Arrr, hört her, ihr Seebären und Thrash-Piraten! Nach vierzig Jahren auf hoher See hebt MEGADETH nun die letzte Flagge: ihr selbstbetiteltes Abschiedsalbum „Megadeth“ sticht am 23. Januar 2026 in die stürmischen Gewässer der Metal-Welt. Und was für ein Sturm es ist! ⚓🔥

Von der ersten Note an wird klar: Diese Kapitäne wissen, wie man ein Schiff durch die härtesten Stürme steuert. Die Scheibe vereint klassischen Thrash Metal, brutale Riffs, messerscharfe Soli und die unbändige Energie, die Dave Mustaine und seine Crew seit Dekaden auszeichnet. Doch zugleich ist da die Spur von Melancholie, von Abschiedsschmerz – als würden alte Seebären ein letztes Mal die Planken fegen, ehe sie über Bord gehen.

Das Album glänzt nicht nur durch musikalische Präzision, sondern auch durch die historische Tiefe: Bonustracks wie die eigene Version von „Ride The Lightning“ rufen Erinnerungen an Mustaines Ursprünge und seine frühen Jahre bei METALLICA wach, während neue Kompositionen zeigen, dass die Band auch im fortgeschrittenen Alter noch jeden Sturm beherrschen kann. Jeder Song ist ein Kanonenschuss auf hoher See, der den Hörer packt, durchschüttelt und zugleich erhebt.

Produktionstechnisch ist das Werk ein Meisterstück: klar, druckvoll und gleichzeitig organisch, dass man das Knarren der Takelage, den Wind in den Segeln und das Dröhnen des Ozeans fast fühlen kann. Die Texte sind geprägt von Selbstreflexion, Kampfgeist und dem typischen Mustaine-Humor – rau, unverblümt und direkt ins Herz. Ein wahrer Piratenkodex in Metalform.

Das Album ist mehr als nur ein Abschied; es ist ein Denkmal, ein Kapitänssignal an die Welt, dass MEGADETH ihr Erbe mit Stolz und Feuer abschließen. Für Fans ist es ein epischer letzter Törn, für Neulinge ein wilder Ritt durch die Thrash-Wellen, der die Essenz von vier Jahrzehnten Metal-Kapitäne destilliert.


⚓ Fazit

Wer die Decks voll hat von flachen Alben und halben Kursen, sollte sich „Megadeth“ auf die Planken legen. Es ist ein Album voller Stürme, Feuer und alter Seemannskunst – würdig, um eine Karriere zu krönen, die die Weltmeere des Metals geprägt hat.

Bewertung: ☠️☠️☠️☠️☠️☠️ (6 von 6 Schädeln)
Pro: Meisterhafte Thrash-Kompositionen, epische Bonustracks, emotionale Tiefe, kraftvolle Produktion, geballte Mustaine-Power.
Contra: Nur ein Wermutstropfen für jene Landratten, die das Genre noch nie befahren haben – hier ist Seekrankheit vorprogrammiert!

Mit diesem Abschied nimmt die MEGADETH-Flagge endgültig Fahrt auf den Horizont – doch die Legende wird auf ewig über die Wellen donnern!

Setzt euch, ihr Seefahrer, denn „Dreadful Waters“ ist kein Album für Nebenbei-Hörer oder schwache Nerven. CORONATUS laden nicht zu einem harmlosen Bad im Küstenwasser ein – sie zerren dich mit voller Wucht hinaus auf offene See, dorthin, wo der Kompass spinnt und Mythen lebendig werden.

Von der ersten Strömung „The Maelstrom“ an wird klar: Dieses Werk will als Ganzes gehört werden. Die Songs greifen ineinander wie Taue an Deck, thematisch wie musikalisch. Wer hier wild skippt, riskiert Schiffbruch. Besonders stark ist die konsequent durchgezogene maritime Dramaturgie – keine bloße Piratenromantik, sondern ein ernsthafter, fast schon philosophischer Blick auf das Meer als Spiegel menschlicher Abgründe.

Die Doppel-Mezzosoprane von Leni Eitrich und Sabine Prechtel sind das leuchtende Nordlicht dieses Albums: majestätisch, düster, manchmal tröstend, manchmal bedrohlich. In Kombination mit der raueren Rockstimme von Nemesis entsteht ein Spannungsfeld, das Tracks wie „The Siren“ oder „Southern Cross“ besonders intensiv wirken lässt. Die Violine fügt eine folkloristische Salzigkeit hinzu, die niemals kitschig wirkt, sondern die Seefahrer-Atmosphäre weiter vertieft.

Musikalisch zeigt sich die Band mutiger als auf „Atmosphere“. Die Arrangements sind dichter, experimenteller, stellenweise sperrig – doch genau das macht den Reiz aus. Stücke wie „A Seaman’s Yarn“ oder „Dark Ice“ entfalten ihre Wirkung erst nach mehreren Durchläufen, belohnen dann aber mit Tiefe und Detailreichtum. Das Finale „Die Hexe und der Teufel“ setzt schließlich einen düsteren, fast rituellen Schlusspunkt, der lange nachhallt.

Die Produktion aus der Klangschmiede Studio E ist klar, kraftvoll und dennoch organisch. Markus Stock sorgt dafür, dass selbst in den dichtesten orchestralen Passagen nichts untergeht – jedes Instrument hat seinen Platz, jede Welle ihre Richtung.

Fazit:
„Dreadful Waters“ ist ein ambitioniertes, atmosphärisch starkes Konzeptalbum, das Geduld und Aufmerksamkeit fordert – und genau dafür reich belohnt. Kein schnell konsumierbarer Beutefund, sondern ein schwerer Schatz, der Tiefe hat und Gewicht. Ein kleiner Schädel Abzug bleibt nur, weil die Komplexität nicht jeden sofort an Bord holt.

☠️☠️☠️☠️ von 6 möglichen Schädeln
Ein düsteres, kraftvolles Seestück, das CORONATUS endgültig als Meister der symphonischen Tiefsee bestätigt.

Arrr, setzt die Segel, ihr Landratten, und spitzt die Ohren! ⚓☠️
FROZEN FACTORY stechen mit ihrem neuen Langkahn „Apocalypse Inc.“ in See – und was für eine stürmische Reise das ist!

Wie schon bei früheren Beutezügen führen uns diese Klangpiraten durch weite, unorthodoxe Soundmeere: mal düster wie die Tiefsee bei Neumond, mal gewaltig wie ein Kanonenschlag an Backbord. Schwerer Heavy Rock mit Prog-Schlagseite trifft auf Atmosphäre, Wahnsinn und Melodie – als hätten Pink Floyd, Iron Maiden, Alice in Chains und Depeche Mode gemeinsam eine Schatzkarte gezeichnet.

Lyrisch wird hier nicht rumgetändelt wie auf einem Vergnügungskutter: „Apocalypse Inc.“ erzählt von der tödlichen Gefahr, das eigene Schicksal profitgierigen Mächten zu überlassen, von Kontrolle, Verlust, Wahrheit und Täuschung – Themen auf Leben und Tod, wie es sich für echte Freibeuter des Geistes gehört. Tracks wie „Apoca-Lip-Sync“, „Petrov’s Light“ oder „Reach Through The Waves“ (mit der sirenenhaften Stimme von Riina Rinkinen) schlagen Haken, überraschen mit Wendungen und ziehen den Hörer immer tiefer in den Strudel.

Die Mannschaft zeigt dabei volle Reife: druckvolle Drums, sägende und singende Gitarren, ein Bassfundament wie ein alter Kriegskahn und darüber Stephen Bakers Stimme – mal Ankläger, mal Erzähler, mal Prophet im Nebel. Man hört: Diese Bande weiß, was sie tut, und sie scheut weder Risiko noch Kurswechsel.

Kurzum: „Apocalypse Inc.“ ist kein seichtes Hafenlied, sondern ein episches Logbuch voller Bedeutung, Dunkelheit und musikalischer Schätze. Wer gehaltvollen Metal mit Tiefgang, Storytelling und unerwarteten Haken liebt, wird hier reich belohnt.

Release-Datum (digital): 16. Januar 2026 – also markiert es im Logbuch, Arrr!

☠️ Bewertung: 5 von 6 Schädeln
Ein mächtiger Brocken für alle, die Metal nicht nur hören, sondern erleben wollen. Arrr!

Kapitänslogbuch – Review #47: SCEPTOR – Wrath Of The Gods ⚔️💀💀💀💀💀☆ (5 von 6 Piratenschädeln)

Ahoi, ihr Landratten des Stahls! Holt die Rumfässer raus, denn hier kommt ein Album, das klingt, als hätte Poseidon selbst die Saiten gezupft, während Zeus den Blitz zur Snare gemacht hat: SCEPTOR haben mit „Wrath Of The Gods“ein echtes Biest aus den Tiefen der alten Göttermeere losgelassen – roh, mächtig und mit der unbändigen Energie eines Orkans, der über die See des klassischen Heavy Metals fegt. ⚡🌊


Schon beim Opener „From The Abyss“ erhebt sich die Gischt, bevor „Legion“ das Deck zum Beben bringt. Doch dann, Kameraden, dann kommt der erste Sturm: „Hades & Zeus“ – ein Riffgewitter, das treibt wie eine Galeere im Orkan. Schnörkellos, schweißtreibend, göttlich in seiner Härte.
Und wenn „Slave Of Power“ anrollt, dann stampft das Biest in bester MAIDEN/PRIEST-Manier durch die Fluten – ein Heavy-Metal-Hammer, der so viel Druck macht, dass sogar der alte Dave Murray wohlwollend nicken dürfte.

🔥 Erste Wunderkerze im Nebelmeer entzündet!


„Wrath Of The Gods“ selbst ist das Kronjuwel – ein Paradebeispiel für epischen Metal, ohne in den Kitsch-Abgrund zu schlingern. Keine Drachen, keine überzuckerten Keyboards, kein pathosgetränktes Gedöns – nur ehrlicher, erdiger, ehrfurchtgebietender Stahl. Hier wird geschmiedet, nicht geschwafelt! 🛠️

Und wenn „Poseidon“ auf den Plan tritt – jener titanische Brecher, den die Band klugerweise als Vorab-Video auskoppelte – dann spürt man die Macht der See selbst unter Deck. Wer bei diesem Song nicht headbangt, hat entweder keinen Puls oder ist schon längst von Davy Jones eingesackt worden.


Die Produktion? Fett wie das Öl auf Neptuns Bart. Jede Note sitzt, jedes Riff zündet, jedes Solo brennt ein Loch ins Segel – ohne Überladenheit, ohne Effekthascherei. Hier arbeiten fünf Musiker, die wissen, was sie tun, und es mit der Inbrunst einer Sturmcrew auch durchziehen.

Das Ergebnis ist pures, glühendes Metalblut. Ob NWOBHM, US Power Metal oder ehrlicher Teutonenstahl„Wrath Of The Gods“ vereint sie alle unter einer einzigen Flagge: der des wahren, unverwässerten Heavy Metals. 🏴‍☠️


Anspieltipps:
🔥 Slave Of Power – Stampfende Macht aus den Götterhallen
🔥 Poseidon – Der Brecher, der dich in die Tiefe zieht


Fazit:
SCEPTOR liefern kein überproduziertes Hochglanz-Geschwätz, sondern ehrlichen Metal, geschmiedet aus Schweiß, Stahl und Mythos. „Wrath Of The Gods“ ist ein Sturm, der dich packt, durchrüttelt und mit salziger Euphorie zurücklässt.
Vielleicht fehlt hier und da die letzte Prise Wahnsinn, um volle sechs Schädel zu erobern – aber wer so kompromisslos auf Kurs bleibt, darf sich rühmen, den Ozean des True Metal zu befahren.

Bewertung: 5 von 6 Piratenschädeln

Werft die Anker, gebt den Rum – SCEPTOR haben geliefert!

Hörprobe gefällig? Bitte sehr ihr Halunken