Rick Wakeman setzt die Segel zurück aufs weite Meer der Musik – neues Piano-Opus Melancholia veröffentlicht!🏴‍☠️

Hört her, ihr Landratten und Klangseefahrer! Die Tastenlegende Rick Wakeman, geadelt zum Commander of the Order of the British Empire, hisst erneut die Segel und kehrt mit einem neuen Schatz zurück: Melancholia. Der Titeltrack wurde soeben mit einem brillanten Video zu Wasser gelassen – ein Leuchtfeuer auf hoher See für all jene, die sich nach tiefen Klängen sehnen.
👉 Video-Blick durchs Fernrohr: RICK WAKEMAN – Melancholia

Am 17. Oktober wird das ganze Werk vom Stapel gelassen, verlegt über Madfish/Edel – und es krönt eine gewaltige Trilogie, die mit Piano Portraits (2017) ihren ersten Kanonenschuss feuerte und mit Piano Odyssey (2018) neue Ozeane eroberte.

„Eine der bedeutungsvollsten Klaviersuiten, die ich je komponiert habe“, erklärt der alte Meister selbst. Inspiriert wurde er von seiner Frau Rachel, die ihn ermutigte, die heilende Kraft seiner Musik zu teilen. So entstand dieses intime Werk, das wie ein Logbuch persönlicher Stürme klingt – jedes Stück eine eigene Insel im weiten Meer der Emotionen.

Tracklist – die Kartenstücke des Schatzes:

  1. Sitting at the Window

  2. Reflection

  3. Pathos

  4. Dance of the Ghosts

  5. Alone

  6. The Morning Light

  7. Garo

  8. All in the Mind

  9. Sea of Tranquility

  10. Missing

  11. Watching Life

  12. Melancholia

Ob auf CD, als Special Edition 2-CD+DVD mit hochauflösendem Sound und dem Kurzfilm Inside Melancholia, auf edlem Silber-Vinyl, klassischem schwarzem Vinyl oder digital – der Schatz kommt in vielen Truhen daher.

⚔️ Wakeman, der einst mit Yes die Sieben Weltmeere des Progressive Rock eroberte und seither über hundert Soloalben an Bord brachte, zeigt sich hier so persönlich wie selten zuvor. Er, der im Jahr 2021 mit dem CBE geehrt und in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen wurde, bleibt ein wahrer Freibeuter der Klänge – stets unterwegs, mit einer UK-Tour im Oktober 2025 schon am Horizont.

Wer sich auf dieses Album einlässt, betritt kein lautes Schlachtfeld, sondern segelt hinein in stille Gewässer – dorthin, wo die Seele ihre Melancholie in Musik verwandelt.

Huskies entern Regensburg und segeln weiter ohne Makel 🏴‍☠️

Am stürmischen Sonntagabend lichteten die Schlittenhunde die Anker und setzten Kurs gen Regensburg, wo die Eisbären schon mit blank gezogenen Klingen auf sie lauerten. Über zwei Drittel beherrschten die Huskies die Wogen des Spiels wie ein stolzer Dreimaster das offene Meer – und hissten mit Treffern von Mieszkowski und Garlent die schwarze Flagge zur 2:0-Führung. Doch im letzten Drittel gerieten die Nordhessen ins schwere Fahrwasser, als die Eisbären die Segel setzten und mit voller Breitseite auf 1:2 verkürzten.

Die Schlacht begann flink, doch ohne die ganz großen Kanonenschläge. In der 8. Minute brachte Bodnarchuk die Scheibe gefährlich in den feindlichen Hafen, doch Keck wurde am entscheidenden Schuss gehindert. Auf der Gegenseite versuchten Preto und Trivino die Festung Maurer zu stürmen, fanden aber keinen Weg durch die Planken (10.).

Nach vergeigten Überzahl-Gelegenheiten kam es kurz vor Drittelende endlich zum Kanonendonner: Mieszkowski lenkte einen Schuss von Bender in feiner Piratenmanier ins Netz – 1:0, und die Huskies setzten stolz ihre Flagge (20.).

Direkt nach der Pause eröffneten die Nordhessen erneut das Feuer. Garlent schickte den Puck in der 22. Minute zum 2:0 über die Linie, nachdem Neffin zuvor noch tapfer gegen Hoelscher pariert hatte. Die Eisbären antworteten mit schnellen Kontern, doch sie ließen die Pulverkammer ungenutzt. Bis zur zweiten Pause schien das Huskies-Schiff unerschütterlich, auch weil Neffin gegen Mieszkowski eine Glanzparade zeigte (37.).

Doch dann, im dritten Akt, kippte die See. Die Eisbären griffen an wie wilde Korsaren und die Huskies segelten plötzlich in schwerem Sturm. Zwei Strafen warfen die Nordhessen fast über Bord – eine doppelte Unterzahl überstanden sie noch, doch kurz darauf fälschte Ontl einen Schuss von Weber ab und brachte die Regensburger auf 1:2 heran (47.).

Angetrieben vom Treffer preschten die Eisbären mit voller Wucht, während die Huskies nur noch mit letzter Kraft die Planken verteidigten. Nur Ahlroth prüfte noch einmal den Keeper (54.). Mit Mut, Herz und einem bärenstarken Maurerim Tor verteidigten die Schlittenhunde die kostbare Beute bis zum letzten Signal.

So entkamen die Huskies dem Sturm, retteten ihre drei Punkte wie eine prall gefüllte Schatzkiste über die Ziellinie – und segeln weiterhin ungeschlagen durch die DEL2-Saison.

⚔️ Die Tore:

  • 0:1 Mieszkowski (Bender, Wilde – 20. Min.)

  • 0:2 Garlent (Hoelscher, Wilde – 22. Min.)

  • 1:2 Ontl (PP – Weber, Kindopp – 47. Min.)

Hier kommt der achte Eintrag ins  Piratenlogbuch: Rauchendes Pulverfass und Goldglanz in den Segeln

Heut’ vermeld’ ich einen Schatzfund von seltener Güte: Die junge Crew Velvet Rush setzt mit ihrem Debütalbum „Trail of Gold“ die Segel und feiert kompromisslos den wilden Geist des Rock’n’Roll! Elf Hymnen, geboren aus der rohen Kraft des Hardrock und der Seele der 70er, produziert von keinem Geringeren als Eike Freese (Deep Purple, Slash, Simple Minds).

An Deck steht Kapitänin Sandra Lian, die erklärt: „Wir wollten ein Album schaffen, das Mut macht, laut zu leben – ohne Angst, ohne Kompromisse. Jeder Song ist ein Stück Freiheit.“ Arrr, das klingt wie echter Wind in den Segeln!

Die Single „Trail of Gold“ erhebt sich hymnisch wie ein Ruf aus dem Krähennest, „Shake That Thing“ tanzt sinnlich und voller Lebensfreude übers Deck, während „Heart of Stone“ ein mächtiges Bollwerk gegen Vorurteile und Kälte aufrichtet – samt neuem Musikvideo. Schon mit ihrer allerersten Kanonensalve „Euphonia“ machte die Bande international Furore, wurde vom Classic Rock Magazine UK zum „Best Rock Song of the Week“ gekürt und erspielte sich Respekt auf großen Bühnen – mit Jerry Cantrell und auf dem Rockharz Festival.

Nun steuern sie als Special Guest von The Vintage Caravan auf große Europatour aus – mit Häfen von Paris bis Wien, und obendrein auf Festivals wie dem Stadtfest Eisenhüttenstadt und dem Metal Hammer Paradise.

So halte ich fest: „Trail of Gold“ ist mehr als ein Debüt – es ist ein Manifest für Freiheit, Leidenschaft und ungezähmten Rock’n’Roll. Ein Schatz, den man nicht in Truhen sperrt, sondern laut in die Welt hinausschreit. Arrr!

Der siebte Eintrag im Piratenlogbuch – wuchtig wie eine Breitseite und düster wie ein Sturm am Horizont

Donner und Doria! Die Berliner Sturmbrüder von KADAVAR haben heut’ mit einer neuen Kanonensalve namens „Total Annihilation“ die See erbeben lassen. Ein kompromissloser Angriff, laut, rasend, gnadenlos – so beschreibt’s Captain Lupus selbst: „So stell’ ich mir das Ende der Welt vor. Ein letztes Chaos, bevor Stille bleibt.“ Arrr, das klingt wie der Pulverdampf vor der ewigen Nacht.

Ihr kommendes Album trägt den schicksalsschweren Namen „Kids Abandoning Destiny Among Vanity And Ruin“ – kurz K.A.D.A.V.A.R. –, erscheint am 7. November 2025 bei Clouds Hill und ward auf alter Bandmaschine eingefangen, roh und echt. Neuzugang Jascha Kreft bringt frischen Wind in die Segel, während Tiger Bartelt an Drums und Mischpult das Steuer fest in der Hand hält. Wo das letzte Werk nach innen blickte, richtet sich nun der Blick hinaus auf die Welt im Sturmzustand.

Doch auch an Land mussten KADAVAR den Kurs ändern: Die Berlin-Show am 11. Oktober in der Columbiahalle ward gestrichen, doch der Ersatzhafen ist klar – 2. Dezember 2025 im Huxleys Neue Welt, mit SLOMOSA als Verstärkung an Deck.

Die restlichen Gefechte bleiben im Plan: Frankfurt, Stuttgart, Winterthur, Wien, München, Leipzig, Hamburg und Köln werden die Flammen von KADAVAR spüren, bevor Berlin das letzte Bollwerk des Jahres sein wird.

So notiere ich: Mit „Total Annihilation“ zeigen diese wackeren Rock-Seebären, dass sie nicht bloß Musik machen – sie beschwören den Sturm selbst. Arrr!

Eintrag sechs im Freitags Piratenlogbuch – Hetbst Anno Domini 2025

Ahoi, Kameraden! Heute verzeichnete ich eine heldenhafte Aktion von Landratten, die in diesen stürmischen Zeiten ein echtes Zeichen setzten. Am 19. Juli 2025 segelte die finnische Rockbande THE RASMUS in die vom Krieg gezeichneten Gewässer der Ukraine und nahm Kurs auf das Atlas Festival, wo sie als Headliner und einziger internationaler Act die Segel setzten. Über 110.000 Seelen fanden sich zusammen – geschützt durch einen Evakuierungsplan, der selbst den wildesten Stürmen trotzen könnte.

Die Musiker – Lauri Ylönen (Gesang), Emppu Suhonen (Gitarre), Eero Heinonen (Bass) und Aki Hakala (Schlagzeug) – agierten nicht nur als Barden des Rock, sondern auch als Botschafter der Good Donations Charity Foundation. Gemeinsam mit den Veranstaltern sammelten sie über 3,5 Millionen Hryvnias (84.000 Dollar), die direkt in medizinische Ausrüstung für das Okhmatdyt Kinderkrankenhaus flossen. Das Material aus Deutschland ist bereits angekommen und liegt nun in den Händen der tapferen Ärzte. Lauri Ylönen lobte deren Mut: „Diese Ärzte sind echte Helden. Selbst während Luftangriffssirenen und Raketenbeschuss retten sie Leben.“

Doch die Band segelte nicht nur auf der Bühne, sondern auch abseits davon: Autogrammstunden, Gewinnspiele und der Besuch des Krankenhauses gehörten zum Kursplan. Heute veröffentlichen sie einen kurzen Dokumentarfilm, “The Rasmus in Ukraine”, der diese Mission einfängt. Sämtliche Einnahmen aus YouTube werden ebenfalls gespendet.

Zwischen all dem Chaos haben die tapferen Finnen ihr elftes Studioalbum “Weirdo” ausgebracht und kündigen ihre Europa-Tour 2025 an, um mit unvergesslicher Bühnenshow den Geist der Rockmusik weiterzutragen.

Möge ihr Mut anderen ein Leuchtfeuer sein, selbst in stürmischen Zeiten. Arrr!

Eintrag im Piratenlogbuch – Anno Domini 2025, zur Geburt des Königs der Schrecken

Hört, ihr Scharen der Nacht und Brüder im Donnerhall: Heute ward das erste Werk des geheimnisvollen Künstlers PRESIDENT in die Welt entsandt – die Debüt-EP „King of Terrors“. Gleich einem dunklen Manuskript, aus der Bibel selbst eine Zeile entlehnt, kreiset es um Themen von Tod, Religion und den Abgrund, aus welchem alles Leben geboren und verschlungen wird.

Schwer, düster und doch von einer filmreifen Glorie durchzogen, verbinden sich hier Klänge von Heavy Music, elektrische Experimente und eine Atmosphäre, so greifbar wie der Nebel über einem Kirchhof zur Mitternacht. Millionenfach ward dieser Name schon durch die Meere des Stroms getragen, viel diskutiert in allen Tavernen des digitalen Zeitalters – und nun steht er, gleich einem finstern Kapitän, auf dem Deck und spricht:

„Forged in solitude. Shaped by memory. These are chapters drawn from the shadows we tend to sidestep — because facing them demands more than most are willing to give.“

So sei PRESIDENT ein Bekenntnis: geboren aus der Konfrontation des Unbequemen, geschaffen, um die Schatten nicht zu meiden, sondern ihnen ins Auge zu blicken. Wer diesem Ruf folget, stelle sich dem Spiegel, der mehr zeiget, als viele zu ertragen vermögen.

Doch dies ist nur der Anfang. Denn anno 2026 sticht PRESIDENT in See mit der ersten großen Fahrt, genannt „The Campaign Trail“. Die Banner flatterten noch im Winde, da war die Tour schon ausverkauft – am 11. Januar zu Köln im Luxor sollen die Hallen erbeben, wenn die Dunkelheit selbst Gestalt annimmt.

Und nicht genug! In der Schlachtreihe mit Architects und Landmvrks wird PRESIDENT weitere Feuer legen – am 13. Januar in Hannover (Swiss Life Hall) und am 22. Januar zu Berlin im UFO Velodrom. Dort werden die Schatten wuchern, und die Tore zum Abgrund weit aufgestoßen.

Hier endet mein fünfter Eintrag – der König der Schrecken hat den Thron bestiegen, und sein Feldzug hat erst begonnen. ☠️👑🕯️

Eintrag im Piratenlogbuch – Anno Domini 2025, am Tage da Engel rufen

Die Himmel selbst erbeben, und seltsam süßes Rauschen durchbricht das Donnern der Kanonen: SOLENCE, die schwedischen Freibeuter des elektronischen Metalls, nunmehr aus den Häfen von Los Angeles segelnd, haben ihre neue Hymne „Angels Calling“ enthüllt. Heute, am 26. September, ward sie in die Welt hinausgeschleudert, als Titellied und vierte Kunde des kommenden Albums „Angels Calling“, welches am 31. Oktober, zur Nacht des Spuks, über das Banner von Better Noise Music erscheinen soll.

„Lebet laut, lebets im Augenblick!“ – so tönt die Botschaft, und das Lied gleich einer Fanfare, die sowohl Schwerter erhebt als auch Herzen entflammet. Frontmann Markus Videsäter, flankiert von David Strääf an der Gitarre, Johan Swärd am Tastenwerk und David „Viking“ Vikingsson am Schlagwerk, hat ein Geschoss geschmiedet, das Pop-Haken, elektrische Künste und metallische Schwere in einen einzigen Sturm verwebet – hypnotisch wie das Meer, erhebend wie der Morgenwind.

Markus sprach: „Wir begannen ‘Angels Calling’ zu schreiben, da wir anno 2024 mit The HU auf Reisen waren, inspiriert von Liedern aus den östlichen Landen Europas. Alsbald ward uns klar: dies sei das Herzstück unseres Albums. Es trägt alles, was wir wollten – Worte, Energie, Chor und Zusammenbruch, gleich einer Flutwelle.“

Schon zuvor hallten Rufe der Crew mit den Stücken „Where Were You..?“, „Dead_Alive“ und „Wish You The Worst“, deren Bildwerke gar über zweihunderttausend Blicke sammelten. Nun aber, mit „Angels Calling“, sei das volle Gesicht des Albums zu erahnen: zehn Kapitel, darunter „Monsters In My Head“, „MESS“ und „Angels vs Demons_“. Ein Sammelsurium voller Sturm, Schmerz und Feier, gleich einer Schlacht, die sogleich Wunden schlägt und doch Erlösung bringt.

Die Fahrt der SOLENCE ist lang: seit den Tagen, da sie fremde Lieder in schweres Eisen tauchten – von Imagine Dragons bis Queen –, bis zu ihrem Durchbruch mit „Brothers“ und den Nachfolgern „Direction“, „Deafening“ und „Hope Is A Cult“. Millionen von Strömen, hundert Millionen Augen, all das sei nur Vorbote des Donners, der nun heraufzieht.

Und siehe, ab dem siebenten Tage des Novembers brechen SOLENCE wieder auf, diesmal an Bord der Karavelle von NOTHING MORE, im Gefolge Catch Your Breath und Ankor. Von Finnland gen Süden und Westen ziehen sie, und auf deutschen Boden landen sie am 14. November zu Hamburg (Docks), am 15. zu Berlin (Astra Kulturhaus), am 21. zu München (Backstage), am 22. zu Stuttgart (LKA Longhorn) und am 28. zu Frankfurt am Main.

Hier endet mein vierter Eintrag – die Glocken der Engel läuten, doch nicht zum Frieden, sondern zum Tanz auf Messerklingen. ☠️⚡️🕊️

Eintrag drei im Freitags Piratenlogbuch – Herbsr Anno Domini 2025

Dunkel ward die See, und ein eisiger Hauch kroch über Deck, als aus den Nebeln der finnischen Küsten ein neuer Klang heraufstieg: ATLAS, die Nordcore-Visionäre, hissen das schwarze Banner und melden sich zurück mit ihrer Hymne „Salt And Sulfur“.

Gleich einer Donnerkanone kracht der Song in die Brust, schwer und unerbittlich, und doch durchzogen von einer Zerbrechlichkeit, die wie feinstes Glas im Sturm zerspringet. Schon die ersten Takte treiben gleich Gezeit’ und Sturm die Hörenden in einen Mahlstrom: hämmernde Riffe wie Breitseiten, Blast Beats wie Peitschenhiebe, und darüber erhebt sich die Stimme, klar und schneidend wie gefrorene Luft, die den Atem raubt.

Doch unter dem Donner birgt sich ein Abgrund. „Salt And Sulfur“ gleichet einem langsamen Abstieg in schwarze Wasser, getränkt von Trauer, Verlust und Verfall. Und dennoch, inmitten des Schmerzes, offenbart sich eine eigentümliche Schönheit, gleich einer schwermütigen Sirene, die uns tiefer in den Abgrund lockt, nur um uns dort mit Katharsis zu erlösen. Dies sei nicht bloß ein Lied, nein – es ist eine Erfahrung, eine Ode an Vergänglichkeit, wie Salz im Meer und Schwefel im Rauch.

Die Mannen von ATLAS haben ihre Klinge geschärft: rohe Gewalt trifft auf erhabene Poesie, jeder Break ein Schlag in die Magengrube, jeder Ton durchzogen von Melancholie aus Eis. Und doch, wenn der letzte Akkord verhallt, bleibet ein Gefühl von Klarheit zurück – als hätte der Sturm das Schiff zerschmettert, nur um es neu und stärker aus den Wellen steigen zu lassen.

„Embrace the cold.“ – so spricht die Botschaft, und der Frost nagt an den Knochen.

Am 26. September, zur zehnten Stunde, feiert das Musikvideo zu „Salt And Sulfur“ seine Premiere, und die Flammen des Schwefels erleuchten die Dunkelheit.

Doch das ist nicht das Ende! Mit dem eisernen Geschoss im Gepäck ziehen ATLAS ab Oktober in die Schlacht, gemeinsam mit Orbit Culture und Gaerea, und segeln durch die Lande Europas und Britanniens. Von Hamburg bis Helsinki, von Paris bis London hallen ihre Stürme durch die Hallen und Kathedralen, gleich einem Orkan, der Schmerz und Erlösung zugleich bringt.

Wer dies nicht miterlebt, sei wie ein Schlafender, der den Ruf der See verpasst hat.

Hier endet mein dritter Eintrag – das Salz brennt in den Wunden, der Schwefel lodert im Wind, und die Nordlichter tanzen über dem schwarzen Meer. ☠️❄️🔥

Eintrag zwei im Freitags Piratenlogbuch – Herbst, Anno Domini 2025

O ihr wilden Wogenreiter und Herzblut-Schreihälse! So lasset es euch vernehmen: In den Landen jenseits des großen Wassers, im Süden von Kalifornien, ward die Schar von DAYSEEKER gesichtet, welche jüngst das Schlachtfeld des Lauder Than Life zu Louisville, Kentucky, mit zehntausenden Seelen zum Beben brachte. Mit mächtigem Krachen und ohrenzerfetzend’ Donner erhoben sie ihr Banner, und die Menge raste gleich tollgewordenen Korsaren im Pulverrauch.

Doch nicht genug! Mit scharfer Klinge legten sie nach und gaben uns ein neues Stück schwarzer Magie: den Visualizer zu „Bloodlust“, einem Lied, so finster wie ein Sturm bei Neumond. Rory Rodriguez, der Steuermann der Stimmen, verkündet, es handle von jenen falschen Gesellen, die einem das Blut aussaugen wollen – nicht mit Dolch und Degen, nein, sondern mit trügerischem Gemüt und falschem Herzen. Drum, hütet euch vor solchem Pack, das nur darauf sinnt, euch aus dem Innersten zu plündern!

Das neue Album, „Creature In The Black Night“, erscheint am 24. Oktober unter dem Banner von Spinefarm. Es ward geschmiedet von Daniel Braunstein (welcher schon mit Spiritbox und Silent Planet die Schmiedefeuer entfachte) und gekrönt von Zakk Cervini, der Klingen für Blink-182, Bring Me The Horizon und Lorna Shore geschärft hat. Ein Werk, das wie ein düsteres Kapitelbuch der Nacht sich entfaltet – mit Totentanz, Reaper-Zeichen und einem Hauch von sündiger Finsternis.

Rodriguez sprach: „Mancher wähnte, wir würden weich und gefällig wie Seemannslied im Hafen – doch nein! Härter ward unser Kiel, schärfer die Riffe, lauter mein Gebrüll. Und es fühlt sich ehrlich an, gleich der Brandung, die das Holz zu prüfen weiß.“

Die Tracklist liegt gleich einem Schatzkartenschwur vor: von „Pale Moonlight“ über „Soulburn“ bis „Meet The Reaper“ und „Forgotten Ghost“. Ein jedes Lied ein dunkles Kapitel, ein jedes Kapitel ein Schauer, der den Rücken gefriert.

Und hört wohl: die Reise dieser Gesellen währt über die ganze Alte Welt hinweg – im Jahre 2026 segeln sie von Glasgow bis Madrid, von Dublin bis Lissabon, durch Burgen, Hallen und Kathedralen aus Stein und Feuer. Kein Herz bleibe unerschüttert, wo DAYSEEKER den Anker wirft!

Hier schließt der zweite Eintrag – die Laternen flackern, die Ratten fliehen, und die Nachtkreatur erhebt ihr Haupt. ☠️🌑