Arrr, hisst die Segel und haltet euch fest, ihr Landratten – denn dies ist die Geschichte einer wilden Horde Klangpiraten, die seit den stürmischen Tagen der 90er durch die tosenden Meere der Musik segelt!
In jenen Jahren des Aufbruchs, als jede Regel über Bord geworfen wurde und die Freiheit wie ein ungezähmter Ozean wogte, erhob sich aus den nebelverhangenen Gassen Bremens eine neue Crew: KOMAHAWK! Im Jahre 1992 stachen sie in See, bewaffnet mit nichts als roher Energie und einem Sound, der wie Kanonendonner aus Thrash, Hardcore und Punk über die Wellen peitschte.
Schon bald ließ ihre erste Beute nicht lange auf sich warten: 1994 kaperten sie mit „NO HOPE FOR TOMORROW“ die Aufmerksamkeit der Szene. Zwei Jahre später segelten sie quer durch Europa, Seite an Seite mit mächtigen Thrash-Legenden, und bewiesen, dass ihr Sturm kein laues Lüftchen war. Noch im selben Jahr feuerten sie mit „Slow“ eine weitere Breitseite ab, gefolgt vom wilden Tanz „Rhytmo Fantastico“ im Jahr 1998.
Doch selbst die härtesten Freibeuter brauchen manchmal einen sicheren Hafen. Im Jahr 2000 legte die Crew eine längere Pause ein. Einige Mitglieder zogen weiter, gründeten neue Banden und hielten das Feuer am Lodern. Doch die Bande zwischen ihnen – stärker als jedes Tau – riss nie.
Und dann, wie ein lange vergessenes Signalfeuer am Horizont, kam das 20-jährige Jubiläum ihres Debüts. Ein exklusiver Gig in der Bremer Towerbar entfachte das alte Feuer neu. Was als einmaliges Aufeinandertreffen begann, wurde schnell wieder zur Leidenschaft: Proben, neue Ideen, alte Klassiker – die Crew war zurück auf Deck!
Dann kam ein Sturm namens Corona und zwang selbst diese erfahrenen Seebären zum Stillstand. Doch nach dem Abklingen der Wellen sammelten sie sich erneut und schmiedeten im Verborgenen ein neues Werk – ganz im Geiste echter Piraten: DIY, roh, ehrlich und mit Herzblut im eigenen Proberaum zusammengezimmert.
Das Ergebnis: „Doomsday for Democracy“ – ein Album, das wie ein düsterer Schatz aus den Tiefen der Gegenwart geborgen wurde. Die Texte sprechen von Machtgier, von einer Welt, die aus den Fugen gerät, von flackernden Glutnestern des Unheils, die jederzeit zu lodernden Feuern werden können. Doch zwischen all dem Zorn finden sich auch persönliche Geschichten – von Verlust, Kampf und Überleben.
Musikalisch zeigt sich die Crew vielseitiger denn je: twin-melodische Gitarren, bluesige Soli und dennoch fest verankert im rauen Fahrwasser von Punk, Thrash und Hardcore. Denn für diese Piraten gilt nur eine Regel: Gespielt wird, was sich echt anfühlt!
Über drei Jahrzehnte nach ihrem ersten Auslaufen stehen KOMAHAWK noch immer Seite an Seite – wie eine verschworene Mannschaft, die sich kennt, streitet, lacht und weitermacht. Ihre Musik ist ihr Anker, ihr Kompass und ihr Ehering zugleich.
Also, ihr Freibeuter der harten Klänge: Macht euch bereit! Am 12. Juni wird „Doomsday for Democracy“ gehisst – digital und als limitierte CD. Ein Werk, das laut schreit, was viele nur zu flüstern wagen.
Denn eines ist sicher: Diese Crew ist noch lange nicht bereit, unterzugehen. Arrr










