„‚Tenebrae‘ ist die erste visuelle Annäherung an das Herz des Dark Hive“, raunen TABERNIS wie Kapitäne auf geheimer Mission. Ein Zufluchtsort in den Schatten sei es, zugleich lockend wie ein Goldschatz und geheimnisvoll wie eine versiegelte Schatzkarte.
Der Track schreitet mit gleichmäßigem Tempo dahin – eine Balance zwischen bedächtiger Tiefe und drängender Kraft. Man schließt die Augen, lässt sich treiben wie auf schwarzer See und begibt sich auf eine innere Reise voller Energie und Licht. Live, so schwören sie, entfacht „Tenebrae“ Bewegung unter der Crew, stärkt das Band zwischen den Seelen und öffnet das Ritualportal. Denn sie werden reisen, ihre Musik in die Welt tragen und die eigene Dunkelheit im gemeinsamen Schwarm vergessen.
Der Schwur des Bienenstocks
Folgt ihrem Ruf! Mit Seasons of the Dark Hive beschwören TABERNIS ein Werk, geboren aus der Leidenschaft für Geschichte und die Klänge vergangener Zeiten. Dudelsack und Davul hallen wie Kanonenschläge über mittelalterliche Marktplätze, während dunkle Mystik sich wie Nebel über das Deck legt.
Nach ihrer Debüt-EP segelte das Duo bereits zu legendären Gestaden wie dem Wacken Open Air und dem Summer Breeze Open Air – nun aber enthüllen sie die wahren Geheimnisse ihres Schwarms.
„Das Album ist ganz natürlich entstanden“, erklären sie, als hätten sie es aus einem uralten Kodex gehoben. Mit der Unterstützung von Napalm Records könne man nun die Welt von TABERNIS für alle zugänglich machen. Kulturen und Musikstile aller Epochen fließen zusammen – doch das Fundament bleibt: Trommel und Dudelsack. Die Energien der Jahreszeiten lenken ihr Leben wie die Gezeiten das Schiff eines Freibeuters.
Fünfzehn Runen im Zeichen des Schwarms
Fünfzehn Kompositionen umfasst dieses Werk – fünfzehn Runen, geschnitzt in ehrwürdige Tradition:
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„Sanctus“ ruft zum ewigen Tanz und schwört: Gemeinsam sind wir stark.
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„Tenebrae“, „Sylvanot“ summen lebhaft wie ein Schwarm im Aufbruch.
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„Noctilis“ brummt nachdenklich im Schutz der Nacht.
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„Mel Obscurum (Palästinalied)“ greift das berühmte Lied des Minnesängers Walther von der Vogelweide aus dem 13. Jahrhundert auf und verleiht dem Album ehrwürdige Historizität.
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„Hive Dance (Bransle du maître de la maison)“ basiert auf einem spätmittelalterlichen französischen Tanz und wirbelt wie ein Reigen an Deck.
Verzerrtes Flüstern, sanftes Bienensummen und die subtile Präsenz des Dark Monk an den Streichinstrumenten verleihen dem Ganzen eine Atmosphäre, die süßer ist als Rum und dichter als Pulverdampf.
Seasons of the Dark Hive – Tracklisting:
Sanctus
Tenebrae
Noctilis
Mel Obscurum (Palästinalied)
Sylvanot
Verbah Oblitah
Aurora
Florenscentia
Apem Vidi (Ai Vist Lo Lop)
Lupanar Apum
Apiare
Hive Dance (Bransle du maître de la maison)
Meliferum
Calcinae
Apes Saltis
Arrr – also, ihr Seelen im Zwielicht: Bestellt euer Exemplar von Seasons of the Dark Hive, bevor der Schwarm weiterzieht!
Denn wo das Echo der Vergangenheit zu mitreißenden Klängen anschwillt, dort erhebt sich TABERNIS aus den Schatten – verführerisch wie Honig, mächtig wie Sturmflut.
Im Dark Hive bist du nie allein. Gemeinsam erheben wir uns.