ROCK JUSTICE SERVIEREN IHR DEBÜT: „YOU’VE BEEN SERVED“ ERSCHEINT IM JUNI
Manchmal entstehen die besten Rockbands nicht aus einem Masterplan, sondern aus Leidenschaft, Beharrlichkeit und dem unbedingten Willen, die eigene Musik endlich hörbar zu machen. Genau so begann die Geschichte von ROCK JUSTICE, der neuen Hardrock- und Metal-Formation um Sängerin Maggy Luyten und Gitarrist Bas Maas.
Mit ihrem Debütalbum „You’ve Been Served“, das am 26. Juni 2026 über Fireflash Records erscheint, präsentieren die beiden erfahrenen Musiker ein Werk, das tief in den Wurzeln von Hardrock und klassischem Metal verankert ist, dabei aber keineswegs wie eine nostalgische Kopie wirkt. Stattdessen verbindet das Album die Energie der 70er- und 80er-Jahre mit einer modernen Produktion und jeder Menge Herzblut.
EIN LANG GEHEGTER TRAUM WIRD WIRKLICHKEIT
Die Geschichte von ROCK JUSTICE reicht weit zurück. Bereits während seiner Zeit bei After Forever schrieb Bas Maas eigene Songs, die jedoch nie den Weg auf ein Album fanden.
„Mir wurde klar, dass ich meine Musik selbst veröffentlichen musste, wenn ich sie hören wollte“, erinnert sich der Gitarrist.
Als die Idee einer eigenen Band konkreter wurde, hatte Maas zunächst klare Vorstellungen: Er wollte nicht selbst singen – und eine Sängerin sollte es eigentlich auch nicht werden. Doch die Suche nach dem passenden Frontmann verlief erfolglos. Stattdessen fiel bei mehreren Vorsingen immer wieder derselbe Name: Maggy Luyten.
Die Belgierin, bekannt durch ihre Arbeit mit Ayreon, Beautiful Sin, The Prize und Nightmare, überzeugte Maas vom ersten Moment an.
„Mags Stimme hat mich total umgehauen. Ich dachte nur: Diese Frau singt wie ein Mann und liefert einfach ab.“
Wenig später trafen sich die beiden bei einer Albumpräsentation von Ayreon in Utrecht. Bas ließ Maggy einige seiner Songs hören – und die Chemie stimmte sofort.
„Als Bas vorbeikam, um sich anzuhören, woran ich gearbeitet hatte, wussten wir beide, dass wir etwas Besonderes hatten“, erinnert sich Maggy. „Ich sehe ihn heute noch vor mir: Fenster runter, unsere Demo auf voller Lautstärke, Metal-Horns aus dem Auto und ein riesiges Grinsen im Gesicht.“
ROCK’N’ROLL ALS GEMEINSAMER NENNER
Von Anfang an war klar, wohin die Reise gehen sollte. ROCK JUSTICE wollten keine stilistischen Grenzen setzen.
Alles zwischen Hardrock und Metal war erlaubt – solange es ehrlich und mit Überzeugung gespielt wurde.
Die gemeinsame Liebe zu den großen Rock- und Metal-Bands der 70er- und 80er-Jahre schweißte das Duo schnell zusammen. Während Bas rifforientierte Songs schreibt, die viel Raum für Gesang und Melodien lassen, bringt Maggy ihre Erfahrung als Sängerin und Songwriterin ein.
„Bas schreibt Riffs, die sich wie eine Autobahn für den Gesang anfühlen“, erklärt sie. „Das gibt mir unglaublich viel Freiheit beim Schreiben von Melodien.“
Auch die Texte entstanden größtenteils aus persönlichen Erfahrungen. Themen wie Durchhaltevermögen, Lebensfreude und Selbstvertrauen ziehen sich durch das gesamte Album.
EINE ECHTE BAND – KEIN STUDIOPROJEKT
Komplettiert wird ROCK JUSTICE von Bassist Nick McGrath, einem langjährigen Freund von Bas Maas, der vor allem durch die renommierte AC/DC-Tribute-Band ACinDC bekannt ist.
Auch Schlagzeuger Mischa Aussems kam eher zufällig ins Spiel. Ursprünglich waren programmierte Drums vorgesehen, doch McGrath schlug vor, Aussems auszuprobieren.
Eine Entscheidung, die sich als Volltreffer erwies.
„Er hat es absolut perfekt hinbekommen“, sagt Bas. „Die Aufnahmen hatten genau diesen natürlichen, dynamischen und gleichzeitig oldschooligen Charakter, den wir gesucht haben.“
METAL-QUEEN DORO ALS BESONDERER GAST
Einen besonderen Höhepunkt hält das Album zum Schluss bereit. Auf dem Song „First In Line“ ist niemand Geringeres als Metal-Ikone Doro Pesch zu hören.
Der Titel versteht sich als Liebeserklärung an die Helden des Heavy Metal und an all jene, die die Szene bis heute lebendig halten.
Für Maggy war schnell klar, dass Doro die perfekte Besetzung für diesen Song wäre.
„Niemand klingt wie Doro. Sie ist eine lebende Legende und verkörpert genau den Spirit, um den es in diesem Lied geht.“
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Nachdem Maggy ihr die Idee vorgestellt hatte, sagte Doro begeistert zu und verlieh dem Song mit ihrer unverwechselbaren Stimme zusätzliche Kraft.
Das Ergebnis ist eine emotionale Metal-Hymne, die den Geist der Szene feiert und gleichzeitig einen würdigen Abschluss des Albums bildet.
LADY RJ ÜBERNIMMT DAS KOMMANDO
Auch optisch setzt die Band auf eine starke Identität. Das von dem brasilianischen Künstler Khriztian León gestaltete Cover zeigt die Figur „Lady RJ“, die künftig als eine Art Maskottchen der Band fungieren könnte.
„Sie ist zeitlos und wird niemals alt“, scherzt Maggy.
Bas ergänzt trocken:
„Und sie kennt sich definitiv mit Rock und Metal aus.“
ROCK JUSTICE WOLLEN POSITIVE ENERGIE VERBREITEN
Produziert wurde „You’ve Been Served“ von Bas Maas selbst, während Maggy Luyten als Co-Produzentin beteiligt war. Für Mix und Mastering zeichnete Luca Princiotta verantwortlich, der unter anderem durch seine Arbeit mit Doro bekannt ist.
Das Ergebnis ist ein Album, das seine Wurzeln im klassischen Hardrock und Heavy Metal hat, dabei aber frisch, modern und voller Spielfreude klingt.
Für ROCK JUSTICE geht es dabei um mehr als nur Musik.
„Wir wollen Menschen berühren, positive Energie verbreiten und das Echte am Leben erhalten – heute mehr denn je“, bringen es Maggy und Bas auf den Punkt.
Mit „You’ve Been Served“ liefern ROCK JUSTICE genau das ab: ehrlichen, kraftvollen Hardrock mit starken Melodien, großen Refrains und einer spürbaren Leidenschaft für die Musik. Und wenn dieses Debüt ein Vorgeschmack auf die Zukunft der Band ist, dann dürfte ROCK JUSTICE gerade erst anfangen.










