Die schwedischen Heavy-Metal-Schwergewichte SABATON rüsten sich für das nächste epische Kapitel ihrer Live-Geschichte: Nach dem überwältigenden Erfolg ihrer spektakulären Arena-Tournee 2025 kündigt die Band nun „The Legendary Tour – Part 2“ für das Jahr 2027 in Europa an.

Was bereits im ersten Teil der Tour als monumentales Live-Erlebnis Geschichte schrieb, soll nun weitergeführt werden – noch größer, noch lauter und noch eindrucksvoller. Die 2025er Tour lockte über 260.000 Fans in 13 Ländern an und galt mit mehr als 420 Tonnen Equipment und über 200 Crew-Mitgliedern als die bislang größte Arena-Produktion einer Rockband überhaupt. Zu den legendären Bühnen-Highlights zählten unter anderem eine imposante Burg-Kulisse sowie eine voll funktionsfähige mechanische Zugbrücke.

„Wir konnten nach Kapitel eins nicht einfach stoppen“

Die Band selbst macht unmissverständlich klar, dass die Geschichte noch lange nicht zu Ende erzählt ist:

„After completing one of the biggest arena tours in 2025 with 20+ trucks and 200+ crew members, we couldn’t simply stop at chapter one!“

Mit „The Legendary Tour – Part 2“ setzen SABATON ihre Vision eines theatralischen, historisch inspirierten Metal-Spektakels fort. Die neue Europatour startet im Frühjahr 2027 und führt die Band durch 21 Städte in 15 Ländern.

Begleitet werden SABATON erneut vom „Legendary Orchestra“ sowie den Special Guests Noa Gruman, Tina Guo und Mia Asano, die der Show zusätzliche orchestrale und emotionale Wucht verleihen sollen.

Explosives Spektakel angekündigt

SABATON versprechen schon jetzt ein Erlebnis der Superlative:

„Get ready for tons of explosives, epic storytelling and very loud heavy metal.“

Die Band beschreibt die kommende Tour als ultimatives Sabaton-Erlebnis – eine Mischung aus Kriegsgeschichte, Inszenierung und brachialer Live-Energie. Für Fans, die 2025 dabei waren, sollen neue Überraschungen und frische dramaturgische Elemente integriert werden. Wer die erste Runde verpasst hat, erhält nun eine neue Chance, Teil dieses gigantischen Metal-Epos zu werden.

Deutschland im Zentrum der Schlacht

Auch deutsche Fans dürfen sich auf mehrere Stopps der Tour freuen. In Nürnberg, Düsseldorf, Mannheim, Leipzig und Hamburg macht die „Legendary Tour – Part 2“ Halt und bringt das volle SABATON-Bühnenfeuerwerk in die größten Arenen des Landes.

  • 22.04.2027 – Nürnberg, PSD Bank Arena
  • 23.04.2027 – Düsseldorf, PSD Bank Dome
  • 26.04.2027 – Mannheim, SAP Arena
  • 27.04.2027 – Leipzig, QUARTERBACK Immobilien Arena
  • 28.04.2027 – Hamburg, Barclays Arena

Europaweite Metal-Offensive

Die Tour führt SABATON quer durch Europa – von Glasgow über Paris, Lissabon und Mailand bis nach Helsinki. Insgesamt stehen Auftritte in Großbritannien, Frankreich, Portugal, Italien, der Schweiz, den Niederlanden, Österreich, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Polen, Estland und Finnland auf dem Plan.

Damit setzt die Band ihre massive internationale Präsenz fort, die zuletzt auch durch ihre Zusammenarbeit mit dem Videospiel „World of Warships“ und dem Musikvideo „Yamato“ weiter verstärkt wurde.

Tickets ab 10. Juni erhältlich

Der Vorverkauf für „The Legendary Tour – Part 2“ startet am Mittwoch, den 10. Juni um 10 Uhr. Neben regulären Tickets werden auch VIP-Pakete und exklusive Fan-Erlebnisse angeboten.

SABATON zeigen damit einmal mehr, dass sie nicht nur musikalisch, sondern auch live zu den größten und ambitioniertesten Acts der modernen Metal-Szene gehören. Europa – seid ihr bereit, erneut legendär zu werden

Mit einem lauten, kompromisslosen Schlag melden sich EMBRACE THE SILENCE zurück: Die Hamburger Metalcore-Formation veröffentlicht heute ihre neue Single „Misery“ – inklusive Musikvideo – und legt gleichzeitig den Grundstein für ein neues Kapitel. Gleichzeitig kündigt die Band ihr Debütalbum Lies Of Empathy an, das am 28. August 2026 über Odyssey Music Network/FUGA erscheinen wird.

Nach zehn Monaten Funkstille liefern EMBRACE THE SILENCE damit nicht nur ein musikalisches Lebenszeichen, sondern gleich ein klares Statement: Diese Band ist gekommen, um Spuren zu hinterlassen.

„Misery“ – Wenn innere Kämpfe laut werden

Die neue Single ist ein intensiver, energiegeladener Ausbruch zwischen Wut, Schmerz und Melodie. „Misery“ verbindet schnelle, treibende Riffs mit druckvoller Instrumentierung und einem Refrain, der sich unweigerlich im Kopf festsetzt. Dabei bleibt die Band ihrer melodischen DNA treu, ohne die rohe Aggression des Metalcore aus den Augen zu verlieren.

 

„Misery“ ist kein einfacher Song – und will es auch nicht sein. Inhaltlich taucht der Track tief in innere Konflikte ein: Erinnerungen, Hoffnungen, Ängste und zerbrochene Träume prallen aufeinander und formen ein emotional aufgeladenes Spannungsfeld. Statt Flucht oder Verdrängung steht die direkte Konfrontation im Mittelpunkt.

Das Ergebnis ist ein Stück Musik, das ebenso verletzlich wie zerstörerisch wirkt – ein Spiegel innerer Zerrissenheit, der bewusst offen für Interpretation bleibt.

Debütalbum „Lies Of Empathy“: Vorbestellung gestartet

Parallel zur Single kündigen EMBRACE THE SILENCE ihr erstes Album Lies Of Empathy an. Die Platte erscheint am 28. August 2026 und kann ab sofort vorbestellt werden.

Damit markiert „Misery“ den ersten offiziellen Vorboten eines Werks, das die Band weiter in Richtung moderner Metalcore-Spitze führen soll. Schon jetzt wird klar: Das Debütalbum soll die Spannweite zwischen aggressiver Härte und emotionaler Tiefe konsequent weiter ausbauen.

Zwischen 2000er Metalcore und moderner Härte

Seit ihrer Gründung 2021 in Hamburg hat sich die Band schnell als aufstrebende Kraft in der deutschen Metalcore-Szene etabliert. Ihr Sound vereint die rohe Energie der frühen 2000er-Jahre mit einer modernen, scharfkantigen Produktion und einem ausgeprägten Gespür für Atmosphäre und Dynamik.

Thrash-inspirierte Geschwindigkeit trifft auf explosive Breakdowns, präzise Riffs und emotionale Hooks. Diese Mischung machte auch international bereits Eindruck: So luden etwa Apocalyptica die Band im vergangenen Herbst als Opening Act für ihre Shows in Dortmund und Utrecht ein – ein deutliches Zeichen für die wachsende Aufmerksamkeit in der Szene.

Ein Schritt nach vorn

Mit „Misery“ setzen EMBRACE THE SILENCE ein klares Ausrufezeichen. Der Song zeigt eine Band, die ihre Identität gefunden hat und gleichzeitig bereit ist, diese weiter zu schärfen. Zwischen brutaler Direktheit und emotionaler Offenheit entsteht ein Sound, der sowohl Szene-Referenzen als auch Zukunftsvision in sich trägt.

Das Debütalbum Lies Of Empathy könnte damit zum entscheidenden Moment in der Entwicklung der Band werden – ein weiterer Schritt in einer noch jungen, aber bereits intensiv geprägten Karriere.

 

Die texanischen Death-Metal-Abrissbirnen CREEPING DEATH schlagen das nächste Kapitel ihrer Karriere auf: Die Band hat offiziell einen Vertrag bei BLKIIBLK unterzeichnet und arbeitet gleichzeitig mit Hochdruck an ihrem dritten Studioalbum. Die Nachricht folgt nur wenige Wochen nach der Bekanntgabe ihrer Teilnahme an der „Summer Slaughter Tour 2026 Part II“, bei der die Texaner gemeinsam mit Hatebreed, Terror, Incantation, Gates to Hell und Torture durch Nordamerika ziehen werden.

Für Sänger Reese Alavi kommt der Wechsel zum Label genau zum richtigen Zeitpunkt:

„Wir sind absolut begeistert, unsere Kräfte mit BLKIIBLK zu vereinen. Es dauerte nur kurze Zeit, bis wir erkannten, wie hart das Team des Labels für seine Künstler arbeitet – und dieser Schritt hätte zu keinem besseren Zeitpunkt erfolgen können.“

Besonders spannend für Fans: Das neue Album befindet sich bereits in Arbeit. Laut Alavi wird die kommende Platte die Essenz der Band auf den Punkt bringen.

„Wir haben das ganze Jahr über intensiv an unserem dritten Studioalbum gearbeitet, und wir können euch garantieren: Es ist die bisher typischste CREEPING DEATH-Platte.“

Texas Death Metal mit eigenem Gütesiegel

Seit der Veröffentlichung ihres Demos Sacrament of Death im Jahr 2016 haben sich CREEPING DEATH Schritt für Schritt zu einer festen Größe der amerikanischen Extrem-Metal-Szene entwickelt. Mit ihrem Mix aus brutalen Death-Metal-Riffs, Hardcore-Energie und dem unverwechselbaren Groove der texanischen Metalschule gelang es der Band, sich eine treue Fangemeinde weit über die Grenzen ihres Heimatstaates hinaus aufzubauen.

Spätestens mit dem Debütalbum Wretched Illusions (2019) machte die Band nachhaltig auf sich aufmerksam. Tourneen mit Szenegrößen wie Carcass, Municipal Waste und High on Fire sowie Europa-Touren mit Goatwhore und Revocation festigten ihren Ruf als kompromisslose Live-Macht.

Auch die 2021 erschienene EP The Edge of Existence sorgte für weiteren Rückenwind und führte die Band auf renommierte Festivals wie Psycho Las Vegas, South by Southwest, Sound and Fury sowie This Is Hardcore.

„Boundless Domain“ brachte den Durchbruch

Mit dem 2023 veröffentlichten Album Boundless Domain erreichten CREEPING DEATH schließlich eine neue Stufe ihrer Entwicklung. Gemeinsam mit Killswitch-Engage-Gitarrist und Produzent Adam Dutkiewicz entstand ein Album, das die Stärken der Band auf beeindruckende Weise bündelte.

Songs wie „Vitrified Earth“ oder das groovende „Intestinal Wrap“, bei dem Cannibal-Corpse-Frontmann George „Corpsegrinder“ Fisher als Gast zu hören war, zeigten eindrucksvoll, wie vielseitig und gleichzeitig kompromisslos die Band agiert.

Gitarrist Trey Pemberton beschrieb die Herangehensweise der Gruppe damals treffend:

„Wir haben immer offen zugegeben, dass wir eine egoistische Band sind. Wir schreiben Musik, die wir selbst hören wollen und die uns Spaß macht zu spielen.“

Lob vom neuen Label

Auch bei BLKIIBLK freut man sich über den Neuzugang. Mike Gitter, Global Head of A&R der Frontiers Label Group und Chef des Labels, sieht in der Band einen wichtigen Vertreter der modernen Metal-Szene:

„BLKIIBLK ist stolz darauf, mit den Legenden des texanischen Death Metal, CREEPING DEATH, zusammenzuarbeiten. Sie verfügen über die Riffs, die Härte und eine Arbeitsmoral, die ihresgleichen sucht.“

Aufbruch in eine neue Ära

Mit personellen Veränderungen, neuem Label und einem kommenden Studioalbum blickt die Band optimistisch nach vorne. Laut Alavi spiegeln sich die Veränderungen direkt in der neuen Musik wider:

„Es fühlt sich an, als würden das Chaos und die Entschlossenheit, die uns schon immer ausgezeichnet haben, nicht nur in die Songs einfließen, sondern neu definieren, wer und was CREEPING DEATH heute sind.“

Während die Arbeiten an Album Nummer drei weiterlaufen, wartet bereits die nächste große Bühne. Im August und September werden CREEPING DEATH im Rahmen der „Summer Slaughter Tour 2026 Part II“ zahlreiche Städte in den USA und Kanada verwüsten und ihre kompromisslose Mischung aus Death Metal und Hardcore einem breiten Publikum präsentieren.

Fest steht: Die Zukunft von CREEPING DEATH verspricht laut, brutal und schweißtreibend zu werden.

CREEPING DEATH sind:

  • Reese Alavi – Gesang
  • A.J. Ross III – Gitarre
  • Trey Pemberton – Gitarre
  • Addrian Bijan Jafaritabar – Bass
  • Robert Dominguez – Schlagzeug

Die schwedischen Heavy-Metal-Visionäre AVATAR legen nach und präsentieren mit „Crying Fire“ eine brandneue Standalone-Single inklusive eindrucksvollem Musikvideo. Während die Band aktuell als Special Guest ausgewählte Europa-Shows von Metallica eröffnet, geben Johannes Eckerström und Co. ihren Fans damit einen weiteren Vorgeschmack auf die kreative Hochphase, in der sich die Formation derzeit befindet.

Dabei handelt es sich keineswegs um einen übrig gebliebenen Albumtrack. „Crying Fire“ entstand während der Aufnahmen zum aktuellen Album Don’t Go In The Forest, wurde jedoch bewusst zurückgehalten, um zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht zu werden.

 

 

Frontmann Johannes Eckerström erklärt:

„‚Crying Fire‘ bedeutet uns allen sehr viel. Der Song wurde während der Sessions zu Don’t Go In The Forestgeschrieben und aufgenommen. Bei der Auswahl der Albumtracks war sofort klar, dass er stark genug für die Platte gewesen wäre. Doch dann fragten wir uns: Was wäre, wenn wir das Beste für später aufheben?“

Für den Sänger zählt der Song zu den emotional intensivsten Stücken der jüngeren Bandgeschichte:

„Ich höre darin einen unaufhaltsamen Feuersturm der Emotionen. Der Song berührt einen tief verborgenen Ort in mir, und ich hoffe, dass er bei den Hörern dasselbe bewirkt. Es geht um das Ertragen von Schmerz und darum, leidenschaftlich zu lieben.“

Erfolgreicher Albumzyklus setzt sich fort

Mit Don’t Go In The Forest, das passend zu Halloween im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde, gelang AVATAR ein weiteres gefeiertes Kapitel ihrer Karriere. Das Album markierte den Beginn eines umfangreichen Tourzyklus, der die Band zunächst auf eine große Nordamerika-Headlinetour führte. Dort spielte die Gruppe unter anderem ihre bislang größte eigene Show in Mexiko-Stadt.

Anschließend folgten ausgedehnte Tourneen durch Europa und Nordamerika sowie Auftritte bei renommierten Festivals wie Welcome To Rockville und Sonic Temple. Medien wie Ultimate Guitar und Rock Feed lobten die energiegeladenen Live-Shows und die außergewöhnliche Bühnenpräsenz der Schweden.

Mit Metallica auf Europas größte Bühnen

Aktuell befinden sich AVATAR erneut auf Europa-Tour und nutzen die Gelegenheit, ihre Musik einem noch größeren Publikum vorzustellen. Im Sommer 2026 wird die Band als Support von Metallica bei mehreren Stadionkonzerten auftreten und unter anderem in Budapest, Dublin und London die Bühne für die Metal-Giganten eröffnen.

Für eine Band, die sich über Jahre hinweg einen Ruf als eine der kreativsten und unberechenbarsten Live-Acts der modernen Metalszene erarbeitet hat, stellt dies einen weiteren bedeutenden Meilenstein dar.

Große „Don’t Go In The Forest“-Tour für Europa und Großbritannien

Auch 2026 werden AVATAR ihre Fans nicht lange warten lassen. Mit der frisch angekündigten „Don’t Go In The Forest“-Tour kehren die Schweden für zahlreiche Headline-Shows nach Europa und Großbritannien zurück.

Besonders deutsche Fans dürfen sich auf Konzerte in Oberhausen, Ulm und Frankfurt freuen. Darüber hinaus stehen zahlreiche Termine in den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Italien, Polen und weiteren Ländern auf dem Programm.

AVATAR bleiben ihrer Vision treu

Seit ihrer Gründung haben AVATAR konsequent ihren eigenen Weg beschritten und sich mit ihrer einzigartigen Mischung aus Heavy Metal, Melodie, Theatralik und künstlerischer Experimentierfreude eine Sonderstellung innerhalb der internationalen Metalszene erarbeitet.

Mit „Crying Fire“ beweist die Band einmal mehr, dass selbst Songs, die es nicht auf ein Album schaffen, das Potenzial besitzen, zu echten Highlights im AVATAR-Katalog zu werden. Während die Gruppe weltweit unterwegs ist und vor den größten Bühnen Europas spielt, liefert die neue Single den perfekten Soundtrack für das nächste Kapitel einer Band, die sich weiterhin jeder musikalischen Schublade entzieht.

AVATAR sind:

  • Johannes Eckerström – Gesang
  • Jonas Jarlsby – Gitarre
  • Tim Öhrström – Gitarre
  • Henrik Sandelin – Bass
  • John Alfredsson – Schlagzeug

„Crying Fire“ ist ab sofort auf allen gängigen Streaming-Plattformen verfügbar. Die Europa- und UK-Tour 2026 startet am 20. November in Wolverhampton und führt die Band bis kurz vor Weihnachten quer durch den Kontinent.

Die US-Metal-Legende SAVATAGE gewährt ihren Fans einen Blick tief in die eigene Vergangenheit. Mit „Gutter Ballet (Live 1990)“ veröffentlicht die Band heute die erste Single aus dem bislang unveröffentlichten Live-Album Madness Reigns From The Gutter (1990), das am 26. Juni 2026 erscheinen wird.

Die Aufnahme ist ab sofort auf allen gängigen Streaming- und Download-Plattformen verfügbar und dokumentiert eine der wichtigsten Phasen in der Geschichte der Band. Entstanden während der Tour zum wegweisenden Album Gutter Ballet (1989), fängt der Mitschnitt SAVATAGE in einer Zeit ein, in der die Gruppe ihren charakteristischen Sound entscheidend weiterentwickelte.

Ein Meilenstein der Metal-Geschichte

Der Titel „Gutter Ballet“ gehört bis heute zu den bedeutendsten Kompositionen im SAVATAGE-Katalog. Mit seiner einzigartigen Mischung aus kraftvollem Heavy Metal, progressiven Strukturen und dramatischer Inszenierung setzte der Song neue Maßstäbe und definierte die musikalische Richtung der Band nachhaltig. Nicht ohne Grund bezeichnete das britische Magazin Metal Hammer den Klassiker einst als „Power Metal im Broadway-Maßstab“.

Die nun veröffentlichte Live-Version transportiert genau jene Atmosphäre, die SAVATAGE Anfang der 1990er Jahre zu einer der spannendsten Bands der internationalen Metal-Szene machte. Leidenschaft, Dynamik und musikalische Klasse treffen auf die rohe Energie einer Band, die damals auf dem Sprung zu noch größeren Erfolgen war.

Restaurierte Zeitkapsel aus dem Jahr 1990

Für Madness Reigns From The Gutter (1990) wurden die originalen Masterbänder aufwendig restauriert und für die Veröffentlichung im Jahr 2026 neu abgemischt. Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Live-Dokument, das die Intensität der damaligen Konzerte authentisch einfängt und gleichzeitig von moderner Klangqualität profitiert.

 

 

Mit insgesamt 19 Songs und einer Spielzeit von mehr als 90 Minuten präsentiert das Album einen umfassenden Querschnitt durch die frühen SAVATAGE-Jahre. Klassiker wie „Hall Of The Mountain King“, „Power Of The Night“, „Sirens“, „When The Crowds Are Gone“ und natürlich „Gutter Ballet“ machen die Veröffentlichung zu einem Pflichtkauf für langjährige Fans und Sammler.

Mehr als drei Jahrzehnte nach den ursprünglichen Aufnahmen öffnet die Band damit erstmals ein bislang verborgenes Kapitel ihrer Geschichte und ermöglicht einen unmittelbaren Blick auf eine Ära, die den weiteren Werdegang von SAVATAGE maßgeblich geprägt hat.

Passend zur großen Rückkehr auf die Bühne

Die Veröffentlichung von Madness Reigns From The Gutter (1990) fällt zeitgleich mit der mit Spannung erwarteten „Prelude To Madness“-Tour 2026. Nachdem SAVATAGE in den vergangenen Jahren ihre Rückkehr auf die Konzertbühnen gefeiert haben, erhalten Fans in ganz Europa erneut die Gelegenheit, die US-Metal-Institution live zu erleben.

Mit der neuen Single liefern SAVATAGE bereits einen vielversprechenden Vorgeschmack auf das, was die Fans Ende Juni erwartet: ein Stück Metal-Geschichte, konserviert auf Band und nun endlich für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Tracklisting: „Madness Reigns From The Gutter (1990)“

  1. City Beneath The Surface
  2. White Witch
  3. Of Rage And War
  4. She’s In Love
  5. Mentally Yours
  6. 24 Hrs. Ago
  7. Legions
  8. Strange Wings
  9. Hounds
  10. Temptation Revelation
  11. When The Crowds Are Gone
  12. The Dungeons Are Calling
  13. Holocaust
  14. Sirens
  15. Power Of The Night
  16. Hall Of The Mountain King
  17. Gutter Ballet
  18. Thorazine Shuffle
  19. Devastation

Madness Reigns From The Gutter (1990) erscheint am 26. Juni 2026.

Die schwedischen Progressive-Metal-Meister EVERGREY feiern heute die Veröffentlichung ihres mittlerweile fünfzehnten Studioalbums Architects Of A New Weave. Über Napalm Records erscheint das neue Werk am 5. Juni 2026 und markiert einen weiteren Höhepunkt in der mittlerweile mehr als drei Jahrzehnte andauernden Karriere der Göteborger Ausnahmeband.

Passend zum Albumrelease haben EVERGREY mit „A Burning Flame“ ihre letzte Vorabsingle veröffentlicht. Für den Song holte sich Frontmann Tom S. Englund prominente Unterstützung aus der schwedischen Metal-Hochburg Göteborg. Gemeinsam mit Mikael Stanne (Dark Tranquillity, The Halo Effect, Grand Cadaver und Cemetery Skyline) entstand ein eindrucksvolles Duett, das die Stärken beider Sänger perfekt vereint. Die Stimmen verschmelzen zu einer emotionalen und zugleich kraftvollen Einheit, die dem Song eine besondere Intensität verleiht.

Tom S. Englund zeigt sich begeistert über die Zusammenarbeit:

„Wir freuen uns sehr, unsere neue Single ‚A Burning Flame‘ zu veröffentlichen, auf der unser Freund und geschätzter Kollege Mikael Stanne zu hören ist. Es ist eine große Ehre, dass er einem EVERGREY-Song seine Stimme leiht.“

Für Englund steht die Zusammenarbeit stellvertretend für den Geist der Musik: Verbindungen schaffen, Menschen erreichen und gemeinsam etwas Bleibendes erschaffen. Entsprechend beschreibt er „A Burning Flame“ als ein dunkles, aber zugleich wunderschönes Gespräch voller Ehrlichkeit, Emotionen und gegenseitiger Inspiration.

Auch bei der Auswahl der Vorabsingles standen EVERGREY diesmal vor einer ungewöhnlichen Herausforderung. Laut Englund hätte nahezu jeder Song das Potenzial gehabt, als erste Single veröffentlicht zu werden:

„Wir hatten noch nie so große Schwierigkeiten bei der Auswahl der Singles. Jeder Song auf diesem Album will der erste sein, den ihr hört. Keine Filler, keine Kompromisse – zwölf Tracks, die wir lieben und ein Leben lang lieben werden.“

Musikalisch knüpft Architects Of A New Weave an die Stärken an, die EVERGREY seit Jahren auszeichnen. Kraftvolle Riffs treffen auf melancholische Melodien, während atmosphärische Arrangements und tiefgründige Texte eine intensive Klangwelt erschaffen. Songs wie „The World Is On Fire“, „Leaving The Emptiness“, „Heaven“, „The Prophecy“ sowie der Titelsong „Architects Of The New Weave“ laden dazu ein, vollständig in die emotionale und oftmals düstere Welt der Band einzutauchen.

Produziert wurde das Album von Tom S. Englund und Vikram Shankar, während Adam „Nolly“ Getgood für den Mix verantwortlich zeichnet.

Tracklist von „Architects Of A New Weave“

  1. Welcome To The Pattern
  2. The Shadow Self
  3. Architects Of The New Weave
  4. The World Is On Fire
  5. Heaven
  6. The Script
  7. Leaving The Emptiness
  8. Longing
  9. A Burning Flame
  10. Call Off Your Lions
  11. Chains Of Shame
  12. The Prophecy

Darüber hinaus erscheint das Album in mehreren exklusiven Editionen. Fans dürfen sich auf ein umfangreiches Bonusalbum freuen, das unter anderem die zusätzlichen Songs „Heights“ und „One Heart“, einen Album-Mix von „OXYGEN!“, Demo- und Instrumentalversionen sowie ausgewählte Live-Aufnahmen enthält.

Nur wenige Tage nach Veröffentlichung des Albums wartet bereits das nächste Highlight auf EVERGREY. Die Band wird als Special Guest bei zwei ausgewählten Terminen der „Run For Your Lives World Tour“ von Iron Maiden auftreten. Im November 2026 kehren die Schweden außerdem für eine ausgedehnte Headliner-Tour durch Europa und Großbritannien auf die Bühnen zurück.

Mit Architects Of A New Weave beweisen EVERGREY erneut eindrucksvoll, warum sie zu den wichtigsten und beständigsten Vertretern der schwedischen Metal-Szene gehören. Das Album verbindet emotionale Tiefe, progressive Raffinesse und hymnische Melodien zu einem Werk, das sowohl langjährige Fans als auch neue Hörer in seinen Bann ziehen dürfte.

Arrr, hört her, ihr Plankengänger und Schattensegelnden der Nacht! Eine neue Hymne erhebt sich aus den sturmgepeitschten Tiefen der modernen Metal-Meere: DOMINUM, die rasant aufsteigenden Schrecken der Szene, setzen mit ihrer neuesten Single „Dark Melodies“ ein weiteres unheilvolles Zeichen auf ihrer düsteren Schatzkarte.

Wie ein verfluchtes Schiff, das im Walzertakt durch Nebelbänke gleitet, zieht diese Ballade in die Gehörgänge der Crew und lässt niemanden entkommen, der einmal ihren Kurs kreuzt. Die Mischung aus finsterer Atmosphäre, kraftvollem Gesang und einem Refrain, der sich wie ein Enterhaken im Gedächtnis festkrallt, zeigt klar: Diese Band hat ihre eigene Insel im weiten Meer des Metal gefunden – und sie verteidigt sie mit untoter Entschlossenheit.

DOMINUM, angeführt vom berüchtigten Mastermind und Sänger Felix Heldt, haben sich längst als gefürchtete Crew in den Charts und auf den größten Bühnen Europas etabliert. Gemeinsam mit seinen unheilvollen Begleitern Tommy Kemp, Patient 0 und Victor Hilltop – besser bekannt als seine treuen Zombies – segelte Dr. Dead bereits durch die Top 10 der deutschen Charts und hinterließ mit The Dead Don’t Die (2024) eine Spur aus Begeisterung und Chaos.

Mit „Dark Melodies“ schlagen sie nun das nächste Kapitel ihres kommenden Albums Night is Calling auf, das am 3. Juli 2026 über Napalm Records erscheinen wird. Und wie jeder gute Piratenschatz birgt auch dieses Werk verführerische Gefahren: Horror-Ästhetik trifft auf große, stadiontaugliche Hooks – ein tödlich eingängiger Klang, der sich wie ein Fluch in die Herzen der Hörerschaft gräbt.

 

 

Dr. Dead selbst flüstert aus der Dunkelheit seiner Kajüte:

„Ich habe kein Problem damit, allein zu sein. Zumindest dachte ich das immer. Doch seit einiger Zeit höre ich diese verführerischen Melodien. Sie flüstern in meinen Gedanken, ziehen an mir, wie ein Schatten, der sich heimlich in mein Herz schleicht. Dark Melodies – sie sind da, auch wenn niemand sonst sie hört.“

Arrr… und diese Worte klingen wie ein verfluchtes Logbuch eines Kapitäns, der längst nicht mehr sicher ist, ob er die Crew führt – oder die Crew ihn.

Doch DOMINUM wären keine echten Eroberer der Metal-Welt, wenn sie nicht weiter auf Beutezug gingen. Night is Calling verspricht ein noch größeres, cineastischeres Spektakel: schwerere Riffs, gigantische Refrains und ein Klangbild, das wie ein Orkan über die Decks fegt. Vom chaotischen Auftakt „The Circus is in Town“ bis zu hymnischen Schlachtrufen wie „Doctor Doctor“ und „Dark Melodies“ wird hier keine ruhige See geboten – nur Sturm, Feuer und unaufhaltsame Energie.

Und als ob das nicht genug wäre, verstärkt der Titeltrack „Night is Calling“ (feat. Marina La Torraca) den Ruf dieser untoten Armada, die sich weiter ausbreitet wie eine legendäre Geisterflotte.

Dr. Dead verkündet dazu mit donnernder Stimme:

„Die Untoten sind auf dem Vormarsch. Wir sind, wer wir sind. Und ihr gehört dazu – ob ihr wollt oder nicht.“

So hisst die Crew von DOMINUM ihre schwarze Flagge erneut. Eine Armee aus Zombies wächst, die Bühnen Europas wurden bereits erobert, und nun ruft die Nacht selbst nach mehr.

Wer sich dieses verfluchte Album sichern will, sollte nicht zögern: Night is Calling kann bereits vorbestellt werden – inklusive exklusiver Beute wie dem Bonus-Album Live at Wacken 2025.

Und so endet diese Piratengeschichte vorerst nicht in Ruhe, sondern in Erwartung des nächsten Sturms. Denn eines ist sicher:

Die Nacht ruft… und DOMINUM antworten

Es gibt Meere, die auf keiner Karte verzeichnet sind. Gewässer aus Erinnerungen und Träumen. Strömungen aus Liebe und Verlust. Orte, an denen die Sterne heller leuchten, je dunkler die Nacht wird. Genau dorthin führt die außergewöhnliche Klangmagierin Talia Hoit mit ihrem neuen Album When The Skies Fall, das am 28. August die Segel setzt und seine Hörer auf eine Reise durch die geheimnisvollsten Tiefen des menschlichen Herzens mitnimmt.

Wo Licht geboren wird, entstehen Schatten. Wo Liebe wächst, hinterlässt Verlust seine Spuren. Wie zwei Monde, die denselben Ozean beherrschen, sind Freude und Trauer untrennbar miteinander verbunden. In diesem magischen Spannungsfeld entfaltet sich Talias bisher persönlichstes Werk – eine Sammlung von Liedern, die sich wie alte Seefahrergeschichten anfühlen, erzählt unter silbernen Sternen und begleitet vom Rauschen unbekannter Gezeiten.

Mit When The Skies Fall öffnet die Künstlerin das Tor zu einer Welt, in der Gewissheiten zerbrechen wie morsches Treibholz in einem Sturm. Identitäten verschwimmen, Herzen verlieren ihren Kurs und finden ihn schließlich neu. Es ist kein gewöhnliches Album – es ist eine Reise durch Zusammenbruch und Wiedergeburt, durch Angst und Hoffnung, durch die Dunkelheit hin zu einem neuen Morgen.

Im Zentrum dieser Expedition stehen zehn emotionale Kapitel, die wie magische Inseln entlang einer geheimnisvollen Route liegen:

⚓ Unwanted

⚓ Tremble Within

⚓ Beyond Words

⚓ Again

⚓ Prayer for Rain

⚓ Orion

⚓ All You Want

⚓ Refuge

⚓ Torn

⚓ Urgency

Jeder dieser Songs trägt Fragmente aus Talias Vergangenheit in sich. Einst als persönliche Gedanken und intime Geständnisse niedergeschrieben, wurden sie nun zu einem monumentalen Symphonic-Metal-Werk verwandelt.

Doch trotz aller orchestralen Größe bleibt der Ursprung unverändert.

Ein Klavier.

Eine Stimme.

Ein Herz.

Talia beschreibt ihre Musik selbst als eine Art „Piano-Beichtstuhl“ – einen Ort, an dem Gedanken, Ängste und Hoffnungen ihren Weg in Melodien finden. Was einst nur für sie selbst bestimmt war, öffnet nun seine Türen für alle, die bereit sind, sich ihren eigenen Gefühlen zu stellen.

Wie ein verzaubertes Piratenschiff erhebt sich das Album aus diesen stillen Ursprüngen zu gewaltigen Klangwelten. Mächtige Orchesterwellen treffen auf donnernde Gitarren, während epische Rhythmen den Kurs durch emotionale Stürme vorgeben. Dennoch bleibt Talias Stimme stets der leuchtende Nordstern dieser Reise – verletzlich, ehrlich und voller Kraft.

Bereits am 5. Juni gewährt die erste Single „All You Want“ einen Blick in dieses geheimnisvolle Universum.

Der Song erzählt von einem Fluch, den viele Seelen kennen: dem verzweifelten Versuch, zu dem Menschen zu werden, den andere sehen möchten. Von einer Liebe, die unter Erwartungen zerbricht. Von Sehnsüchten, die niemals gestillt werden können. Und von jener schmerzhaften Erkenntnis, die bleibt, wenn man sich selbst auf diesem Weg verloren hat.

Getragen von aufsteigenden Gesangslinien, die zwischen Zerbrechlichkeit und Stärke schweben, entfaltet sich „All You Want“ wie ein Sturm am Horizont – wunderschön, bedrohlich und unausweichlich.

Doch selbst in den dunkelsten Gewässern dieses Albums glimmt stets ein Licht.

Denn When The Skies Fall handelt nicht nur von Verlust. Es erzählt davon, dass Trauer die Tiefe der Liebe sichtbar macht. Dass jedes Ende den Samen eines neuen Anfangs in sich trägt. Und dass selbst dann, wenn die Himmel einstürzen und die See tobt, etwas in uns bestehen bleibt.

Etwas, das nicht untergeht.

Etwas, das uns den Weg weist.

Für all jene, die den Mut besitzen, den bekannten Kurs zu verlassen und den Sternen hinter dem Sturm zu folgen, hält Talia Hoit einen besonderen Schatz bereit.

Wenn am 28. August die Segel gesetzt werden und When The Skies Fall über die musikalischen Ozeane gleitet, beginnt keine gewöhnliche Albumveröffentlichung.

Es beginnt eine Reise.

Eine Reise durch Sternenlicht und Schatten.

Durch Liebe und Verlust.

Durch Magie und Menschlichkeit.

Und vielleicht, irgendwo hinter dem Sturm, wartet die Antwort auf jene Fragen, die wir unser ganzes Leben mit uns tragen.

Die Himmel mögen fallen.

Doch die Sterne werden weiterleuchten.

 

 

Es gibt Fahrten, von denen selbst die ältesten Seebären nur flüsternd berichten. Reisen durch eisige Gewässer, in denen keine Sterne den Weg weisen, in denen der Nebel die Horizonte verschlingt und uralte Geister zwischen den Wellen lauern. Genau dorthin führt uns MORTIIS mit seiner neuen Single „Tundra, Heart of Hell“ – dem letzten düsteren Vorboten seines monumentalen kommenden Albums Ghosts of Europa, das am 26. Juni 2026 über die finsteren Meere der Musikwelt hereinbrechen wird.

Der legendäre Norweger, einst Teil der Black-Metal-Ursuppe EMPERORs und später Schöpfer ganzer Klangreiche, öffnet mit diesem Werk erneut ein Tor in eine andere Welt. Eine Welt aus frostigen Einöden, verlorenen Erinnerungen und geisterhaften Landschaften, die ebenso fremdartig wie faszinierend erscheinen.

Die neue Radio-Single „Tundra, Heart of Hell“ gleicht dabei dem Logbucheintrag eines Kapitäns, der sich zu weit in verbotene Gewässer gewagt hat. Über düsteren elektronischen Klangströmen und cineastischen Soundlandschaften erhebt sich eine Atmosphäre von eisiger Größe und melancholischer Verzweiflung.

 

 

MORTIIS selbst erklärt die Herkunft des Titels:

„Aus irgendeinem Grund taucht das Wort ‚Tundra‘ immer wieder in meinem Leben auf. Die frühesten Versionen dieses Songs hießen sogar nur ‚Tundra‘ oder ‚Thundra‘, bevor ich mich entschied, ‚Heart of Hell‘ hinzuzufügen.“

Wie ein alter Fluch zieht sich dieses Wort durch die Geschichte des Künstlers und findet nun endlich seine endgültige Form – als Herzstück einer Reise durch die Schatten Europas.

Doch Ghosts of Europa ist weit mehr als nur ein weiteres Album. Es ist das Ergebnis von sechs langen Jahren voller Entbehrungen, innerer Kämpfe und kreativer Besessenheit. Zwischen 2020 und 2026 wurde das Werk in zahllosen Sessions erschaffen, verworfen, neu aufgebaut und wieder verändert. Entstanden ist daraus kein gewöhnliches Album, sondern eine musikalische Odyssee durch verlassene Reiche zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Wie ein Geisterschiff treibt Ghosts of Europa durch unterschiedliche Klangwelten. An Bord finden sich Spuren elektronischer Musik, Industrial Rock, Gothic-Einflüsse, Ambient-Landschaften und cineastische Visionen, die sich ständig verändern. Mal erinnern die Klänge an die gewaltigen Berliner Elektronik-Pioniere TANGERINE DREAM und Klaus Schulze, mal öffnen sich Abgründe aus Maschinenlärm, düsteren Harmonien und hypnotischen Melodien.

Ursprünglich sollte die Reise gemeinsam mit Stephan Groth von APOPTYGMA BERZERK stattfinden. Doch als diese Allianz scheiterte, setzte MORTIIS seinen Kurs allein fort. Aus den Überresten jener frühen Expedition entstand nach Jahren der Transformation ein Werk, das seine ursprüngliche Form längst hinter sich gelassen hat.

Wie ein Kapitän, der jede Karte über Bord wirft, folgte MORTIIS keinem Genre und keinem festen Kurs mehr. Stattdessen ließ er sich von Visionen leiten: von trostlosen Tundren, verlassenen Städten und zeitlosen Landschaften, die irgendwo zwischen Traum und Albtraum existieren.

Unterstützt wurde diese Reise von einer beeindruckenden Mannschaft aus Gastmusikern. Mit an Bord befinden sich unter anderem Sarah Jezebel Deva, Christopher Amott von ARCH ENEMY, Thorsten Quaeschning von TANGERINE DREAM sowie zahlreiche weitere Künstler aus den Bereichen Metal, Elektronik und Avantgarde. Gemeinsam erschaffen sie eine Klangwelt, die ebenso gewaltig wie unberechenbar wirkt.

Für den finalen Schliff wurde schließlich einer der angesehensten Klangalchemisten der modernen Musik verpflichtet: Sean Beavan. Der Mann, der bereits für NINE INCH NAILS, DEPECHE MODE, SYSTEM OF A DOWN, GUNS N‘ ROSES und SLAYER gearbeitet hat, übernahm den Mix des Albums und verlieh den Kompositionen ihre monumentale Tiefe.

Die Geschichte von MORTIIS selbst gleicht längst einer Legende unter den Musikpiraten. Als Håvard Ellefsen Anfang der Neunzigerjahre die Reihen von EMPEROR verließ, begann er seinen eigenen Feldzug gegen musikalische Grenzen. Mit den wegweisenden Dungeon-Synth-Alben der sogenannten „Era I“ schuf er Klangwelten, die bis heute Generationen von Künstlern beeinflussen. Später wandelte er sich immer wieder neu, erforschte Industrial Rock, elektronische Klangexperimente und düstere Gothic-Landschaften.

Stets begleitet wurde diese Reise von seiner ikonischen Erscheinung. Mit Maske und Gesichtsprothese wirkte MORTIIS wie ein Wesen aus den alten nordischen Sagen – halb Mensch, halb Mythos. Eine Gestalt, die perfekt zu den Welten passte, die er erschuf.

Nun erreicht diese jahrzehntelange Reise einen neuen Höhepunkt.

Ghosts of Europa wirkt wie die Chronik eines Kapitäns, der durch verlassene Königreiche segelt, in denen die Geister vergangener Zeiten noch immer durch die Ruinen wandern. Es ist ein Album voller Dunkelheit, Schönheit, Verzweiflung und Hoffnung. Ein Werk, das seine Geheimnisse nicht beim ersten Hören preisgibt, sondern den Hörer immer tiefer in seine Nebel hineinzieht.

Und während die eisigen Winde über die schwarze Tundra heulen und die Geister Europas aus ihrem Schlaf erwachen, steht MORTIIS am Bug seines Geisterschiffs und blickt unbeirrt in die Dunkelheit.

Die Segel sind gesetzt.

Der Nebel zieht auf.

Und die Reise hat gerade erst begonnen

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Karsten Schulze
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