Die Mannen von Humankind stellen heute ihr neues Video zur zweiten Single „Worst Enemy“, vom kommenden Album „An End, Once and for All“, das am 24. November 2023 über ROAR erscheinen wird.

HumanKind-Kommentar zum Song: „Die Inspiration für „Worst Enemy“ kommt von den schwierigen emotionalen Kämpfen, mit denen viele Menschen Tag für Tag konfrontiert sind. Depressionen, Angstzustände und andere psychische Einschränkungen können es schwierig machen, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Die Texte wollen die Zuhörer ermutigen, aus dem Kreislauf negativer Selbstgespräche und Selbstzweifel auszubrechen. Es ist leicht, sich in Episoden der Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit zu verzetteln, aber mit Zeit und Mühe kann die Harmonie wiederhergestellt werden. Der Ton des Liedes ist intensiv, aber gleichzeitig lebendig und fürsorglich. Die Texte erinnern uns daran, dass wir mit unseren Kämpfen nicht allein sind und dass der Weg zur Selbstakzeptanz und Heilung eine Reise ist, die es wert ist, unternommen zu werden.“

HumanKind:
Samuel Scholz – Vocals
Maria Kimberly Huehn – Guitars
Tobias Künzl – Guitars
Dominik Stotzem – Bass
Marco Seelig – Drums

Die finnische Melodic-Death-Metal-Band CHILDREN OF BODOM wird am 15. Dezember 2023 über Spinefarm das Abschlussalbum ihrer Karriere, „A Chapter Called Children of Bodom (Final Show in Helsinki Ice Hall 2019)“, veröffentlichen.

„Es ist großartig, dass diese letzte Show in ein Live-Album umgewandelt wurde. Für diejenigen, die dabei waren, ist es eine Zeitreise zurück zu diesem Moment. Und für diejenigen, die nicht dabei waren, ist es eine Gelegenheit zu erleben, wie das Kapitel „CHILDREN OF BODOM“ abgeschlossen wurde,“ sagt Daniel Freyberg

„Unnötig zu erwähnen, dass dieser Abend etwas ganz Besonderes war. Als ‚In Your Face‘ begann, wurde mir die Realität klar und ich musste mich vom Publikum abwenden, weil ich tatsächlich anfing zu weinen. Aber das Schöne ist, dass die Erinnerungen und Alexis Musik lebendig bleiben wird, für immer!“ Ergänzt Henkka Seppälä

Das mit dem Segen des Nachlasses von Alexi Laiho veröffentlichte Konzertalbum vervollständigt die Karriere der legendären Band, die 1993 in Espoo, Finnland, als Inearthed begann. Im Laufe ihrer Karriere veröffentlichten CHILDREN OF BODOM zehn Studioalben, zwei Livealben, zwei EPs, zwei Compilation-Alben und eine DVD. Die endgültige Besetzung der Gruppe nach ihrer Trennung im Jahr 2019 bestand aus Alexi Laiho (Leadgitarre, Leadgesang), Jaska Raatikainen (Schlagzeug), Henkka Seppälä (Bass), Janne Wirman (Keyboard) und Daniel Freyberg (Rhythmusgitarre). .

„Es fühlte sich surreal an, auf dieser Bühne in der Helsinki Ice Hall zu stehen, da ich wusste, dass ich wahrscheinlich nie wieder mit den Jungs spielen und auch nicht mehr vor den großartigen Fans auftreten würde. Es fühlte sich traurig an, aber auch etwas erleichtert. Das ist großartig.“ Die letzte Show und ihre emotionale Achterbahnfahrt können jetzt alle genießen, die es nicht zur Show geschafft haben, so Janne Wirman

„Als ich die Bühne betrat, fühlte ich mich ruhig, wahrscheinlich weil ich nicht mehr das Bedürfnis verspürte, etwas zu beweisen, sondern nur die Musik und die Anwesenheit aller Fans zu genießen. Ich war einfach so dankbar, ein Teil von all dem gewesen zu sein, wissend.“ dass unsere Musik auch dann nicht verschwinden würde, wenn wir nie wieder zusammen spielen würden,“ sagt Jaska Raatikainen.

Track List:
1. Under The Grass and Clover
2. Platitudes And Barren Words
3. In Your Face
4. Shovel Knockout
5. Bodom Beach Terror
6. Everytime I Die
7. Halo Of Blood
8. Are You Dead Yet?
9. Blooddrunk
10. I Worship Chaos
11. Angels Don’t Kill
12. Follow The Reaper
13. Deadnight Warrior
14. Needled 24/7
15. Hate Me
16. Hate Crew Deathroll
17. Lake Bodom
18. Downfall

Lucifer haben den Veröffentlichungstermin ihres neuen Studioalbums „Lucifer V“ bekannt gegeben, das am 26. Januar erscheinen soll und da Allerheiligen naht, hat die Band auch ein passendes Video zur neuen Single „At the Mortuary“ veröffentlicht. Erlebt die Sabbatmesse in herrlichem Schwarz-Weiß, die sich um alles dreht, was wirklich wichtig ist – Liebe, Tod und Tanzen auf Friedhöfen. Viel Spaß mit „At The Mortuary“

Tracklist:

1. Fallen Angel
2. At The Mortuary
3. Riding Reaper
4. Slow Dance In A Crypt
5. A Coffin Has No Silver Lining
6. Maculate Heart
7. The Dead Don’t Speak
8. Strange Sister
9. Nothing Left To Lose But My Life

16 von 32 Bands wurden für das Næstved Metalfest 2024 angekündigt, darunter die erste Live-Ankündigung von Michael Poulsens Death Metal-Band: ASINHELL

Michael Poulsen (VOLBEAT / ASINHELL) sagt: „Das erste Mal, dass ich mich im Musikstalden in Næstved befand, wo ich Death Metal spielte, war im Jahr 1991. 33 Jahre später ist es nun wieder an der Zeit, die Death-Metal-Axt zu greifen und Teil des Næstved Metalfests zu sein.“ meine neue Band Asinhell. Ich freue mich darauf, Bläser und die Liebe zum Metal mit euch allen und meinem guten alten Freund und Festivalorganisator Michael Hvolgaard Andersen zu teilen, mit dem ich mein erstes Interview zu Hause aus dem Jungenzimmer geführt habe. Wir sehen uns da draußen und lass das Metall fließen“.

Die ersten 16 Bands auf dem Næstved Metalfest 2024-Poster sind ASINHELL (DK), BAEST (DK), THRESHOLD (UK), BERSÆRK (DK), NECROPHOBIC (SE), TYGERS OF PAN TANG (UK), DEMONICAL (SE), SVARTSOT (DK), UNDERGANG (DK), DEFECTO (DK), EVERDAWN (US), BLAZING ETERNITY (DK), SHADOWSPAWN (DK), MICHAEL CATTON (DK), SYLVATICA (DK) & RING OF GYGES (IS).
…………………………………….
HINWEIS

Frühbuchertickets zum Vorzugspreis und exklusiver Zugang zum Festival am Donnerstag verfallen am 1. November um 23.59 Uhr! Kaufen Sie 3-Tages-Frühbuchertickets für nur 799 DKK bis zum 1. November um 23,59 Uhr. Danach beträgt der Preis 999 DKK. Es besteht auch die Möglichkeit, Fassbier und T-Shirt-Tickets zu einem reduzierten Preis zu kaufen. Ein Konzept, das bei unseren Gästen normalerweise großen Anklang findet.

Diese Frühbuchertickets bieten exklusiven Zugang zum Donnerstag, dem 29. August, wo sechs Bands, darunter Tygers Of Pan Tang, auftreten werden. Nach Ablauf der Frühbucherfrist stehen daher nur noch 2-Tages- sowie Freitag- und Samstagtickets zum Verkauf.

Tickets hier: https://billetto.dk/e/naestved-metalfest-2024-billetter-868552

Insgesamt 32 Bands werden auf dem Næstved Metalfest 2024-Plakat vertreten sein, verteilt auf drei Bühnen und drei Tage. Darüber hinaus bietet das Næstved Metalfest Rockbars, Imbisswagen, spezielle Bierstände, DJ-Stand, Kunstbereich, Metal-Bingo, Biergarten und vieles mehr.

Wichtig

Zwischen Næstved und Kopenhagen gibt es einen Expresszug, sodass die Fahrt von der Hauptstadt aus nur 40 Minuten dauert.

Nach sechs Jahren Wartezeit sind PAIN mit ihrer Tour ‚I AM‘ endlich wieder in Europa und Großbritannien live zu erleben. 17 Länder und 33 Städten stehen im Terminkalender und es warten unvergessliche Erinnerungen, rohe Energie und eine Intensität, wie sie nur PAIN liefern können. Lasst euch dieses epische Metal-Abenteuer bei den verbleibenden 8 Konzerten im deutschsprachigen Raum nicht entgehen!

PAIN ist ein Industrial-Metal-Projekt, gegründet vom schwedischen Multiinstrumentalisten und Produzenten Peter Tägtgren. Angefangen hat alles als Ein-Mann-Projekt, bei dem der Gesang, die Instrumente und die Produktion von einer Person stammen… Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits vier erfolgreiche Alben mit HYPOCRISY veröffentlicht – und hatte auch einige Ideen, die nicht zum Stil der Band passen wollten. Seitdem sind acht Alben erschienen mit durchschlagenden Hits wie ‚End Of The Line‘, ‚Shut Your Mouth‘, ‚Same Old Song‘, ‚Follow Me‘, ‚Coming Home‘. Und es gibt große Pläne für die Zukunft.

Der Ein-Mann-Spirit besteht auch heute noch gewissermaßen, doch PAIN ist auch mehr geworden. Über die Jahre wuchs eine prominente, tourende Band, die heute neben Peter aus seinem Sohn Sebastian Tägtgren (Schlagzeug), Jonathan Olsson (Bass) und Sebastian Svalland (Gitarre) besteht.

Kurz vor Tourstart veröffentlichten PAIN die brandneue Single „Revolution“ – geschrieben von Peter Tägtgren und seinem Sohn Sebastian: https://youtu.be/vLlon6w-mcw

PAIN – ‚I AM‘ Tour Dates 2023:
Special guests: ENSIFERUM

03.11.2023 – (AT) Wien, Szene
04.11.2023 – (DE) München, Backstage
07.11.2023 – (DE) Nürnberg, Hirsch
08.11.2023 – (DE) Frankfurt, Batschkapp
09.11.2023 – (DE) Leipzig, Hellraiser
10.11.2023 – (DE) Hamburg, Gruenspan
11.11.2023 – (DE) Berlin, Columbia Theater
12.11.2023 – (DE) Stuttgart, Im Wizemann

Moin, Ihr Rock und Metalheads da draußen. Da jeder von uns lecker Essen auf dem Tisch haben mag, um nebenbei den harten Tönen des Radios oder des Festivals im Hintergrund zu lauschen, haben wir uns einen Koch aus dem Nordhessischen Bad Zwesten an Land gezogen, der in seiner eigenen Kombüse, dem Bürgerhof Bad Zwesten, leckere Rezepte zaubert. Jetzt heißt es Sommer, Sonne, Sonnenschein. Die Grillsaison ist nun langsam zu Ende, doch der Hunger bleibt. Daher gibt es an dieser Stelle weiterhin geniale Rezepte die man easy nachkochen kann. Daher gibt es für euch heute in Kreidewolfs Kitchen Corner: Pilzravioli

Zutaten für 4 Personen

500g Pilze (frisch)

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

125g Frischkäse

1El Petersilie, gehackt

Salz, Pfeffer

Muskat

etwas Limettensaft

Zubereitung:

Bei der Wahl der Pilze, ist der eigene Geschmack gefragt. Das Rezept für den Nudelteig ist ja schon vorhanden, daher brauche ich es hier nochmal erklären.

Zuerst die Pilze ordentlich putzen und danach in kleine Stücke schneiden. Nun die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden. Dann alles zusammen in einer Pfanne anschwitzen. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Limettensaft würzen. Danach die Pilze in eine Schüssel geben, aber ohne den entstandenen Bratfond (den trotzdem erstmal aufbewahren). Nun die Petetsilie und den Frischkäse unter die Pilze geben und verrühren. Nochmals abschmecken.

Jetzt den Nudelteig ausrollen, mit einem runden Ausstecher (Durchmesser ca 7cm(es geht zur Not auch ein Glas)) die Rohlinge ausstechen. In die Mitte des Rohlings einen Teelöffel der Füllung geben. Jetzt zusammen klappen und die Ränder mit einer Gabel vorsichtig zudrücken. Dann in Salzwasser abkochen und servieren.

Tip: Die fertigen Ravioli noch mal kurz in der Pfanne anschwitzen. Mit etwas Butter, dem Bratfond und frischer Petersilie.

Drei Punkte schenkten die Huskies ihren Fans am Halloween-Day in der Nordhessen Arena. In einem hochklassigen Spiel gelang den Huskies die Revanche für die Niederlage im ersten Aufeinandertreffen mit den Krefeld Pinguinen. Vor der Partie wurde außerdem Marco Müller für sein 500. Spiel im Trikot der Nordhessen geehrt, welches er am Freitag beim Auswärtssieg in Regensburg absolvierte.

Die Huskies begannen die Partie mit viel Zug zum Tor. Bereits in der ersten Spielminute hatte Weidner nach einem Schuss von Lowry die Chance sein Team per Rebound in Führung zu bringen, konnte diesen jedoch nicht verwerten. Die ganz großen Chancen kamen dann ab der elften Spielminute. Zuerst scheiterte Preto freistehend vor Bick, direkt im Anschluss traf Valenti nach einem schönen Spielzug nur das Außennetz. Auch einen Fehlpass der Gäste konnte Valenti nicht bestrafen (13.). Die wahrscheinlich größte Gelegenheit bot sich den Huskies ausgerechnet in Unterzahl, doch der Innenpfosten rettete die Pinguine bei Mieszkowskis Alleingang (15.).

So mussten die Huskies, trotz Chancenplus, mit einem 0:0 in die Kabine. Auch wenn die ganz großen Chancen im zweiten Drittel über weite Strecken ausblieben, änderte sich im zweiten Drittel wenig an der Überlegenheit der Huskies. Die größte Gelegenheit bot sich McMillan, welcher in der 38. Spielminute aber nur das Gestänge traf. Auf der anderen Seite vollendete Cerny, nach Vorarbeit von Weiß, einen Alleingang durch die Schoner von Huskies-Goalie Maxwell zum 0:1 (39.) und stellte so den Spielverlauf kurz vor Drittelende auf den Kopf. Die Huskies ließen sich im Schlussabschnitt davon nicht aus der Ruhe bringen.

In der 43. Minute landete der Puck, nach einem von Tschwanow gewonnenen Bully, bei Bodnarchuk. Dessen Schlagschuss fälschte Detsch zum 1:1-Ausgleichstreffer ab (43.). Nachdem die Gastgeber im Anschluss zunächst eine Unterzahlsituation überstehen mussten, bekamen sie kurz darauf selbst ein Powerplay zugesprochen. In diesem dauerte es gerade einmal acht Sekunden bis Valenti mit einem trockenen Handgelenkschuss ins linke obere Eck traf und die Partie somit drehte (49.).

Daraufhin waren die Gäste aus Krefeld gezwungen selbst die Initiative zu ergreifen, scheiterten jedoch zunächst an Maxwell und anschließend am disziplinierten Penaltykilling der Schlittenhunde. Gäste-Goalie Bick hatte seinen Kasten noch gar nicht zu Gunsten eines sechsten Feldspielers verlassen, da war abermals die vierte Reihe der Huskies erfolgreich. Korte erkämpfte sich die Scheibe an der Bande, legte zurück auf Tschwanow, welcher die Übersicht behielt und nach einem Querpass Detsch zum 3:1 Endstand vollenden lies (59.).

Tore:

0:1 Cerny (Weiß – 39. Min.)

1:1 Detsch (Tschwanow, Bodnarchuk – 45. Min.)

1:2 Valenti (PP – McMillan, Lowry – 43. Min.)

1:3 Detsch (Korte, Tschwanow – 59. Min.)

Etwas über ein Album zu schreiben ist immer schwer, denn für uns Schreiberlinge ist der Eindruck meist anders und wir setzten andere Maßstäbe, nach denen dann die Verkäufe der Scheibe gehen. Daher haben wir sehr viel Verantwortung und müssen das Album auf Herz und Nieren auschecken und dann ein würdiges Ergebnis zu bekommen. Schlechte Alben sind immer einfach zu bewerten dich bei den guten Scheiben ist dies um ein Vielfaches schwerer. Daher heute auf dem Prüfstand: CONQUERESS-FOREVER STRONG AND PROUD

DORO – QUEEN OF HEAVY METAL

Jeder sollte Doro, die Queen des Heavy Metals meldet sich mit ihrem neuen Album: Forever Strong And Proud zurück. Wieder ein Album von ihr, was in den klassischen Heavy Metal einzuordnen ist. Sie steht nun 40 Jahre auf der Bühne und ist kein bisschen leiser geworden. Es ist das erste Album nach dem Vor­gänger FOREVER WARRIORS, FOR­EVER UNITED, welches ein Doppelalbum war. Auch das neue Album hat 15  Songs vereint. Produziert wurde das Album von Andreas Bruhn (einst The Sisters Of Mercy) und Henry Staroste, dem Produzenten, der das legendäre HELLBOUND Album von Warlock produziert hatte.  Also viel Potenzial wie man erwarten kann.

FOREVER STRONG AND PROUD unter der Lupe

Schon der Opener des Albums besticht durch epische Sounds und geniale Riffs. Verstärkt wird der Song auch durch den Chorus der Band. Der Song leitet das gesamte Album sehr gut ein. Das nachfolgende „FIRE IN THE SKY“ startet gleich von 0 auf 100. Verstärkt wird der Song durch die Hall Effekte, die in den Gesang von Doro eingearbeitet wurden. Klassischen Heavy Metal, der bei euch als TRUE METAL verschrien wird, findet man bei „TIME FOR JUSTICE“ oder „LEAN MEAN ROCK MACHINE“.  Der epische Cover Song „LIVING AFTER MIDNIGHT“, Original von Judas Priest, ist genial, denn Rob Halford selbst ist mit bei dem Cover Song dabei. Ein wenig Artfremd wirkt dagegen dann „FELS IN DER BRANDUNG“. Das Duett ist nicht nur schnulzig, sondern weder Metal noch irgendwas anderes Handfestes, sondern eher ein Schlagersong. Liegt vielleicht auch an Sammy Amara. Ein weiterer genialer Song ist dann „RISE“. Auch „TIME FOR JUSTICE“ macht viel her und reißt einen förmlich mit und ist ein echter Ohrwurm Song. Die weiteren Songs sind und das ist nicht böse gemeint, überflüssiges Material. „BEST IN ME“ ist wieder eine Schnulze, die zwei Cover Songs „TOTAL ECLIPSE OF THE HEART“ mit Rob Halford und „THE FOUR HORSEMAN“ sind flach und machen wenig her. „DRIVE ME WILD“ macht seinem Namen keine Ehre und „LOVE BREAKS CHAINS“ vermittelt eher Langeweile.

FAZIT

Mehr ist nicht immer gleich gut. Hätte das Album acht bis zehn Songs, dann wäre es ein echtes Brett gewesen. Durch die unnötige Länge und dem daraus resultierenden Füllmaterial wird das Album nicht mehr so episch. Wäre das zusätzliche Material auch gut, dann könnte man sagen, es ist ein gutes Album. Doch da jeder Song auch einzeln stehen kann und man sich die Songs auf den Streaming Diensten raussuchen kann, die man mag, ist es dann auch wieder egal wieviel auf einer Scheibe ist. Doch als wahrer Musikfan mag man dann unter Umständen eine Vinyl haben und dann ist das nicht mehr so einfach. Ja DORO ist die Queen des Heavy Metal und kann machen, was sie will. Wir können das am Ende aber auch. Daher tut es uns leid am Ende zu Sagen 60 Prozent sind Top, 40 Prozent sind ein Flop. Daher bleiben gerade 3,5 Schädel von 6 am Ende übrig. Aber was sagen wir immer…. Macht euch ein eigenes Bild, denn jeder Geschmack ist unterschiedlich

Etwas über ein Album zu schreiben ist immer schwer, denn für uns Schreiberlinge ist der Eindruck meist anders und wir setzten andere Maßstäbe nach denen dann die Verkäufe der Scheibe gehen. Daher haben wir sehr viel Verantwortung und müssen das Album auf Herz und Nieren auschecken und dann ein wurdiges Ergebnis zu bekommen. Schlechte Alben sind immer einfach zu bewerten dich bei den guten Scheiben ist dies um ein Vielfaches schwerer. Daher heute auf dem Prüfstand: LIONHEART von GENERATION STEEL

Ausrichtung

Wenn man die Band und die Musik der Band länger betrachtet, das man irgendwie in den guten alten 80-er Jahren des Heavy Metal zu Hause ist. Zwar lassen die Mannen von GENERATION STEEL auch ein paar Einflüsse aus dem THRASH oder dem Speed Metal zu, doch überwiegend ist der Stil 80-er Jahre, was kein Nachteil per se ist. Es ist halt eine Band die was für alle Kuttenträger und Langhaar Metaller ist.

LIONHEART unter der Lupe

Kommen wir nun zum Album. Ja wie vorher angesprochen spiegelt sich die Ausrichtung der Band auch im Album wieder. Das ist auch gut so denn sonst hätte vermutlich Uwe Lulis (ACCEPT) die Scheibe nicht produziert. Die zehn Songs von LIONHEART donnern blitzschnell nach vorne und treiben einen förmlich vor sich her. Viele gute Riffs sind in den Songs verarbeitet und auch die Soloparts sind sehr sauber ausgearbeitet. Dazu mischen sich dann Gangshouts oder lang­gezogene Schreie um alles gut abzurunden. Aber da sind wir schon bei dem kritischen Thema: Gesang. Ein bisschen schwach und die hohen Töne werden nicht immer sauber getroffen bzw. Es fehlt ein wenig die Kraft dahinter und irgendwie klingt es sehr oft gleich. Das ist zwar ein Prädikat was auch Chris Boltendahl von Grave Digger hat. Es fehlt einfach an der tonalen Abwechslung was die Brachialität des Albums noch mehr unterstreichen würde.

Anspieltipps:

Also wenn ihr euch Songs losgelöst von der Album Reihenfolge anhören wollt, dann solltet ihr euch auf jeden Fall „The Ripper“ oder „The Lost And The Damned“ zu Gemüte führen. Auch „Executor“ und „United“ sind sehr gut geeignet, um die Boxen donnern zulassen. Etwas befremdlich wirkt dann aber „Baptized In Sorrow“. Der Opener des Albums spurtet mit Vollgas los, stottert in der Mitte etwas rum und donnert dann wieder los. Für einen Opener der ein Album einleiten sollte, wenn man in den 80-er unterwegs ist, sollte man nicht von 0 auf 100 gehen. Auch wirkt der Song wie ein Puzzle bei dem man am Ende die Teile irgendwie zusammengeklebt wurden. Also für mich die einzige Enttäuschung auf dem gesamten Album, aber da jeder weiß, der Erste Eindruck zählt, ist dies eigentlich kein guter Start

Fazit:

Ja was bleibt nach 20 Durchgängigen übrig. Die Scheibe ist einfach gesagt Heavy Metal nach guter alter Schule und kann als True Metal bezeichnet werden. Nicht Zuviel und gerade soviel das es genug ist. Zwar schwächelt der Opener ein wenig, doch das bügeln die anderen neuen dann wieder etwas aus. Ohne Probleme kann man das Album mehrfach hören, dich je öfter man das macht, umso mehr sticht „The Ripper“ immer mehr heraus. Daher werden 4 von 6 Schädel vergeben.