EXODUS – Das kommende Album „Goliath“ spuckt fette Töne aus
Arrr, erhebt euch, Thrash-Seebären – der Koloss erhebt sich aus den Tiefen!
Haltet euch fest am Tauwerk, denn aus der Bay Area dröhnt schweres Donnern: Die Thrash-Legenden EXODUS haben ihr 12. Studioalbum „Goliath“ angekündigt! Der gewaltige Brocken läuft am 20. März 2026 über Napalm Recordsvom Stapel – JETZT vorbestellen, bevor das Biest alles niedertrampelt, was sich ihm in den Weg stellt.
Erst vergangene Woche ließen EXODUS die Kanonen sprechen und verkündeten ihr neuestes Werk – das erste Album mit Frontmann Rob Dukes seit 2010, zugleich das Napalm-Records-Debüt und der Nachfolger ihres bislang größten Charterfolgs. Als bitterböser Vorgeschmack wurde der Opener „3111“ über Bord geworfen – doch das dazugehörige Video war selbst für YouTube zu brutal und wurde verbannt wie ein verfluchter Schatz.
Gary Holt höchstselbst ließ dazu verlauten:
„Hier ist sie also, die vollständige, unzensierte Version des Videos zu ‚3111‘! Um es in Filmterminologie auszudrücken: Wir haben die PG-, die PG13- und mit dieser hier die R-Version! … Also haben wir beschlossen, genau die Version zu veröffentlichen, von der wir wussten, dass sie nicht erlaubt sein würde! Viel Spaß!“
Der finstere Track „3111“ erzählt vom Drogenkrieg in Ciudad Juárez, Mexiko – die Zahl steht für die mutmaßliche Anzahl an Morden allein im Jahr 2010. EXODUS zeigen damit einmal mehr, dass sie auch nach Jahrzehnten an der Spitze bereit sind, genau dort zuzuschlagen, wo es schmerzt.
EXODUS über „3111“:
„Wir haben uns entschieden, als erste Single direkt besonders hart zu starten.“
Und hart ist noch milde gesprochen – das ist rohe Wahrheit, mit Ketten umwickelt.
Mit zehn der bislang vielfältigsten Songs zementiert Goliath EXODUS’ Platz ganz oben in der Thrash-Hierarchie. Die Rückkehr von Rob Dukes – erstmals 2005 auf Shovel Headed Kill Machine zu hören – verleiht dem Album zusätzliche Schlagkraft. Nach elf Jahren Abwesenheit kehrte er 2025 zurück und liefert nun, so die Band, die Performance seines Lebens. Dazu gesellen sich Gastbeiträge von Peter Tägtgren (Hypocrisy, Pain) und der Violinistin Katie Jacoby – Arrr, welch illustre Mannschaft!
EXODUS über „Goliath“:
„Ob wir uns auf diesen Release freuen? Das ist eine Untertreibung. … Es ist Zeit, das Biest von der Leine zu lassen – verneigt euch!“
Und der Name ist Programm:
Der düstere Opener „3111“ zieht mit finster-dissonanten Akkorden herauf, bevor ein halsbrecherisches Thrash-Gewitter losbricht. „Hostis Humani Generis“ schneidet mit Dukes’ Gesang scharf wie Kristallsplitter durch frenetische Riffs, ehe „The Changing Me“ mit bedrohlich-melodischen Rhythmen, hohen Screams, Klargesang von Peter Tägtgren und harmonischen Dual-Riffs von Gary Holt und Lee Altus zu einem der hymnischsten Stücke der Band anwächst.
„Promise You This“ entfacht pure Moshpit-Wut, bevor der kolossale Titeltrack „Goliath“ mit gewundenen Leads, wuchtigen Drums und Katie Jacobys unheilvoller Violine das Tempo drosselt – schwer, düster, majestätisch wie ein Seeungeheuer bei Nacht.


