm, jüngst porträtiert bei arte Tracks.

Musikalisch trifft VREIDs roher, atmosphärischer Sound auf die unheimliche Intensität von Agnete Kjølsrud, Frontfrau von DJERV und Co-Writerin des Songs – bekannt unter anderem durch ihre Mitwirkung an der Erfolgsserie Arcanesowie frühere Arbeiten mit Dimmu Borgir und Filmkomponist Hans Zimmer.

Diese Zusammenarbeit fühlt sich nicht wie ein Gastauftritt an – sondern wie ein gemeinsamer Abstieg in die Tiefe.

Auf dunkler Fahrt durch Europa – Tour 2026

Kaum erscheint „The Skies Turn Black“, hissen VREID die Segel für eine ausgedehnte Europatour – gemeinsam mit den Extrem-Metal-Giganten Hypocrisy, Abbath und Vomitory.

Von Berlin ĂĽber Helsinki, Paris bis London fĂĽhrt die Route durch Kathedralen des Metals und Festivals wie das Incineration Festival.

Der Album-Vorverkauf läuft bereits – also sichert euch euren Platz an Deck, bevor die Nacht hereinbricht!


Ein zufälliges Treffen.
Eine Kirche im Nebel.
Ein Komiker im Schattenritual.
Ein schwarzer Himmel, der sich langsam zuzieht.

Also, ihr Nacht-Korsaren: Betretet das düstere Universum von „Loving The Dead“ – und lasst euch treiben, bis die Himmel schwarz werden.