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NFL Week 2: Stürmische See, Kanonendonner und ein bitteres Ende für die Bucs

Arrr, was für ein Wochenende in der NFL! Der zweite Spieltag der Saison 2026 brachte Überraschungen, enge Gefechte und so manchen Schatz, den sich die Mannschaften erst in den letzten Minuten sichern konnten. Während einige Crews bereits Kurs auf die Playoffs nahmen, gerieten andere Schiffe gehörig ins Wanken.

Die zweite Woche der Saison ist zwar noch kein Kompass für den gesamten Saisonverlauf, doch sie liefert bereits reichlich Gesprächsstoff auf hoher See.

Die Panthers entern Atlanta

Einen besonders beeindruckenden Beutezug unternahmen die Carolina Panthers. Mit einem deutlichen 34:3 gegen die Atlanta Falcons ließen sie ihrem NFC-South-Rivalen kaum Luft zum Atmen. Atlanta fand offensiv praktisch überhaupt keinen Rhythmus und musste eine empfindliche Niederlage hinnehmen.

New Orleans sorgt für eine Überraschung

Auch die New Orleans Saints hatten Grund zum Feiern. In Baltimore gingen sie mit 24:17 gegen die Ravens von Bord. Damit mussten die Ravens nach ihrem Auftaktsieg diesmal selbst die Segel streichen.

Vikings gewinnen Defensivschlacht

Wer auf ein offensives Feuerwerk gehofft hatte, war beim Duell zwischen den Minnesota Vikings und Chicago Bearsvermutlich auf dem falschen Schiff. Minnesota setzte sich mit 9:3 durch und verbesserte sich damit auf 2:0. Die Bears mussten dagegen ihre erste Niederlage der Saison hinnehmen.

Cincinnati bleibt ungeschlagen

Die Cincinnati Bengals segeln ebenfalls mit voller Fahrt durch die ersten beiden Wochen. Gegen die Houston Texansgab es einen überzeugenden 20:6-Erfolg. Cincinnati steht damit bei 2:0, während Houston nach zwei Spielen noch auf den ersten Sieg wartet.

Patriots schicken Steelers auf Grund

In New England erlebten die Pittsburgh Steelers einen rabenschwarzen Nachmittag. Die Patriots gewannen 20:3 und kontrollierten das Spiel vor allem defensiv. Pittsburghs Offensive kam nur schwer in Gang und musste mehrere harte Treffer einstecken.

Packers behalten gegen die Jets die Oberhand

Knapp wurde es zwischen den Green Bay Packers und den New York Jets. Am Ende behielten die Packers mit 20:17die Oberhand. Ein typisches NFL-Gefecht, bei dem bis zum Schluss jeder Kanonenschuss über den Ausgang entscheiden konnte.

Eagles bleiben makellos

Auch die Philadelphia Eagles bleiben nach zwei Spieltagen ungeschlagen. Gegen die Tennessee Titans setzten sie sich mit 24:20 durch. Philadelphia steht damit bei 2:0, während Tennessee nach der zweiten Niederlage weiterhin auf der Suche nach dem ersten Erfolg ist.

Weitere Gefechte

In den späteren Spielen bezwangen die Denver Broncos die Jacksonville Jaguars mit 20:13. Die Las Vegas Raiderssetzten sich mit 26:14 gegen die Los Angeles Chargers durch, während die Seattle Seahawks Arizona mit 31:7 deutlich enterten.

Auch die San Francisco 49ers ließen gegen Miami nichts anbrennen und siegten 35:13. Die Dallas Cowboys schlugen Washington mit 37:20. Im Sunday Night Game lieferten sich Indianapolis und Kansas City schließlich ein enges Gefecht, das die Chiefs mit 33:30 für sich entschieden.


🏴‍☠️ Und nun: Die Tampa Bay Buccaneers

Für die Tampa Bay Buccaneers war Week 2 allerdings kein Schatzfund, sondern eine bittere Reise durch stürmische Gewässer.

Im Heimspiel gegen die Cleveland Browns mussten sich die Bucs mit 19:23 geschlagen geben. Besonders bitter: Tampa Bay hatte lange Zeit die Nase vorn und führte im dritten Viertel sogar mit 16:6. Doch Cleveland kämpfte sich zurück.

Quarterback Baker Mayfield brachte Tampa Bay mit einem Touchdown-Pass auf Emeka Egbuka wieder in Führung. Egbuka fing den 5-Yard-Touchdown unter ungewöhnlichen Umständen – er rutschte aus und fing den Ball sitzend auf dem Boden. Mayfield musste anschließend sogar selbst als Blocker für einen Lauf von Bucky Irving herhalten.

Doch die Browns hatten mit Deshaun Watson ihren eigenen Kapitän am Steuer. Watson warf zwei Touchdown-Pässe und spielte ohne Turnover. Besonders schmerzhaft für Tampa Bay war sein 17-Yard-Touchdown-Pass auf Blake Whiteheart, der Cleveland 3:51 Minuten vor dem Ende mit 23:19 in Führung brachte.

Dann kam das Wetter dazwischen: Wegen Blitzgefahr musste die Partie für 132 Minuten unterbrochen werden. Als die Crews schließlich wieder auf das Feld durften, wartete erneut heftiger Regen auf die Spieler.

Tampa Bay bekam trotzdem noch eine letzte Schatzkarte in die Hand. Die Buccaneers marschierten in Richtung Endzone und standen beim Stand von 19:23 kurz davor, das Schiff noch einmal zu wenden. Doch zwei knappe Chancen in der Endzone blieben ungenutzt. Cleveland brachte den Vorsprung über die Zeit.

Damit stehen die Tampa Bay Buccaneers nach zwei Spieltagen bei 0:2. Es ist der erste 0:2-Start des Teams seit zwölf Jahren. Nach der 27:33-Niederlage gegen Cincinnati zum Saisonauftakt haben die Bucs nun bereits zwei enge Spiele verloren.

Die nächste Reise führt die Piraten jedoch nicht weit: In Week 3 empfangen die Buccaneers die Minnesota Vikingsim Raymond James Stadium. Am 27. September wartet damit die nächste Gelegenheit, endlich den ersten Sieg der Saison einzufahren.

Arrr, der Schatz ist noch nicht verloren – aber der Wind steht für Tampa Bay derzeit eindeutig gegen die Segel.