NFL Season 2026/27 – Die Piratenflotten sind wieder auf Beutezug!
Arrr, Matrosen! Die lange Flaute ist vorbei. Die NFL-Flotte ist wieder ausgelaufen, und schon am ersten Spieltag wurden Kanonen abgefeuert, Schatztruhen geplündert und so mancher Kapitän über Bord gespült. Von Seattle bis Melbourne, von Chicago bis New York: Week 1 der NFL-Saison 2026 hatte alles, was ein echter Football-Pirat braucht.
Vierzehn Gefechte sind bereits geschlagen – und mit Broncos gegen Chiefs wartet am Montagabend noch das letzte Duell des Spieltags. Zeit, die Segel zu setzen und jeden Kampf noch einmal unter die Lupe zu nehmen.
🏴☠️ Seahawks 13 – Patriots 10
Seattle verteidigt die Schatzinsel
Der erste Kampf der neuen Saison war gleich eine Neuauflage des Super-Bowl-Duells – und diesmal hatten die Seattle Seahawks das bessere Ende für sich.
Die Patriots gingen zunächst mit 10:0 in Führung und schienen die Schatzkarte fest in den Händen zu halten. Doch Seattle kämpfte sich zurück. Drew Lock fand Jaxon Smith-Njigba für einen 45-Yard-Touchdown und Jason Myers besorgte später per Field Goal die Führung.
13:10 – Seattle entert den ersten Schatz.
Für New England war besonders bitter, dass Drake Maye die Partie mit einer Interception in der Endzone beendete. Die Seahawks konnten damit gleich zum Saisonauftakt einen dicken Haken an einen Sieg machen.
🏴☠️ 49ers 27 – Rams 7
In Australien wird Los Angeles gekapert
Ahoi, Down Under! Zum ersten Mal wurde ein NFL-Regular-Season-Spiel in Australien ausgetragen – und die San Francisco 49ers machten daraus ihre persönliche Beuteinsel.
Brock Purdy zeigte sich in Melbourne in prächtiger Kapitänsform: 205 Yards und drei Touchdowns standen am Ende für den Quarterback zu Buche. Die 49ers kontrollierten das Gefecht und ließen den Rams kaum Raum zur Entfaltung.
Die Rams kamen zwar durch Kyren Williams zu einem Touchdown, danach war jedoch Flaute auf dem Deck.
27:7 für San Francisco.
Die 49ers haben damit gleich zu Beginn eine deutliche Warnung an die Konkurrenz geschickt.
☠️ Die große Sonntags-Schlacht
🏴☠️ Bears 59 – Panthers 37
Chicago findet einen Goldschatz
Was für ein Feuerwerk!
Die Chicago Bears und die Carolina Panthers lieferten sich eine Partie, bei der die Kanonen gar nicht mehr aufhörten zu donnern. Am Ende stand ein unglaubliches 59:37 auf der Anzeigetafel – der höchste Punktestand in einem Week-1-Spiel der NFL-Geschichte.
Caleb Williams warf zwei Touchdowns und erlief zwei weitere. D’Andre Swift pflügte mit 124 Rushing-Yards und drei Touchdowns durch die Panthers-Verteidigung.
Und trotzdem: Carolina war lange nicht tot. Bryce Young warf für 361 Yards und drei Touchdowns. Nach dem 31:31 im dritten Viertel schien plötzlich alles möglich.
Doch dann hissten die Bears die schwarze Flagge und machten kurzen Prozess.
Chicago 59 – Carolina 37.
Das war kein Spiel, das man gewinnt. Das war ein Schiff, das man entert.
🏴☠️ Ravens 41 – Colts 23
Henry, der gefürchtete Piraten-Kapitän
Wenn irgendwo ein Verteidiger „Derrick Henry“ flüstert, sollte er besser seine Schatztruhe festhalten.
Der Running Back der Baltimore Ravens zerlegte Indianapolis mit 144 Rushing-Yards und drei Touchdowns. Lamar Jackson steuerte außerdem 324 Passing-Yards und einen Touchdown bei.
Baltimore marschierte früh davon und ließ den Colts kaum Gelegenheit, das Ruder herumzureißen.
41:23 für die Ravens.
Henry kletterte mit seinen drei Touchdowns zudem auf Platz drei der ewigen NFL-Liste für Rushing-Touchdowns.
🏴☠️ Steelers 20 – Falcons 13
Rodgers findet seinen ersten Schatz
Ein neuer Kapitän auf dem Steelers-Schiff: Aaron Rodgers.
Und sein erster Einsatz in Pittsburgh endete direkt mit einem Sieg. Rodgers warf für 221 Yards und einen Touchdown. Die Falcons hielten lange dagegen, doch Pittsburgh hatte in den entscheidenden Momenten die besseren Kanonen.
Besonders bitter für Atlanta: T.J. Watt schnappte sich eine Interception und trug sie zum Touchdown zurück.
20:13 – Pittsburgh eröffnet die Saison mit einer Beute.
Rodgers‘ letzte NFL-Saison beginnt also mit einem Sieg.
🏴☠️ Jaguars 34 – Browns 10
Jacksonville versenkt Cleveland
Die Cleveland Browns hatten an diesem Tag kaum eine Chance, trocken über die sieben Weltmeere zu kommen.
Trevor Lawrence warf vier Touchdown-Pässe, während Jacksonville früh auf und davon segelte. Zur Halbzeit stand es bereits 24:0.
Cleveland konnte erst spät einen kleinen Gegenangriff starten, doch da war die Schatztruhe längst geplündert.
34:10 für Jacksonville.
Lawrence: 18 von 23 für 245 Yards, vier Touchdowns und keine Interception. Ein nahezu makelloser Auftakt.
🏴☠️ Bengals 33 – Buccaneers 27
Cincinnati überlebt die Kanonade
Hier wurde es richtig wild.
Cincinnati führte zwischenzeitlich deutlich, doch Tampa Bay kam immer wieder zurück. Joe Burrow brachte 254 Passing-Yards und einen Touchdown aufs Piratenschiff.
Für Cincinnati war Kicker Evan McPherson besonders wertvoll: Er versenkte unter anderem Field Goals aus 55 und 58 Yards.
Die Buccaneers hatten sogar vier Turnovers – und genau diese Beute konnte Cincinnati am Ende nicht mehr hergeben.
33:27 für die Bengals.
Ein echter Kampf bis zur letzten Kanonenkugel.
🏴☠️ Jets 23 – Titans 10
Die Jets entdecken neues Land
Die New York Jets segelten überraschend souverän durch Nashville.
Geno Smith absolvierte 19 von 24 Pässen für 215 Yards, während Breece Hall 102 Yards und einen Touchdown erlief.
Noch beeindruckender: Die Jets kontrollierten den Ball fast 39 Minuten lang.
Für Tennessee und Rookie-Quarterback Cam Ward war es dagegen ein äußerst holpriger Start. Ward kam nur auf 140 Passing-Yards.
23:10 für die Jets.
Vielleicht haben die Jets ja tatsächlich eine neue Schatzkarte gefunden.
🏴☠️ Lions 31 – Saints 30
Detroit gewinnt den Kampf nach Verlängerung
Arrr, das war knapp!
New Orleans schien das Schiff bereits sicher im Hafen zu haben. Doch Detroit gab nicht auf.
Die Saints erzwangen mit einem späten Touchdown die Verlängerung. Dort hatten die Lions schließlich das letzte Wort.
Jahmyr Gibbs war der große Mann des Tages: 156 Rushing-Yards und zwei Touchdowns.
Am Ende hieß es:
Lions 31 – Saints 30.
Ein Punkt Unterschied. Ein Sieg, der sich für Detroit wie ein Schatz aus einem versunkenen Wrack anfühlen dürfte.
🏴☠️ Bills 36 – Texans 31
Josh Allen spielt den wilden Piraten
Wenn Josh Allen das Steuer übernimmt, weiß niemand, wohin das Schiff fährt.
Gegen Houston produzierte Allen 334 Passing-Yards und vier Touchdowns. Die Bills und Texans lieferten sich ein echtes Shootout.
C.J. Stroud und Houston blieben bis in die Schlussphase im Gefecht. Doch Allen fand schließlich Joshua Palmer zum entscheidenden Touchdown.
36:31 für Buffalo.
Die Bills überleben – aber Allen spielte einmal mehr mit dem Feuer.
🌊 Die Nachmittagsschlachten
🏴☠️ Cardinals 26 – Chargers 14
Arizona kapert Los Angeles
Eigentlich gingen viele Blicke auf die Chargers – doch die Cardinals hatten andere Pläne.
Jacoby Brissett warf für 277 Yards und einen Touchdown. Rookie Jeremiyah Love erzielte außerdem in seinem ersten NFL-Spiel einen Touchdown.
Die Chargers fanden offensiv dagegen nur schwer ins Spiel.
26:14 für Arizona.
Ein dicker Schatz für die Cardinals – und eine erste Warnung an die NFC West.
🏴☠️ Vikings 39 – Packers 22
Minnesota plündert Green Bay
Das alte NFC-North-Gefecht bekam gleich zum Saisonstart ordentlich Salz ins Meerwasser.
Die Vikings dominierten Green Bay und gewannen 39:22. Besonders Justin Jefferson sorgte mit zwei Touchdown-Catches für Schlagzeilen.
Green Bay kam zwar offensiv immer wieder zu Punkten, doch Minnesota hatte deutlich mehr Kontrolle.
39:22 – die Vikings nehmen den Schatz mit nach Hause.
🏴☠️ Raiders 27 – Dolphins 13
Las Vegas setzt die schwarze Flagge
Las Vegas hatte einen klaren Plan: Ball kontrollieren, Miami mürbe machen und anschließend die Schatzkiste knacken.
Kirk Cousins warf drei Touchdown-Pässe – zwei davon auf Rookie-Running-Back Ashton Jeanty. Jeanty kam zudem auf 102 Rushing-Yards.
Miami dagegen fand kaum einen Weg durch die Verteidigung der Raiders.
27:13 für Las Vegas.
Die Raiders haben damit einen durchaus überraschenden Auftakt hingelegt.
🏴☠️ Eagles 24 – Commanders 22
Philadelphia entkommt knapp
Das war kein gemütlicher Segeltörn für Philadelphia.
Washington blieb den Eagles praktisch die gesamte Partie auf den Fersen. Doch Philadelphia rettete am Ende einen 24:22-Sieg über die Ziellinie.
Zwei Punkte Unterschied – mehr braucht es manchmal nicht.
Für die Eagles bedeutet das: 1:0 und volle Schatztruhe.
Für Washington bleibt die bittere Erkenntnis: Ein Sieg war zum Greifen nah.
☠️ Sunday Night Football
🏴☠️ Giants 28 – Cowboys 20
New York entert Dallas
Und dann kam das NFC-East-Duell.
Die Dallas Cowboys wollten mit einem Sieg in die Saison starten. Doch die Giants hatten andere Pläne.
New York setzte sich 28:20 durch und sorgt damit direkt für schlechte Laune auf dem Cowboys-Schiff.
Für die Giants dagegen könnte dieser Sieg ein wichtiger Startschuss sein. In einer Division, in der jeder Sieg Gold wert ist, ist eine solche Beute besonders kostbar.
New York 28 – Dallas 20.
Die Cowboys müssen bereits nach dem ersten Spieltag ihre Schatzkarte neu zeichnen.
🏴☠️ Montagabend: Broncos gegen Chiefs
Noch ist die Schatzkiste des ersten Spieltags nicht ganz geschlossen.
Am Montagabend treffen die Denver Broncos auf die Kansas City Chiefs. Das Spiel steht zum Zeitpunkt dieses Artikels noch aus.
Die Chiefs müssen dabei ohne Patrick Mahomes auskommen, der sich von seiner ACL-Verletzung erholt. Damit bekommt Denver die Gelegenheit, Kansas City gleich zu Saisonbeginn einen empfindlichen Treffer zu verpassen.
Kickoff: Montagabend, 20:15 Uhr Ortszeit in Kansas City.
Die letzte Kanone von Week 1 muss also noch abgefeuert werden.
🏴☠️ Das Logbuch des ersten Spieltags
Was bleibt nach der ersten großen Fahrt?
Chicago schießt mit 59 Punkten ein gewaltiges Loch in die Konkurrenz.
Baltimore zeigt mit Derrick Henry, dass die alte Kanone noch lange nicht eingerostet ist.
Buffalo beweist einmal mehr, dass Josh Allen jederzeit ein Spiel im Alleingang drehen kann.
Jacksonville und Pittsburgh starten ebenfalls mit kräftigen Ausrufezeichen.
Und währenddessen müssen sich einige Kapitäne schon fragen, ob sie ihre Schiffe überhaupt auf Kurs haben.
Die Browns, Chargers, Packers, Dolphins und Rams gehen mit einer Niederlage von Bord. Besonders Los Angeles und Green Bay dürften sich ihren Saisonstart anders vorgestellt haben.
Doch eines ist sicher:
Es war erst die erste Woche.
Die Schatzsuche um die Playoffs hat gerade erst begonnen. Noch liegen 17 Wochen vor der Piratenflotte. Manche Schiffe werden untergehen, andere werden Fahrt aufnehmen – und irgendwo wartet bereits der nächste große Schatz namens Super Bowl.
Also hisst die schwarze Flagge, Matrosen. Week 2 wartet. Arrr! 🏴☠️🏈


