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MORTEM kündigen neues Album MØRKETID an

Arrr, ihr dunklen Seefahrer der Nordlande, hört die Glocken der Finsternis läuten! Denn am Dienstag, den 12. Mai, kehrt eine alte, verfluchte Crew aus den Nebeln der norwegischen Black-Metal-Geschichte zurück: Mortem entfesseln mit „Mørketid“ eine neue Ode an die Schatten der Welt!

Wie ein kalter Sturm aus der arktischen See segelt dieses Album heran — schwer, monumental und von eisiger Schönheit durchzogen. Die acht Tracks verbinden düstere Mid-Tempo-Riffs, die klingen wie brechendes Packeis unter einem sinkenden Schiff, mit eruptiven Ausbrüchen rasenden Black Metals, der wie ein Orkan über das Deck fegt.

Mit an Bord sind keine gewöhnlichen Matrosen: Die unbändigen Keyboard-Texturen von Sverd, die donnernde, präzise Trommelkunst von Hellhammer und die wiederkehrenden, bösartigen Growls von Marius Vold treiben dieses Schiff tief in die Gewässer des musikalischen Wahnsinns.

Doch Mortem sind keine neuen Piraten der Dunkelheit — sie sind Legenden aus der Frühzeit der norwegischen Szene. 1989 von Vold und Sverd Johnsen gegründet, gehörten sie zu den ersten schwarzen Flaggen, die über Norwegens Underground wehten. Ihr berüchtigtes Demo „Slow Death“ wurde zu einem Kultschatz — produziert mit Hilfe von Euronymous, mit Coverkunst von Dead (Mayhem) und Hellhammer selbst als Session-Schlagzeuger an Bord. Danach jedoch: Stille. Die Crew zerstreute sich und segelte weiter zu neuen, legendären Flotten wie Arcturus und Thorns, die später selbst zu Titanen des Genres wurden.

Doch wie jeder gute Fluch kehrte auch Mortem zurück. 2019 erschien mit „Ravnsvart“ das Studio-Debüt — und die alte Magie war wieder da: brutaler, atmosphärischer und noch unheilvoller als zuvor. Kurz darauf wurde auch „Slow Death“ neu aufgenommen und in überarbeiteter Form erneut aus den Tiefen gehoben.

Nun aber erhebt sich „Mørketid“ — aufgenommen im Toproom Studio in Norwegen unter der Aufsicht von Børge Finnstad und Kevin Kleiven — als finsteres neues Kapitel.

Die Trackliste liest sich wie ein Runenfluch aus vergessenen Zeiten:
„Mørketid“, „The Mighty Odious“, „Skyggeånd“, „Blodvassen grunn“, „Aftermath“, „Den sanne Gud“, „Mørkets Ormebol“ und „Ditt ødes ære“.

An Deck dieser unheilvollen Reise stehen:

  • Steinar Sverd Johnsen – Keyboards (Arcturus, Covenant, Satyricon)
  • Marius Vold – Vocals (Stigma Diabolicum, Thorns, Arcturus)
  • Hellhammer – Drums (Mayhem, Covenant, Arcturus)
  • Tor R. Stavenes – Bass (1349, Svart Lotus, Den Saakaldte)
  • Jamie Stinson – Guitars (Covenant, Dimmu Borgir)

Arrr, „Mørketid“ ist kein gewöhnliches Album — es ist ein schwarzes Meer aus Klang, das euch verschlingen will. Wer hier an Bord geht, tut es auf eigene Gefahr… denn die Dunkelheit kennt keine Gnade.