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BRUCE SOORD – Das kommende „Ghosts In The Park„ Album hat frische Töne in den Musikäther gefeuert

Arrr… hisst die Segel auf halbmast, ihr Seelen der stilleren See. Denn nicht jeder Sturm brüllt – manche schleichen leise durch die Gedanken wie Nebel über ruhigem Wasser. Genau aus diesen Gewässern kehrt Bruce Soord, bekannt als Kapitän hinter The Pineapple Thief, mit seinem neuen Solo-Werk zurück.

Am 15. Mai wirft er sein bislang persönlichstes Album „Ghosts In The Park“ über Bord – ein Schatz, der nicht aus Gold besteht, sondern aus Erinnerungen, Verlust und jenen Momenten, die uns heimsuchen, wenn die Welt plötzlich stillzustehen scheint.


⚓ „Meet Me On The Downs“ – ein Flüstern aus der Vergangenheit

Mit der zweiten Single „Meet Me On The Downs“ öffnet Soord nun eine besonders verletzliche Schatztruhe. Begleitet von einem Video aus der Schmiede von George Laycock (Blacktide Productions), wirkt der Song wie ein leiser Ruf über neblige Klippen.

Die Entstehung? Kein lauter Akt, sondern ein stiller Moment:

Geschrieben in einem Hotelzimmer in Hamburg, während einer Tour, fanden die Worte ihren Ursprung in einem viel tieferen Sturm – dem Verlust seines Vaters.

Soord beschreibt die Szene wie ein Kapitän, der allein an Deck steht:
Ein leeres Zuhause. Kleidung, Fotos. Ein ganzes Leben, verstreut wie verlorene Ladung nach einem Schiffbruch.

Doch statt in der Dunkelheit zu versinken, tat er das, was wahre Künstler tun:
Er griff zur Feder und schrieb.

Nicht über den Schmerz der letzten Tage – sondern über die ersten, hellen Erinnerungen.


☠️ Ein Album wie eine Geisterfahrt

„Ghosts In The Park“ ist kein gewöhnlicher Logbucheintrag.

Es ist eine Reise durch:

  • Verlust
  • Erinnerung
  • stille Reflexion

Jeder Track wirkt wie ein Schritt durch einen verlassenen Hafen, in dem die Vergangenheit noch flüstert.

Von kurzen, fast fragilen Momenten wie „Concepcion“ bis hin zum epischen Titeltrack „Ghosts In The Park“ – eine fast 13-minütige Reise durch Nebel und Emotionen – zieht sich ein roter Faden durch das Werk: Ehrlichkeit.

Keine Masken. Kein Lärm. Nur Gefühl.


⚔️ Der Klang: Zurückhaltung mit Tiefe

Wer den Sound von Bruce Soord kennt, weiß:
Hier wird nicht mit Kanonen geschossen, sondern mit Präzision navigiert.

Seine Musik lebt von:

  • emotionaler Direktheit
  • reduzierter Instrumentierung
  • subtiler Intensität

Wie ein erfahrener Steuermann weiß er genau, wann Stille lauter ist als jeder Sturm.


🏴‍☠️ Live auf Kurs

Auch live wird Soord seine Geschichten erzählen – gemeinsam mit Weggefährten wie Jon Sykes und Tim Bowness.

Stationen führen ihn durch Häfen wie:

  • Liverpool
  • London
  • Paris
  • Sofia
  • Oberhausen

Jeder Auftritt: eine intime Reise, kein Schlachtfeld.


⚓ Fazit aus der stillen Kajüte

„Ghosts In The Park“ ist kein Album für laute Gelage.

Es ist für jene Momente, in denen der Wind nachlässt…
und man beginnt, sich zu erinnern.

Bruce Soord zeigt, dass wahre Stärke nicht immer im Sturm liegt –
sondern im Mut, die Stille auszuhalten.

Und irgendwo zwischen diesen leisen Wellen…
flüstern die Geister weiter.