,

GONG – „BRIGHT SPIRIT“-Album kündigt sich lautstark an

Arrr, lauschet, ihr Landratten und Sternensegler, denn aus den tiefsten Nebeln des Kosmos weht neue Kunde an Deck: Gong haben ihren nächsten Schatz gehoben – Bright Spirit, ein Album so schillernd wie ein Kaleidoskop aus Sternenstaub und Rumdunst. Es ist das dritte Kapitel einer heiligen Trilogie, die einst mit The Universe Also Collapses(2019) begann und über Unending Ascending (2023) weiter gen Himmel segelte.

Aufgenommen wurde dieses Werk mit dem alten Klang-Alchemisten Frank Byng in dessen Londoner Studio – ein Ort, so munkelt man, wo Träume an den Wänden kleben wie Seepocken am Rumpf. Und Träume, arrr ja, sind der wahre Kompass dieses Albums: nicht nur als Worte, sondern als Denkweise, wo Psychedelik, Liebe und die dünne Membran zwischen den Welten miteinander tanzen wie betrunkene Matrosen bei Vollmond.

Der Auftakt „Dream Of Mine“ rollt heran wie ein Funkspruch aus dem Dazwischen. In der Mitte blühen Harmonien auf, eine kantige Melodie dreht sich wie ein Schlüssel im Schloss – ein Moment der Klarheit im Strudel, wie Frontpirat Kavus Torabi es beschreibt: Alles hat auf diesen Augenblick hingesteuert.

Doch haltet euch fest am Mast, denn mit „The Wonderment“ gleitet das Schiff in stillere, tiefere Gewässer. Torabi selbst brüllt es vom Ausguck:

„Structured around modulating glissando guitar and a pulsating analogue synth sequence, The Wonderment finds Gong in deeply meditative form… A healing charge of cosmic rays beamed out from deepest space. All is sound, all is love. Gong is one and one is you.“

Arrr! Eine mystische Reise nach innen und außen zugleich, zeitlos und weit wie das schwarze Meer zwischen den Sternen – ein weiteres Teil des schillernden Puzzles namens Bright Spirit.

Schon im November ließen Gong den ersten Kanonenschuss los: „Stars In Heaven“, ein farbenfroher Brocken kosmischen Rocks, der funkelt wie Gold im Sonnenschein. Wer hören will, wie Piraten im All klingen, der folge diesem Sternenpfad.

Auch Zärtlichkeit hat ihren Platz an Bord – jawohl! „Fragrance Of Paradise“ ist Torabis allererster Liebessong, sanft wie eine Brise bei Sonnenuntergang. Und so liegt die schwarze Scheibe im Plattenkasten wie ein verheißungsvoller Schatz: Vinyl so dunkel wie der Weltraum selbst.

Die Trackliste, ihr Seebären:

  1. Dream Of Mine [10:32]

  2. Mantivule [06:22]

  3. The Wonderment [05:11]

  4. Stars In Heaven [04:01]

  5. Fragrance Of Paradise [07:39]

  6. Relish The Possibility [03:09]

  7. Eternal Hand [06:48]

Und weil kein Pirat lange stillsitzt, sticht Gong auch live wieder in See! Von Brighton bis Oslo, von Italien bis ins Herz Deutschlands – und sogar bis zu fernen Festivals im Jahre 2026. Haltet Ausschau nach der Flagge, denn wo Gong anlegt, dort bebt die Realität.

Arrr, merkt euch dies, ihr Klangräuber: Alles ist Sound, alles ist Liebe. Gong ist eins – und eins seid ihr.