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Shadowborne haben bei Scarlet Records angeheuert und kündigen Album für Juni an

Arrr, so lauschet, ihr Landratten und Seelenverkäufer, denn dies ist kein gewöhnlicher Bericht – nein, dies ist die Chronik eines Hauses, das selbst den Tod verhöhnt!

Weit im eisigen Norden, wo der Winter die Sonne verschlingt wie ein hungriger Leviathan und der Frost uralte Schwüre in Stein frisst, ward das gefürchtete Haus der Shadowborne geboren. Nicht aus gold’nen Wiegen krochen sie hervor, nein – aus Exil, aus Asche und aus blutigem Krieg. Ihr Erbe ward nicht gekrönt, sondern geschmiedet in langen Nächten, unter gefallenen Bannern und in einer Stille, älter als jede Erinnerung, die ein Seemann je in Rum ertränkt hat.

Als die Königreiche wie betrunkene Narren aufeinanderprallten und Drachen erneut die Himmel zerfetzten, da knieten die Shadowborne nicht. Kein Wind, kein Feuer, kein Fluch konnte ihren Willen beugen. Sie standen wie Klippen im Sturm, unbeugsam und finster.

Gebunden an einen Schwur, geflüstert nur in ihren geschwärzten Hallen – Geboren im Schatten, erzogen in Flammen – wurden sie zu Hütern des Ungesehenen. Um ihre Hälse tragen sie einen Ring aus Stahl, unten gebunden in dunkles Leder, getragen an geflochtenem Band. Kein Schmuckstück, bei den sieben Meeren! Sondern ein Relikt – ein ungebrochener Kreis, weitergereicht von Eid zu Eid, von Blut zu Blut. Ein Zeichen für Schwüre, die selbst der Tod nicht lösen kann.

Weder Heilige noch Tyrannen sind sie – eher wie wir Piraten, aye, irgendwo zwischen Verdammnis und Freiheit treibend! Sie beugen kein Knie vor Königen, doch halten sie die Treue zu etwas, das älter ist als jede Krone, älter als jedes verfluchte Reich.

Und merkt euch meine Worte, ihr salzigen Hunde: Wenn die lange Nacht zurückkehrt – und das tut sie immer – dann wird ihr Feuer das letzte sein, das gegen die Dunkelheit brennt.

Also hebt den Anker und haltet Ausschau… denn wo Schatten fallen und Flammen tanzen, dort segeln vielleicht schon die Erben der Shadowborne.