Der 17. November ist ein Datum was ihr im Kalender Rot anstreichen solltet, denn dann kommt nach 16 Jahren wieder ein Album der Mannen von SADUS auf den Markt. Das Album, welches auf den Namen „The Shadow Inside“ hört, wird über Nuclear Blast erscheinen. Mit ‚Ride The Knife‘ gibt es auch gleich einen Appetithappen für euch, wenn ihr das nachstehende Lyric-Video euch reindonnert. Das Cover-Artwork stammt aus der Feder von Travis Smith.

SADUS-Sänger/Gitarrist Darren Travis sagt über das Album: „Ich bin ganz aufgedreht vor Freude, dass wir dieses Album auf die Welt loslassen. Mit Hilfe des ganzen Nuclear-Blast-Teams werden wir die lang erwartete Veröffentlichung von „The Shadow Inside“ umsetzen! DANKE für euer Interesse an unserer kleinen Band in all denJahren. Ich hoffe, ihr seid genauso aufgeregt wie wir! Die Liebe zum Metal ist der einzige Grund, aus dem es SADUS gibt! Danke euch allen für eure stetige Unterstützung! Fucking SADUS!!!“

Die „The Shadow Inside“-Tracklist:

1 First Blood
2 Scorched And Burnt
3 It’s The Sickness
4 Ride The Knife
5 Anarchy
6 The Devil In Me
7 Pain
8 No Peace
9 New Beginnings
10 The Shadow Inside

Genesungswünsche gehen an dieser Stelle raus, denn METALLICA-Frontmann James Hetfield infizierte sich kürzlich mit Covid-19. Deshalb musste die gestrige Show in Glendale, Arizona abgesagt werden. Das Konzert soll allerdings am 9. September nachgeholt werden, wenn es James besser gehen sollte.

Dies teilte die Band über die sozialen Medien mit. Dort heisst es: „Leider hat Covid-19 unseren James erwischt. Wir sind sehr enttäuscht und bedauert jegliche Unannehmlichkeiten, die euch dies einbrockt.“

Daher wünschen wir an dieser Stelle auch baldige Genesung und das die Fans James bald wieder auf der Bühne sehen werden.

Die Melodic Deather von INSOMNIUM hatten Anfang des Jahres ihr Album „Anno 1696“ rausgebracht. Nun folgt am 11. November via Century Media die Fortsetzung der Geschichte mit der EP „Songs Of The Dusk“. Damit ihr wisst was euch erwartet, wurde mit dem Titeltrack ein Song veröffentlich, welchen ihr euch nicht entgehen lassen solltet. Daher schaut euch das nachstehende Musikvideo an, oder sucht den Song auf allen gängigen Streaming Plattformen.

Bassist/Sänger Niilo Sevänen sagt über den Song und das Album: „Wir hatten einfach elf großartige Songs, und wir dachten, dass dieses Material zu gut ist, um ’nur‘ Bonustracks zu sein. Sie sind Teil der großen Geschichte, man kann sie also als Director’s-Cut-Material betrachten, das ein wenig mehr erzählt. Für diejenigen, die mehr haben wollen.“

Die Band kommentiert weiter: „Da das Album zu lang gewesen wäre, haben wir diese drei Tracks in der ursprünglichen Version weggelassen, aber sie sind Teil der „Anno 1696“-Geschichte und ergänzen sie, und einige der Lücken werden gefüllt. „Songs Of The Dusk“ bietet ein alternatives Ende, so dass jeder selbst entscheiden kann, welche Art von Stimmung er bevorzugt. Diese Version ist etwas hoffnungsvoller und weniger tragisch, zumindest auf einer allgemeinen IINSOMNIUM-Skala – alle sind tot… außer den Wölfen.“

INSOMNIUM sind:

Markus Hirvonen: Drums
Ville Friman: Gitarre
Markus Vanhala: Gitarre, Clean Vocals
Niilo Sevänen: Bass, Vocals
Jani Liimatainen: Gitarre, Clean Vocals

Moin, Ihr Rock und Metalheads da draußen. Da jeder von uns lecker Essen auf dem Tisch haben mag, um nebenbei den harten Tönen des Radios oder des Festivals im Hintergrund zu lauschen, haben wir uns einen Koch aus dem Nordhessischen Bad Zwesten an Land gezogen, der in seiner eigenen Kombüse, dem Bürgerhof Bad Zwesten, leckere Rezepte zaubert. Jetzt heißt es Sommer, Sonne, Sonnenschein. Die Grillsaison ist da und wenn einen der große Hunger mal packt, dann braucht man schnell was zu essen und jeder von uns liebt leckeres Essen auf dem Tisch. Da viele von euch auch auf den Festivals derzeit unterwegs sind, könnt ihr die Rezepte auch auf dem Grill/Gaskocher nachkochen. Daher gibt es für euch heute in Kreidewolfs Kitchen Corner: Steak mit Pfifferlingen

Rezept für 4 Personen

  • 4 Steaks (Sorte nach belieben)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver
  • 1 Thymianzweig
  • 1 Knoblauchzehe
  • 300g Pfifferlinge
  • 1 Zwiebel
  • Petetsilie glatt
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Weißwein zum ablöschen

Zuerst die Pfifferlinge putzen und je nach Größe halbieren. Dann die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Jetzt die Petetsilie waschen, trocken tupfen und nicht ganz fein hacken. Dann die Steaks würzen, scharf anbraten, den Thymianzweig und den Knoblauch dazugeben. Anschließend alles bei 125 °C in den Ofen stellen.

Nun die Zwiebelwürfel in einer Pfanne anschwitzen, mit Salz und Pfeffer würzen. Zwischendurch mit dem Weißwein ablöschen. Nun die Pfifferlinge dazugeben. Diese dürfen beim anbraten ruhig etwas Farbe bekommen. Zum Schluß die Petetsilie einstreuen. Abschmecken nicht vergessen.

Tipp: etwas Butter runded das ganze ab.

Jetzt die Steaks aus dem Ofen nehmen und mit den Pilzen servieren. Als Beilage passen perfekt Spätzle oder Schupfnudeln.

Das Debüt Album der süddeutschen Melodic Doom / Post-Black Metaller von Sarlic Bliss wird den Namen „Brægn Hæft“ tragen und am 02. November via MDD veröffentlicht! Das Album bringt es bei nur 6 Songs auf eine stattliche Länge von über 45 Minuten, wobei klar sein dürfte, dass sich die Burschen hier die nötige Zeit nehmen um einen Song sich entfalten zu lassen. Wenig überraschend ist der Sound geprägt von dunklen, aggressiv-melancholischen Klängen. Düster, brachial und ergreifend zu gleich. Einen ersten Blick aufs Coverartwork findet ihr anbei, eine weitere musikalische Kostprobe gibts schon bald!

Der Jahreswechsel rückt immer näher, zwar langsam aber mei, der Winter kommt bestimmt. Von der Familie habt ihr genug nach den Feiertagen und wollt einfach noch ein Festival genießen bevor die Familie am Sylvester Abend wieder kommt. Da haben wir genau das richtige für euch, denn es gibt am 29. Dezember ein fantastisches Festival in Limburg an der Lahn mit dem schönen Namen No Sleep After X-mas Festival. Diese Erstausgabe wird definitiv stattfinden! Das Line-UP ist grandios für die erste Ausgabe und der Headliner, welcher noch nicht benannt wurde, wird auch Mega sein. Woher wir dass wissen? Easy, wir richten das Ganze ja mit aus. Daher seid sicher, es wird genial sein. So dann mal zum LINE-UP

Tales of Ratatösk, Munarheim, Haggefugg, Asenblut, Grailknights, Visions of Atlantis, Headliner: n.b.a

Nicht übel oder was meint ihr? Tickets gibt es ab jetzt an dieser Stelle. Daher schlagt zu und feiert vor dem Jahreswechsel noch einmal richtig! Wir sind auch vor Ort und machen Bilder. Wenn ihr auch eines wollt, sprecht uns einfach an.

Hey Ihr Musikliebhaber da draußen. Wir haben da etwas für euch, was einfach gesagt eine geniale Sache ist. Wir verlosen 2×2 Tickets für A L L W I L L K N O W, welche die Batschkapp mit fettem Death Metal am 16. September überziehen werden. Der Abend wird einfach genial denn ALL WILL KNOW haben ein klares Ziel vor Augen: Innovativen und zeitgemäßen Melodic Death Metal. Was die fünf Jungs aus Darmstadt da alles in den großen Pott mit dem Metal-Zaubertrank schmeißen geht eigentlich nicht nebeneinander, und schon gar nicht zusammen. Aber ALL WILL KNOW sagen sich „geht nicht, gibt’s nicht“, und der Mut zahlt sich aus. Das Ergebnis ist innovativer und zeitgemäßer Melodic Metal, gemixt mit einer Old School Attitüde und elektronischen Einflüssen.

Mehr als hundertfünfzig gespielte Shows und Festivals (u.a. Schlossgrabenfest, Museumsuferfest, Trebur Open Air, Out & Loud Festival), Auftritte in Kuba, Spanien, Italien, Polen, Dänemark, Tschechien, Holland, Österreich und der Schweiz, sowie Supportshows für so unterschiedliche Bands wie AMORPHIS, RAGE, XANDRIA, DEBAUCHERY oder die EMIL BULLS geben den Jungs recht und lassen Fans und Band regelmäßig zu einer wilden, feiernden Einheit verschmelzen.

S A P I E N C Y – Pure & Aggressive Melodic Death Metal

Sapiency wurde 2009 gegründet und entwickelte schnell einen frischen und bisher ungehörten melodischen Death Metal-Sound basierend auf dem Göteborg-Stil. Die Frankfurter gaben bereits den Support für u. a. folg. Szenegrößen: KILLSWITCH ENGAGE, RAGE, SODOM, VADER, GRAVE DIGGER, HOLY MOSES, ONKEL TOM ANGLERIPPER, MILKING THE GOAT MACHINE, SIX FEET UNDER.

MONOSPHERE – Prog-Post Metal

Mit dem Drang, einen vielseitigen Sound, der sich in seiner musikalischen Bandbreite stets erweitert, zu kreieren, liefern Monosphere 2023 das breiteste Spektrum, das die Band bis heute offenbart hat. Zwischen technischem Progressive Metal und atmosphärischem Post-Metal sind es Elemente des Jazz, neoklassischer Klaviermusik, elektronische Elemente und bedrückendes Sounddesign, sowie Einflüsse aus dem Black Metal, Mathcore und Deathcore die den Sound der Band einzigartig werden lassen.

All diese Einflüsse werden von starken Narrativen begleitet, die Liveshows von Monosphere mit beeindruckender Lightshow zu einem mitreißenden Soundtrack werden lässt. Ein Soundtrack, der mitsamt enigmatischer Performance in seinen Bann zieht und auf starke Kontrastierungen zwischen schönen Melodien und rauen, dissonanten Klanglandschaften baut.

CERTAIN SKIES – Melodic Metalcore

CERTAIN SKIES ist eine Melodic Metalcore Band aus Frankfurt, die sich nicht nur durch ihre brachialen Gitarrenriffs und melodiösen Refrains auszeichnen, sondern auch durch ihr authentisches Auftreten jedes Publikum zum Abgehen motiviert. Ihre Songs zeichnen sich durch eine große Abwechslung aus. So motivieren sie zum Moshen, sowie zum Mitsingen. Dadurch zeigen Sie auch den großen in der Metalcore szene, wo der Hammer hängt! Nach dem erfolgreichen ersten Album „My Phobia“ veröffentlichen CERTAIN SKIES dieses Jahr ihr zweites Album „The Mirror“!

Nun fragt ihr euch, was muss ich machen für die Tickets. Easy ….

Beitrag liken und teilen!

Eine Mail mit dem Betreff „I KNOW“, eurem vollständigen Namen und eurer Adresse an redaktion@sab-magazine.de schicken, bis spätestens zum 13. September

Das wars dann auch schon. Zu jedem Ticketpaket gibt es auch noch eine Kleinigkeit dazu. Also teilt was das Zeug hält!

Arrr, ihr Landratten und Seebären, aufgepasst! Am Donnerstag, dem 21. September um 20.00 Uhr, wird die Bühne erzittern und die Wellen des Modern Metal werden hochschlagen, wenn A Life Divided ihre Segel setzen und auf der „Down The Spiral Of A Soul Tour 2023“ in unsere Gefilde einfallen! Diese wackere Truppe aus Süddeutschland hat gerade ihr neues Album „Down The Spiral Of A Soul“ veröffentlicht und es verspricht, härter, düsterer und wütender zu sein als je zuvor.

Aye, A Life Divided hat sich über die Jahre einen legendären Ruf in der Metal-Szene erarbeitet. Im Jahr 2003 gegründet, haben sie sich mit Bands wie Oomph!, Apocalyptica und Mono Inc auf Tour begeben, um schließlich selbst zu Hauptakteuren in den heimischen Clubs zu avancieren. Mit ihrem einzigartigen Alternative Metal haben Jürgen Plangger, der auch bei Eisbrecher als Gitarrist segelt, Tony Berger an der Gitarre, Tobias Egger am Bass und Manuel Di Camillo am Schlagzeug nicht nur die Herzen der Fans erobert, sondern auch die deutschen Albumcharts gestürmt. Nach ihrem letzten Werk „Echoes“ im Jahre 2020, das mit seinen Synthie-Klängen eine Hommage an die Achtziger Jahre war, gehen sie auf „Down The Spiral Of A Soul“ wieder mit voller Fahrt voraus.

Jürgen Plangger selbst sagt dazu: „Das Album ist natürlich auch ein Spiegel der letzten Jahre. Das Leben draußen fühlt sich eher nach Moll als nach Dur an. Liegen die besten Zeiten hinter uns? Manchmal fühlt man sich machtlos einer Abwärtsspirale ausgesetzt.“

Als Vorgeschmack auf das Album haben die Seebären von A Life Divided bereits die erste Single „Last Man Standing“ veröffentlicht, die sich mit der Entfremdung von Leuten im persönlichen Umfeld und von vermeintlichen Gewissheiten befasst. Ein Gefühl, das sicherlich viele von uns in den letzten Jahren erlebt haben. Dann folgte die zweite Single „Best Time“, ein Song, der narzisstische Persönlichkeiten thematisiert, die so von sich eingenommen sind, dass sie ihr eigenes Scheitern nicht mehr wahrnehmen. Doch für all diejenigen, die nach einem Hoffnungsfunken suchen, gibt es auch „Life Goes On“, ein Lied, das einen kleinen Lichtblick am Horizont verspricht, den wohl jeder von uns gebrauchen kann.

Endlich sind sie wieder da, die wackeren Matrosen von A Life Divided, die gelegentlich als die deutschen Linkin Park bezeichnet werden. Sie werden die Bühne entern und uns mit ihrer Musik in eine andere Welt entführen. Doch bevor die Hauptattraktion startet, wird die Band Tag My Heart den Abend eröffnen. Diese 2020 gegründete Band steht ebenfalls für eine moderne Auslegung des Metal-Genres und wird die Stimmung anheizen, bevor A Life Divided die Bühne übernehmen.

Also, schwingt euch auf euer Piratenschiff und setzt die Segel Richtung Konzert, denn A Life Divided werden euch mit ihrem modernen Metal ordentlich den Wind um die Ohren blasen! Arrr!

https://www.a-life-divided.de/

https://tagmyheartofficial.com/

Tour Daten:

09.09.23 MÜNCHEN, BACKSTAGE WERK

14.09.23 STUTTGART, CLUBCANN

15.09.23 MEMMINGEN, KAMINWERK

16.09.23 CHAM, L.A.

21.09.23 ASCHAFFENBURG, COLOS-SAAL

22.09.23 OBERHAUSEN, KULTTEMPEL

23.09.23 HANNOVER, SUBKULTUR

30.09.23 STUTTGART, CLUB ZENTRAL

02.10.23 LEIPZIG, MORITZBASTEI

03.10.23 HAMBURG, MARX (MARKTHALLE)

Tickets findet ihr hier:

https://www.eventim.de/artist/a-life-divided/?affiliate=GMD&fbclid=IwAR202T3E6EpjAawEj2SRRDY5lEiWo7ChHj3rtuYP0VU1ErpcEUzE2RU3hg0

https://www.adticket.de/A-Life-Divided.html

https://colos-saal.reservix.de/p/reservix/event/2051209

Für das fünfte Vorbereitungsspiel auf die neue Saison reisten die Huskies zu den Füchsen in die Lausitz. Damit trafen sie auf das einzige Team, welches die Nordhessen in der letzten Saison in der Hauptrunde dreimal schlagen konnte. Brandon Maxwell bekam nach dem Derby am Freitag eine Pause. Kristian Hufsky stand für die Huskies zwischen den Pfosten, Phillip Maurer nahm auf der Bank Platz. Die erste Strafe des Spiels wurde nach anderthalb Minuten ausgesprochen. Steven Seigo musste wegen Beinstellens auf der Strafbank Platz nehmen. Gleich dieses erste Powerplay konnten die Füchse für sich nutzen und den ersten Treffer erzielen. Lane Scheidl ließ mit seinem Schuss Hufsky keine Chance und es stand 0:1 aus Sicht der Gäste (3.). Zwar waren die Huskies dann wieder vollzählig, wurden aber erneut von den Gastgebern eiskalt überrumpelt. Gerade einmal 2:51 Minuten waren gespielt, da traf Jarvelainen das zweite Mal für die Lausitzer. Nur 25 Sekunden lagen zwischen den beiden Treffern.

In der Folge erarbeiteten sich die Huskies ein Chancenplus. Die größte Chance auf den Ausgleich hatte in der 8. Minute Yannik Valenti. Die Scheibe ging aber nach einer Rettungstat von Füchse Verteidiger Kaiser nur ans Außennetz. Eine eigene Überzahl ab der 10. Minute wussten die Kasseler nicht in Zählbares umzumünzen. Weidner und Ahlroth scheiterten beide am souveränen Lausitzer Keeper Stettmer. Auch aussichtsreiche Torchancen im fünf gegen fünf durch erneut Ahlroth (14.), Dotter (15.) und Valenti (16.) fanden nicht den Weg über die Torlinie. Zwei Minuten vor der Pausensirene verhinderte dann Hufsky in einer brenzligen Situation vor dem Kasseler Kasten den dritten Gegentreffer, so dass die Huskies mit zwei Toren Rückstand in die Kabine gingen. Auch im Mitteldrittel erwischten die Gastgeber wie auch schon im ersten Drittel den besseren Start. Hufsky stand einige Male im Fokus, konnte aber zunächst einen weiteren Gegentreffer verhindern. Die Partie wurde hitziger. Zunächst gerieten Seigo und Breitkreuz aneinander und lieferten sich einen Faustkampf (27.). Beide mussten für fünf Minuten in die Kühlbox. Wenige Sekunden später traf es dann Husky Andrew Bodnarchuk, der wegen Hakens eine Strafe kassierte. Wieder waren die Lausitzer dann in Überzahl erfolgreich und zogen auf 3:0 davon. Coughler traf freistehend aus der Distanz. Kaum waren die Nordhessen wieder komplett, gab es auch schon den nächsten  Faustkampf. Dieses Mal zwischen Mieszkowski und Bohac. Und wieder mussten die Gäste danach in Unterzahl ran. Insgesamt war die Partie nun zerfahren. Durch die vielen Unterbrechungen und Strafzeiten fanden die Huskies nicht richtig ins Spiel. In der 32. Minuten gab es eine erneute Unterzahlsituation für die Schlittenhunde. Doch dieses Mal jubelten zunächst die Huskies, als Louis Brune nach einem Pass von Keussen auf und davon zog und mit einem Mann weniger den ersten Treffer der Nordhessen erzielte (33.). Doch auch der Anschlusstreffer ließ die Nordhessen nicht besser ins Spiel kommen. Noch im selben Powerplay erzielte Breitkreuz das 4:1 und stellte den alten drei Tore Abstand wieder her (34.). Noch deutlicher machte dann Louis Anders die Sache für die Lausitzer alser in doppelter Überzahl zum 5:1 traf (37.).

Auch im Schlussdrittel gab es ein ähnliches Bild. Die Huskies verbuchten zwar dieses Mal die erste Torchance durch Korte für sich, doch es trafen die Hausherren. Van der Ven war per Direktabnahme für die Füchse zum 6:1 erfolgreich (43.). Nur wenige Sekunden später mussten die Schlittenhunde schon wieder in Unterzahl ran. Einen erneuten Gegentreffer mussten sie nicht hinnehmen, doch das Spiel war zu diesem Zeitpunkt schon entschieden. Am 1:6 Rückstand änderte sich nichts mehr, auch wenn die Huskies sich nun wieder einige Chancen erarbeiten konnten. In der 56. Minute scheiterte Brune nach einem schönen Solo am starken Füchse Goalie Stettmer. Die Füchse brachten ihre deutliche Führung souverän über die Zeit und gingen als verdiente Sieger des Vorbereitungsspiels vom Eis.

 

Lausitzer Füchse – Kassel Huskies 6:1 (2:0/3:1/1:0)

Tore:

1:0 (2:27 min) Scheidl, Lane (Dove McFalls, Samuel, Ruopp, Sam)/PP1

2:0 (2:52 min) Jarvelainen, Ville (Makitalo, Roppe)

3:0 (27:47 min) Coughler, Jake (Jarvelainen, Ville/)PP1

3:1 (32:21 min) Brune, Louis (Keussen, Joel)/SH1

4:1 (33:50 min) Breitkreuz, Clarke (Kaiser, Rio)/PP1

5:1 (36:57 min) Anders, Louis (Jarvelainen, Ville, Makitalo, Roppe)/PP2

6:1 (43:00 min) van der Ven, Justin (Dove Mc Falls, Samuel

Das Testspiel beim südhessischen Erstligisten Löwen Frankfurt konnten die Kassel Huskies am Freitagabend nach einer überzeugenden Leistung mit 2:4 (0:0, 2:2, 0:2) für sich entscheiden. In der mit über 4600 Zuschauern gut gefüllten Frankfurter Eissporthalle zeigten die Schlittenhunde einen beherzten Auftritt und erarbeiteten sich die beiden ersten Chancen der Partie durch Tomas Sykora (3.) und Samuel Dotter. Dann stand Huskies-Keeper Brandon Maxwell im Fokus, der mit zwei sehenswerten Paraden gegen Brace und Cramarosa nach einem Konter der Löwen zur Stelle war. Auch gegen Breitkreuz, nach sehenswertem Solo, war der Kasseler Zerberus auf dem Posten. Die spielerische Überlegenheit der mannschaftlich geschlossen auftretenden Huskies produzierte auch
zwei Überzahlgelegenheiten. Zunächst musste der Ex-Husky Nathan Burns wegen Stockschlag auf der Strafbank Platz nehmen, Yannik Valenti per Direktabnahme und kurz darauf Max Faber mit einem Direktschuss hatten zwei große Gelegenheiten, die Huskies in Führung zu bringen. Das zweite Überzahlspiel ließen die Nordhessen ebenfalls ungenutzt. Die beste Chance hatte Alec Ahlroth, der aus dem hohen Slot Keeper Cannata prüfte.

Eine eigene Unterzahl verteidigten die Jungs von Bo Subr erfolgreich. Zunächst musste McMillan in die Kühlbox. Nach einem Haken durch Sam Dotter mussten die Huskies kurzzeitig in doppelter Unterzahl agieren. Einmal mehr war es Brandon Maxwell der eine Großchance vereitelte. Mit vier Mann hatten die Schlittenhunde sogar eine große Kontergelegenheit. Darren Mieszkowski bediente den mitgeilten Carson McMillan der knapp an Cannata scheiterte. Mit einem 0:0 endete das erste Drittel, dass zwischen den beiden hessischen Teams keinen Klassenunterschied erkennen ließ. Das zweite Drittel begann aus Huskies Sicht ähnlich schwungvoll. In der 24. Minute musste Rylan Schwartz in der Kühlbox Platz nehmen. Das Powerplay blieb ebenfalls ungenutzt. Direkt nach überstandener Überzahl trafen die Löwen zum ersten Mal ins Netz. Joseph Cramarossa ließ Gäste-Keeper Maxwell keine Chance (26.). Die Huskies zeigten sich davon gänzlich unbeeindruckt und drückten direkt wieder auf das Gaspedal. Unter dem Jubel der lautstarken Kasseler Fans war es Yannik Valenti, der im Gewühl vor dem Frankfurter Tor am schnellsten schaltete und den Puck über den Löwen-Goalie in die Maschen drosch (28.). Ein erneutes Überzahlspiel der Huskies blieb ungenutzt. In der 31. Minute bot sich den Kasselern eine erneute Powerplaygelegenheit. Wieder gelang es den Huskies schnell in die gewünschte Formation zu gelangen und Torabschlüsse zu produzieren. Aber Cannata war auf dem Posten. Direkt im Anschluss fanden sich die Huskies in numerischer Unterlegenheit wieder. Hans Detsch musste auf der Strafbank Platz nehmen. Die Löwen suchten schnelle Abschlüsse, scheiterten aber am ausgezeichnet aufgelegten Maxwell. Bei einem Distanzschuss von Verteidiger Lua Niehus war der Kasseler Keeper allerdings machtlos. Bei verdeckter Sicht hatte er keine Chance den Kracher von der blauen Linie zu parieren (36.). Und wieder hatten die Nordhessen eine direkte Antwort parat. Das Tor der Löwen war noch nicht verkündet, da klingelte es zum
zweiten Mal im Frankfurter Kasten. Tomas Sykora verwertete eine sehenswerte Kombination über Carson McMillan und Louis Brune zum erneuten Ausgleich (37.). Kurz vor Drittelende zogen die Schlittenhunde erneut das Tempo an und setzten die Frankfurter Hintermannschaft unter Druck. Der von den zahlreich mitgereisten Kasseler Fans ersehnte Führungstreffer blieb zunächst aus.

Der Schlussabschnitt begann mit viel Laufarbeit der Huskies, die mit ihrem intensiven Forechecking ein effektives Aufbauspiel der Gastgeber unterdrückten. Der Einsatz zahlte sich aus, als abermals Yannik Valenti auf Zuspiel von Joel Lowry in der 45. Minute für die erste Führung der Blau-Weißen sorgte. Nach dem Führungstreffer behielt Kassel das Ruder in der Hand, verteidigte konsequent in der eigenen Zone und zeigte sich kontergefährlich. Die Pucks, die den Weg aufs Kasseler Gehäuse fanden, wurden von Maxwell gestoppt. Der Kasseler Goalie strahlte viel Ruhe aus und lieferte einen überzeugenden Auftritt. Nach einer fragwürdigen Strafe gegen Frankfurt flogen die ersten Gummihühner auf das Frankfurter Eis. Und diesmal schlugen die Huskies aus der numerischen Überlegenheit Kapital. Alec Ahlroth netzte auf Zuspiel von Steven Seigo zur 4:2 Führung ein (52.). Anschließend gaben die Schlittenhunde den Frankfurtern kaum noch Räume und hielten die Löwen-Angreifer mit mannschaftlicher Geschlossenheit aus der gefährlichen Zone vor dem eigenen Tor. In der 53.Minute musste Markus Freis an alter Wirkungsstätte wegen unkorrekten Körperangriffs zwei Minuten in die Kühlbox und es wurde noch einmal gefährlich. Die Huskies zeigten über die gesamte Partie ein sehenswertes Penalty-Killing. Wenn es für die Löwen dann doch mal einen gefährlichen Abschluss gab, war Maxwell auf dem Posten, unter anderem gegen Cody Kunyk aus kürzester Distanz. Knapp drei Minuten vor Spielende zogen die Löwen ihren Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers, versäumten es aber, wirkliche Großchancen zu kreieren, die Huskies verteidigten die Führung mit Mann und Maus und gingen im prestigeträchtigen Hessenderby als Sieger vom Eis.

Tore: 1:0 Cramarossa (26. Min.), 1:1 Valenti (28. Min.), 2:1 Niehus (36. Min.), 2:2 Sykroa (37. Min.), Valenti
(45. Min.), Ahlroth (52. Min.)

Skulls And Bones Magazine – The Rock and Metal Pirates

Karsten Schulze
Weststr. 5
34596 Bad Zwesten
Deutschland

redaktion@skulls-and-bones-magazine.de

Rock and Metal Magazine SINCE 2019