Die Show muss weitergehen – Die Toten Hosen kündigen letztes Studioalbum an

Große Aufregung in der Punkrock-Welt: Vor wenigen Tagen kündigten Die Toten Hosen an, dass am 29. Mai 2026 ihr letztes reguläres Studioalbum erscheinen wird. Doch bevor jemand in Melancholie verfällt: Die Band lebt – und sie ist lauter denn je. Mit ihrer neuen Single „Die Show muss weitergehen“ zeigen die Düsseldorfer eindrucksvoll, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören.

Der Song ist eine treibende Up-Tempo-Nummer, die sofort gute Laune verbreitet. Ein klassischer Hosen-Track mit Druck nach vorne und einer Botschaft, die perfekt in die aktuelle Zeit passt. Frontmann Campino erklärt: In einer Welt, in der viele Menschen das Gefühl haben, dass alles bergab geht, wolle die Band der bedrückten Stimmung etwas entgegensetzen. Gleichzeitig ist das Lied eine Hommage an all jene, die nach dem Motto leben: siebenmal hinfallen, achtmal wieder aufstehen.

„Die Show muss weitergehen“ ist die erste Auskopplung aus dem kommenden Album „Trink aus, wir müssen gehen!“, das zusammen mit dem Bonusalbum „Alles muss raus!“ veröffentlicht wird. Laut Campino soll der Song vor allem eines sein: ein Vorgeschmack auf das, was in den nächsten Monaten noch von der Band kommt. Und davon gibt es einiges.

 

 

Die Veröffentlichung erfolgt in mehreren aufwendigen Editionen. Besonders Sammler dürften bei der streng limitierten Deluxe-Dreifach-Vinyl-Edition auf ihre Kosten kommen: Sie erscheint im Kartonschuber, enthält das Album auf transparent-weißem 180-Gramm-Vinyl, dazu das Bonusalbum als orange-transparentes Doppelvinyl. Ergänzt wird das Paket durch ein von der Band handsigniertes Foto-Print, zwei achtseitige Booklets und bedruckte Innenhüllen. Daneben erscheinen eine Standard-Dreifach-Vinyl-Version, eine Doppel-CD-Edition sowie natürlich Stream und Download.

Dass Die Toten Hosen noch lange nicht ans Aufhören denken, zeigt auch der Blick auf die kommende Tournee. Unter dem Titel „Trink Aus! Wir Müssen Gehen“ wird die Band 2026 und 2027 durch Europa ziehen – und das Interesse ist gewaltig: Ein Großteil der Termine ist bereits ausverkauft. Von Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf und Berlin über Wien, Zürich und Hamburg bis hin zu großen Stadionshows – die Fans wollen ihre Band noch einmal live erleben.

Ein besonderes Anliegen bleibt der Band dabei der Zugang für alle Fans: Für sämtliche Konzerte werden sogenannte Sozialtickets angeboten, die deutlich günstiger sind und so auch Menschen mit kleinerem Geldbeutel den Konzertbesuch ermöglichen.

Neben der großen Europa-Tour stehen außerdem Festivalauftritte an – unter anderem beim Rebellion Festival im britischen Blackpool. Und auch Südamerika darf nicht fehlen: Unter dem Motto „Fútbol, Asado y Vino“ spielen Die Toten Hosen im Oktober 2026 noch einmal mehrere Shows in Argentinien, einem Land, in dem sie seit Jahrzehnten Kultstatus genießen.

Die Premiere des Musikvideos zu „Die Show muss weitergehen“ findet um 17 Uhr auf YouTube statt. Wer also wissen will, wie der erste Vorgeschmack auf das finale Kapitel der Hosen klingt, sollte einschalten.

Eines ist jedenfalls jetzt schon klar: Wenn dies tatsächlich das letzte reguläre Studioalbum von Die Toten Hosen sein sollte, dann verabschiedet sich die Band nicht leise – sondern genau so, wie man sie kennt: laut, kämpferisch und mit einer gehörigen Portion Optimismus.

DFL melden sich zurück: Hardcore-Legenden veröffentlichen neue Single „Heavy Is The Head“

Boom! Boom! Schon die ersten Sekunden machen klar, wohin die Reise geht: Mit „Heavy Is The Head“ melden sich die Hardcore-Punk-Veteranen DFL eindrucksvoll zurück. Die neue Single erscheint über SBÄM Records und startet mit zwei wuchtigen Schlägen, bevor sie in einen kompromisslosen Mosh-Stomp übergeht. Doch hinter der brachialen Energie steckt mehr als nur rohe Gewalt.

Frontmann Crazy Tom Davis erklärt den Hintergrund:
„Wir tragen alle unterschiedliche Hüte in der Gesellschaft. Manchmal wird das Leben eben ziemlich schwer. Dass wir immer noch Musik machen und das alles gemeinsam erleben können, ist etwas Besonderes. Der Song handelt davon, sein eigenes Schicksal zu formen und einfach man selbst zu sein.“

Zwischen Mosh-Parts und Hardcore-Attacke überrascht der Track zudem mit einem fast schon düster-gothisch anmutenden Solo gegen Ende – ein Moment, der selbst eingefleischte Fans kurz innehalten lässt.


Hardcore-Wurzeln mit Kultstatus

Die Geschichte von DFL reicht zurück bis ins Jahr 1993. Gitarrist Monty Messex wollte damals eine kompromisslose Hardcore-Band gründen und tat sich kurzerhand mit Adam Horovitz von den Beastie Boys sowie Skateboard-Legende Crazy Tom Davis zusammen. Alle drei verband ihre Sozialisation in der ersten Hardcore-Welle der frühen 80er.

Messex erinnert sich, wie stark ihn damals How Could Hell Be Any Worse? von Bad Religion geprägt hatte. Die Platte katapultierte ihn gedanklich zurück in die Zeit der frühen Szene mit Bands wie Circle Jerks, Germs oder The Adolescents – genau dieses rohe Gefühl wollte er wieder einfangen.

Die erste Veröffentlichung ließ nicht lange auf sich warten: My Crazy Life erschien als 20-minütiger Hardcore-Ritt mit 15 Songs – roh, chaotisch und voller Energie. Produziert wurde das Album von Mario Caldato Jr., der den ungefilterten Live-Spirit der Band perfekt einfing.

1995 folgte mit Proud to Be über Epitaph Records der nächste Schlag. Obwohl Horovitz die Band bereits verlassen hatte, blieb er als Produzent beteiligt. Während sich Punk damals zunehmend in Richtung Mainstream bewegte, schwammen DFL bewusst gegen den Strom – lo-fi, schnell und kompromisslos. Das Album entwickelte sich später zum Kultklassiker in der Szene.

Ihr experimentellstes Werk erschien 1997 mit Grateful… – ein 26-minütiger Ein-Track-Release mit Balinese-Interludes und Sabbath-artigen Doom-Momenten. Ironischerweise löste sich die Band kurz vor Veröffentlichung auf und ging nie mit dem Album auf Tour.


Comeback und neue Musik

Erst 2013 fanden Monty Messex und Crazy Tom Davis wieder zusammen und reaktivierten DFL. Mit YRUDFLerschien 2021 – nach unglaublichen 24 Jahren – endlich neues Material, das von Kritikern begeistert aufgenommen wurde.

Heute besteht die Band neben Messex und Davis aus Bassist Patrick Sullivan und Drummer Snare Jordan. Für die kommenden Releases arbeiteten sie zudem mit Punk-Ikone Fletcher Dragge von Pennywise zusammen. Weitere neue Songs sind für 2025 und 2026 über SBÄM Records angekündigt.

Mit „Heavy Is The Head“ zeigen DFL jedenfalls schon jetzt, dass sie auch Jahrzehnte nach ihren Anfängen noch genau wissen, wie sich echter Hardcore anfühlen muss: roh, direkt und mit genug Energie, um jeden Pit in Bewegung zu setzen.

Vinyl, Raritäten und Szene-Treff: Neunte Plattenbörse im Philipp-Scheidemann-Haus

Für Sammler, Musiknerds und Vinyl-Jäger ist es bald wieder soweit: 98Records und Masters of Cassel lassen eine alte nordhessische Traditionsveranstaltung erneut aufleben und laden zur neunten Plattenbörse ins Philipp-Scheidemann-Haus ein.

Was einst fester Bestandteil der regionalen Musikszene war, hat sich dank des Engagements der beiden Veranstalter in den vergangenen Jahren wieder zu einem beliebten Treffpunkt für Plattenliebhaber entwickelt. Zwischen prall gefüllten Kisten mit Vinyl, CDs und musikalischen Raritäten können Besucher stundenlang stöbern, entdecken und fachsimpeln. Von Klassikern über Metal und Punk bis hin zu obskuren Sammlerstücken dürfte für nahezu jeden Geschmack etwas dabei sein.

Doch die Börse ist längst mehr als nur ein Marktplatz für Tonträger. Sie ist Szene-Treffpunkt, Austauschplattform und Nostalgie-Trip zugleich – ein Ort, an dem sich Generationen von Musikfans begegnen, Geschichten über legendäre Konzerte austauschen und vielleicht genau die Platte finden, nach der sie schon seit Jahren suchen.

Auch für Händler und private Anbieter lohnt sich ein Blick auf die Veranstaltung: Es sind aktuell noch Standplätze verfügbar. Interessierte, die selbst Platten oder Musikraritäten anbieten möchten, können sich direkt beim Veranstalter melden, um einen Platz auf der Börse zu sichern.

Die neunte Plattenbörse verspricht also erneut einen Tag voller Vinyl-Schätze, Musikleidenschaft und Szene-Atmosphäre – ganz im Sinne der traditionsreichen nordhessischen Börsenkultur

Die norddeutschen Thrasher Extinct waren im Jahr 2025 alles andere als untätig. Mit weit über 20 gespielten Shows bewies die Band eindrucksvoll, dass sie live zu den umtriebigsten Vertretern der Szene gehört. Doch damit nicht genug: Neben der intensiven Konzerttätigkeit fand die Truppe auch noch Zeit, einen neuen Gitarristen ins Bandgefüge zu integrieren, frisches Material zu schreiben und dieses direkt im Studio festzuhalten.

Nur knapp zwei Jahre nach dem vielbeachteten Vorgänger „Incitement of Violence“ steht nun der nächste Longplayer in den Startlöchern. Der neue Silberling trägt den Titel „In Conspiracies We Trust“ und verspricht nicht weniger als ein echtes Statement in Sachen Thrash Metal zu werden – kompromisslos, wütend und mit der typischen norddeutschen Kante, für die Extinct mittlerweile bekannt sind.

Offiziell erscheint das Album am 07. Mai, doch Fans bekommen bereits vorher die Chance, das Werk in die Finger zu bekommen: Am 24. April feiert die Band beim Mosh im Mai in Kiel ihre große Album-Release-Show. Und als besonderes Highlight wird „In Conspiracies We Trust“ an diesem Abend exklusiv und vorab erstmals erhältlich sein.

Alles deutet darauf hin, dass Extinct ihren eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen – mit voller Energie, neuen Impulsen durch den frischen Gitarristen und einem Album, das mehr sein will als nur eine weitere Thrash-Veröffentlichung. „In Conspiracies We Trust“ soll ein echtes Thrash-Metal-Statement werden.

Seid gespannt – eine erste Kostprobe gibt es schon bald!

Shows //

– Mosh im Mai Warm Up Party Tour –

13.03.2026, Kiel, Schaubude

20.03.2026, Magdeburg, Damned Souls

21.03.2026, Lüdenscheid, Underground Music e.V.

04.04.2026, Asendorf, Kulturhaus

11.04.2026, Wismar, Fellfersse

17.04.2026, Schleswig, Krögers

18.04.2026, Itzehoe, Lauschbar

– Festivals –

24.04.2026, Kiel, Mosh im Mai

09.05.2026, Flethsee, Sørdfest

12.06.2026, Gardelegen, Metal Frenzy

11.07.2026, Neumünster, Rock Area A7

19.09.2026, Münster, Rock am Berg

SYLOSIS stürmen UK & Europa 2027 mit Whitechapel an ihrer Seite

Die britische Metal-Maschine Sylosis hat ihre Klingen geschärft und kündigt für Januar 2027 eine explosive 6-Stationen-Co-Headline-Tour durch Großbritannien und Irland an – zusammen mit den amerikanischen Deathcore-Krachern Whitechapel. Unterstützung bekommen sie von den aufstrebenden Acts 200 Stab Wounds und Tribal Gaze, die das Package perfekt abrunden.

Nach dem Erfolg ihrer letzten Headliner-Tour „New Flesh“ wollten Sylosis so schnell wie möglich wieder auf die Straßen und Bühnen Europas. Gitarrist und Frontmann Josh Middleton erklärt:

„Als wir die Chance hatten, mit Whitechapel zusammenzuarbeiten, wussten wir sofort, dass das die perfekte Wahl ist! Sie sind schon lange aktiv und haben konstant brillante Alben veröffentlicht. Großartig zu sehen, wie erfolgreich sie in den letzten Jahren waren. Wir freuen uns, Songs von ‚The New Flesh‘ live in einigen unserer Lieblingsmärkte zu präsentieren. Das ist ein unglaubliches Paket!“

In Großbritannien werden Sylosis die Bühnen Co-Headline mit Whitechapel teilen, bevor sie auf dem europäischen Festland als Special Guests auftreten.

Europäische & UK-Tourdaten 2027

  • 22/01 – Leipzig, DE – Hellraiser

  • 23/01 – Frankfurt, DE – Batschkapp

  • 24/01 – Antwerpen, BE – Trix

  • 26/01 – Dublin, IE – The Academy*

  • 28/01 – Glasgow, UK – SWG3 Galvanizers*

  • 29/01 – London, UK – Electric Ballroom*

  • 30/01 – Manchester, UK – O2 Ritz*

  • 31/01 – Bristol, UK – O2 Academy*

  • 01/02 – Birmingham, UK – XOYO

  • 03/02 – Paris, FR – Trabendo

  • 05/02 – Madrid, ES – Sala Lab/Wagon

  • 06/02 – Barcelona, ES – Razzmatazz 2

  • 07/02 – Lyon, FR – Rayonne

  • 09/02 – Mailand, IT – Magazzini Generali

  • 10/02 – Pratteln, CH – Z7 Konzertfabrik

  • 12/02 – Köln, DE – Live Music Hall

  • 13/02 – Hamburg, DE – Große Freiheit 36

  • 14/02 – Utrecht, NL – Tivoli Vredenburg Ronda

  • 16/02 – Prag, CZ – Roxy

  • 17/02 – Wien, AT – Arena

  • 19/02 – München, DE – Backstage

  • 20/02 – Berlin, DE – Metropol

  • 21/02 – Kopenhagen, DK – Amager Bio

  • 23/02 – Oslo, NO – Rockefeller

  • 24/02 – Stockholm, SE – Fållan

  • 26/02 – Tampere, FI – Tavara-asema

  • 27/02 – Helsinki, FI – Ääniwalli

  • 28/02 – Tallinn, EE – Helitehas

  • 01/03 – Riga, LV – Spelet

  • 02/03 – Warschau, PL – Progresja

*Co-Headline Sylosis & Whitechapel

Tickets sind ab sofort erhältlich: Sylosis Tour Tickets

„The New Flesh“ – der Sound der Zerstörung

Letzten Monat veröffentlichten Sylosis ihr Karriere-definierendes Album „The New Flesh“. Das siebte Studioalbum der Band ist ein monumentales Zeugnis zerstörerischer Riffs, präziser Melodien und roher, unbarmherziger Kraft. Von gnadenlosen Grooves über halsbrecherische Gitarrenläufe bis zu epischen Ausbrüchen: The New Flesh zeigt Sylosis 2026 auf dem Höhepunkt ihrer Macht.

Tracklisting „The New Flesh“

  1. Beneath The Surface

  2. Erased

  3. All Glory, No Valour

  4. Lacerations

  5. Mirror Mirror

  6. Spared From The Guillotine

  7. Adorn My Throne

  8. The New Flesh

  9. Everywhere At Once

  10. Circle Of Swords

  11. Seeds In The River

Das Album ist jetzt erhältlich in CD- und verschiedenen Vinyl-Formaten, darunter Solid Red, Sky Blue mit Black Splatter und Band-Exclusive Editionen. Bestellt euer Exemplar hier: The New Flesh

Wer auf gnadenlosen Metal, präzise ausgefeilte Riffs und epische Liveshows steht, sollte sich das britisch-europäische Tour-Paket von Sylosis nicht entgehen lassen – Death, Groove und Zerstörung garantiert!

Der Geruch des Todes liegt in der Luft: SIX FEET UNDER kündigen neues Album „Next To Die“ an

Wenn es nach verwesendem Fleisch riecht und die Gitarren wie rostige Klingen durch die Nacht schneiden, dann sind sie nicht weit: Die Death-Metal-Veteranen von Six Feet Under kehren zurück. Am 24. April veröffentlicht die Band über Metal Blade Records ihr neues Studioalbum „Next To Die“ – bereits der 15. Longplayer der US-Amerikaner.

Einen ersten Eindruck liefert die Single „Unmistakable Smell Of Death“, die den Ton für das kommende Werk setzt: brutal, düster und kompromisslos. Gitarrist Jack Owen beschreibt die Entstehung des Albums als Mischung aus klassischer Aggression und einem Rückgriff auf den Groove der frühen Bandjahre.

Ursprünglich habe das Album aus reinen Death-Metal-Brechern bestanden, doch Sänger Chris Barnes hatte eine Idee: Die Hälfte der Songs sollte weiterhin rasend schnell und aggressiv bleiben, während die andere Hälfte stärker an den groovigen Stil der frühen SIX FEET UNDER-Klassiker anknüpft. Owen orientierte sich dafür bewusst an den Tempi der alten Songs und schrieb passende Gitarrenriffs – während Barnes sämtliche Texte beisteuerte.

Produziert wurde „Next To Die“ von Owen und Barnes selbst. Für Mix und Mastering holten sie sich Unterstützung von Produzent Mark Lewis, der in den MRL Studios in Nashville am finalen Sound feilte. Das Album folgt auf „Killing For Revenge“ aus dem Jahr 2024 und ist bereits die dritte Veröffentlichung, die Barnes und Owen seit ihrer Wiedervereinigung im Jahr 2017 gemeinsam eingespielt haben.

 

 

Thematisch bleibt die Band ihrem düsteren Stil treu. Laut Barnes entstehen die Texte ohne festes Konzept: Jeder schreibe einfach über das, was ihn gerade interessiert oder beschäftigt. Das Ergebnis sind Geschichten voller Gewalt, Horror und morbider Fantasie – klassischer Stoff für Death Metal.

Besonders makaber fällt die Geschichte hinter der Vorabsingle „Unmistakable Smell Of Death“ aus. Owen erklärt, dass der Song aus der Perspektive eines Mörders erzählt wird, der sein Opfer zunächst losbindet, um mit ihm zu spielen. Doch die Situation kippt: Das Opfer gewinnt die Oberhand, spießt den Angreifer auf und enthauptet ihn schließlich. Der „unverkennbare Geruch des Todes“ gehört am Ende also nicht mehr dem Opfer – sondern dem Täter selbst.

Tracklist „Next To Die“

  1. Approach Your Grave

  2. Destroyed Remains

  3. Mister Blood and Guts

  4. Mutilated Corpse in the Woods

  5. Unmistakable Smell of Death

  6. Wrath and Terror Takes Command

  7. Skin Coffins

  8. Mind Hell

  9. Naked and Dismembered

  10. Grasped from Beyond

  11. Next to Die

  12. Ill Wishes

Die aktuelle Besetzung von Six Feet Under besteht aus:

  • Chris Barnes – Gesang

  • Jack Owen – Gitarre

  • Marco Pitruzzella – Schlagzeug

  • Jeff Hughell – Bass

  • Ray Suhy – Gitarre

Mit „Next To Die“ setzen SIX FEET UNDER ihren Weg unbeirrt fort: kompromissloser Death Metal zwischen brutaler Geschwindigkeit, schweren Grooves und Geschichten aus den dunkelsten Ecken der menschlichen Fantasie.

Räuberpoesie und Folk-Metal: Lautenfeyn entfesseln ihr Mini-Album „Verdammt und vergessen“

Roh, wild und voller Freiheitsdrang: Die junge Folk-Metal-Bande Lautenfeyn mischt derzeit die Mittelalter- und Metalszene auf. Mit ihrem neuen Mini-Album „Verdammt und vergessen“, das am 6. März 2026 erschienen ist, liefern sie ein Werk ab, das Tavernenkrach, epische Momente und rebellische Räuberpoesie miteinander verbindet.

Der Sound der Band lebt von ungewöhnlichen Kontrasten: Neben E-Gitarre, Bass und treibenden Drums erklingen Cello und Drehleier, während gleich drei Stimmen für kraftvolle Chöre und wechselnde Klangfarben sorgen. Daraus entsteht ein unverwechselbarer deutschsprachiger Folk-Metal, der zwischen ausgelassener Partystimmung und epischen Klanglandschaften pendelt – mal dreckig und direkt, mal getragen und hymnisch.

Inhaltlich erzählt die „Räuberbande“ von Freiheit, die weh tun kann, und von Rebellion, die Würde besitzt. Die Songs des Albums widmen sich Menschen, die sich weigern, gebrochen zu werden. Figuren aus der Welt des fahrenden Volkes – Räuber, Gaukler, Geächtete und Träumer – stehen dabei im Mittelpunkt der Geschichten. Ihre Welt ist rau, widersprüchlich und voller Leben. Genau darin liegt für Lautenfeyn ihre Wahrheit.

Dass diese Mischung live funktioniert, zeigte bereits die Release-Show in Hannover: Die Location „Rampe“ war restlos ausverkauft und platzte aus allen Nähten. Die Band nutzte die Gelegenheit, sich bei ihrer „Metalmeute“ zu bedanken und kündigte zugleich die nächsten Konzerte an.

Musikalisch schlägt das Mini-Album viele unterschiedliche Töne an. „Das fahrende Volk“ feiert den Übermut der Gaukler, während „Vogelfrey“ den Stolz der Ausgestoßenen besingt. Der Titeltrack „Verdammt und vergessen“ erzählt von Zusammenhalt unter den Verdammten, während „Stille Weis Lieder“ die verletzliche Seite dieser Welt zeigt. Mit „Kettenbrecher“ ruft die Band schließlich zum Räuberschwur und zur Selbstbestimmung auf – ein Song, der mit treibenden Drums und hymnischem Refrain bereits jetzt als einer der stärksten Live-Titel gilt. Den Abschluss bildet „Excalibur“, das die Legende um König Artus als Symbol für die Suche nach Sinn und Freiheit interpretiert.

 

 

Tracklist „Verdammt und vergessen“

  1. Sors Libertatis
  2. Das fahrende Volk
  3. Vogelfrey
  4. Verdammt und vergessen
  5. Stille Weis Lieder
  6. Kettenbrecher
  7. Excalibur

Gegründet wurde Lautenfeyn im Jahr 2024. Zur Besetzung gehören Oliver Oppermann (Gesang, Gitarren, Irish Bouzouki), Saskia Schrand (Gesang, Cello, Drehleier, Klavier, Blockflöte) und Angelique Roehse (Gesang, Bass, Gitarre). Bereits 2025 machte die Band mit Auftritten auf dem Sternenklang Festival und beim Mittelalterlich Phantasie Spectaculum auf sich aufmerksam.

Nach der erfolgreichen Veröffentlichung stehen nun weitere Konzerte und Festivals an. Im März führt die Release-Tour unter anderem nach Celle und Wolfenbüttel. Im Sommer folgen mehrere Mittelalter-Events, bevor die Band im Oktober als Support auf der „Wolkenjäger-Tour“ der Folk-Metal-Formation Mythemia durch Deutschland unterwegs ist.

Mit „Verdammt und vergessen“ erschaffen Lautenfeyn eine Welt zwischen Mythos, Metal und Lagerfeuerlegenden. Eine Welt, in der Schmerz zu Stolz wird, Narben Geschichten erzählen – und jede Rebellion mit einem Lied beginnt.

Schwarz ist die „happy colour“: LORD OF THE LOST kündigen finales Kapitel ihrer OPVS-NOIR-Trilogie an

Düster, theatralisch und mit einer guten Portion Ironie: Die Hamburger Band Lord of the Lost meldet sich mit neuer Musik zurück. Mit der Single „My Funeral“ veröffentlichen die Dark-Rock- und Metal-Grenzgänger einen weiteren Vorgeschmack auf ihr kommendes Album OPVS NOIR Vol. 3, das am 10. April 2026 erscheinen wird – und den Abschluss ihrer ambitionierten Album-Trilogie bildet.

 

 

Der neue Song bleibt dabei ganz dem Stil treu, für den die Band seit Jahren geschätzt wird: eine Mischung aus Rock, Metal, Gothic und elektronischen Einflüssen, die sich bewusst jeder klaren Genre-Schublade entzieht. Inhaltlich zeigt sich „My Funeral“ ebenso eigenwillig wie humorvoll. Der Song erklärt Schwarz augenzwinkernd zur „happy colour“, während Pink kurzerhand zur neuen Farbe der Trauer erklärt wird. Das dazugehörige Musikvideo greift diese Idee visuell auf und unterstreicht den ironischen Umgang mit düsteren Themen.

Frontmann Chris Harms kommentiert den Song mit typisch schwarzem Humor: Der Wunsch nach einem pinken Dresscode bei seiner eigenen Beerdigung sei durchaus ernst gemeint – nur schade, dass er selbst dieser Feier „nur leblos beiwohnen“ könne.

Dass Lord of the Lost längst zu den spannendsten Acts der europäischen Rock- und Metalszene zählen, zeigt auch ihre jüngere Bandgeschichte. Rund eine halbe Million monatliche Hörerinnen und Hörer auf Spotify, der Auftritt beim Eurovision Song Contest 2023 mit dem Song „Blood & Glitter“, ein anschließendes Nummer-1-Album in Deutschlandsowie internationale Tourneen – unter anderem mit Iron Maiden – haben die Band weit über die Szene hinaus bekannt gemacht.

Mit OPVS NOIR Vol. 3 führen sie ihre 2025 gestartete Albumreihe konsequent zu Ende. Die beiden Vorgänger OPVS NOIR Vol. 1 und OPVS NOIR Vol. 2 legten bereits die Grundlage für ein musikalisches Universum aus schweren Gitarren, dunkler Electronica und orchestralen Elementen. Der finale Teil soll diese Mischung noch einmal auf die Spitze treiben – emotional, cineastisch und stilistisch vielfältig.

Auch die Gästeliste des Albums liest sich beeindruckend: So ist unter anderem Saltatio Mortis auf „I’m A Diamond“ vertreten, während Horror-Punk-Ikone Wednesday 13 für das Industrial-Duett „I Hate People“ ans Mikrofon tritt. Weitere Kooperationen gibt es mit Hannes Braun von Kissin’ Dynamite, Ambre Vourvahis von Xandria sowie Damien Edwardsvon Cats in Space.

Parallel zur Veröffentlichung geht die Band wieder auf Tour. Nach Konzerten in den USA, Kanada und Australien startete im März die nächste große Europa-Tournee, deren Auftakt am 12. März in Oslo stattfand.

Mit OPVS NOIR Vol. 3 schließen Lord of the Lost ein weiteres Kapitel ihrer Karriere – und beweisen einmal mehr, dass Stillstand für diese Band kein Teil des kreativen Vokabulars ist.

Ein zweitägiges Metalfest in der Innenstadt? Unter freiem Himmel und mit kalten Getränken? Bei voller Lautstärke und… gratis? Wo gibt’s denn sowas? Hier, bei uns.

Willkommen beim „Louder Than Karl“, einem Metalfestival am Rande von Deutschland, im Herzen von Aachen, und in den Ohren jedes Metalheads. Anfang Juli lassen wir es zum vierten Mal so richtig krachen! Der Auftakt erfolgt am 03. Juli um 17:00 Uhr am Templergraben gegenüber dem altehrwürdigen Hauptgebäude der RWTH Aachen und am 04. Juli starten wir am selben Ort schon um 15:00 Uhr durch. Das Festival wächst jedes Jahr weiter und in diesem Jahr haben wir einen halben Markt aus Getränkeständen, Futterbuden und anderen kurzweiligen Aktivitäten rings um die Bühne gruppiert, auf der wir an zwei Tagen elf fantastische Bands präsentieren dürfen!
Bei uns sind alle willkommen und bei uns ist für jeden was dabei! Ihr wollt bekannte Namen und Wacken-Veteranen? Da habt ihr Glück, dass es sich bei den Headlinern am Freitag um Chaosbay handelt, die mit ihrem Prog-Metalcore Stimmung machen! Ihr steht mehr auf Oldschool, auf bewährten, traditionellen Heavy Metal? Unsere Headliner am Samstag Motor Jesus sind langjährige Bühnenveteranen in diesem Genre. Ihr wollt Nu‑Metal? Avalanche Effect sind genau das richtige für euch! Vielleicht habt ihr mehr Geschmack an Metalcore gefunden? Andradite liefern, dass auch noch der letzte mittanzt. Death Metal? Devastor wissen genau, wie man ein Publikum aufheizt und die nähere Umgebung zum Beben bringt! Eine spannende, frische Interpretation von Folkmetal mit Growls und Screams? Okay, da mussten wir etwas suchen, aber haben mit Tales of Ratatösk auch für dieses Genre jemanden gefunden. Ihr wollt ganz junges Blut? Zeugen eines Niedergangs zaubern erst seit zwei Jahren Black Metal auf die Bühne und tun das mit Wucht und Einsatz. Lokale Bands wie die Punkrocker von Take your Guilt und weitgereiste Gruppen wie Fusion Bomb aus dem fernen Luxemburg geben sich bei uns das Mikrofon in die Hand und selbstverständlich haben wir mit Atomic Vulture aus Belgien und 52! Factorial aus den Niederlanden auch wieder ein paar Freunde von der anderen Seite der Grenze dabei (wir leben nun mal am Dreiländereck). Ob jetzt lang dabei oder frisch gegründet, ob sie Deutsch oder Niederländisch sprechen, alle unsere Bands freuen sich darauf, mit euch zusammen kräftig abzurocken.

Was kostet euch der Spaß? Keinen Pfennig! Nach uraltem Gebot von unserem Schutzpatron Kaiser Karl sind alle Menschen kostenlos zu unserem Festival eingeladen. Freut euch einfach auf zwei grandiose Tage voll hervorragender Musik, auf wildes Headbangen, kühles Bier und eine wunderschöne Sommerzeit. Kommt dazu, wann immer ihr wollt, bringt so viele Freunde mit, wie ihr für Metal begeistern könnt, und trinkt für uns einen mit, denn wir sind schließlich damit beschäftigt, euch das bestmögliche Festival zu bereiten!

Ahoi, ihr Schattenpiraten der Klangmeere! Hüllt eure Segel in schwarzen Nebel und lauscht dem fernen Donner der Verstärker – denn aus den dunklen Gewässern Deutschlands erhebt sich erneut ein legendäres Schiff der Nacht: Phantoms Of Future. Nach Jahrzehnten fernab des Rampenlichts segelt die mystische Crew wieder über die musikalischen Ozeane – und feuert nun eine neue Kanonensalve ab: das Musikvideo zur düsteren Hymne Prisoner. ⚓🌑


Ein Gefangener im Nebel der Seele

Mit „Prisoner“ taucht die Band tief in die dunkelsten Gewässer der menschlichen Seele ein. Getragen von hypnotischen Synth-Wellen, pulsierenden Rhythmen und dem unverkennbaren Gesang von Sir Hannes Smith, entfaltet sich der Song wie eine nächtliche Reise durch innere Kämpfe, unsichtbare Ketten und die Sehnsucht nach Freiheit.

Musikalisch ist das Stück ein perfektes Abbild des Albums Forever Dark – ein Werk, in dem cineastische Elektronik auf scharfkantige Rockstrukturen trifft und eine düstere, dramatische Klanglandschaft erschafft. Es ist Musik wie ein Sturm bei Mitternacht: gleichzeitig intim und gewaltig.

🎬 Hier könnt ihr das offizielle Video zu „Prisoner“ sehen:


Die Rückkehr eines legendären Schiffes

Das Album Forever Dark, veröffentlicht über Massacre Records, markiert die triumphale Rückkehr der Band nach mehr als zwei Jahrzehnten fernab der großen Bühnen. Dreizehn Songs erzählen von Transformation, Sehnsucht, Entfremdung und Erleuchtung – mal schattenhaft und melancholisch, mal hell aufleuchtend wie ein Blitz über dem Meer.

Aufgenommen wurde das Werk im Soundlodge Studio unter der Leitung von Produzent Jörg Uken, während Sir Hannes Smith selbst als Co-Produzent die kreativen Segel setzte.

Das Ergebnis: ein Sound, der harte Rockriffs, elektronische Klanglandschaften und filmische Dramaturgie vereint – ein musikalisches Schiff, das durch dunkle Gewässer navigiert und dabei stets seinen eigenen Kurs hält.


Veteranen der Live-Schlachten

Schon in den wilden 90ern erwarben sich Phantoms Of Future einen legendären Ruf für ihre mystischen Live-Shows. Mehr als 800 Konzerte spielten sie damals und teilten sich die Bühne mit Größen wie

  • Iggy Pop

  • The Stranglers

  • The Sisters Of Mercy

  • Sex Pistols

  • Cypress Hill

  • The Prodigy

Ihre Rückkehr mit Forever Dark zeigt deutlich: Diese Crew ist kein nostalgischer Geist aus vergangenen Zeiten – sondern eine kreative Kraft, die noch immer voller Visionen und Intensität segelt.


Live auf den Bühnen des Jahres 2026

Wer diese dunkle Rock-Galeone live erleben will, kann an folgenden Häfen an Bord gehen:

  • 09.05.2026 – Dortmund – Piano (Zusatzshow)

  • 30.10.2026 – Rüsselsheim – Das Rind

  • 31.10.2026 – Interlaken – Goldener Anker

  • 07.11.2026 – Hagen – Pelmke


Die Crew der Nacht

Die Besatzung dieses düsteren Klangschiffes besteht aus:

  • Sir Hannes Smith – Gesang & Spezialinstrumente

  • Olaf Oebels – Keyboard, Loops & Samples

  • Peter „Pepe“ Stein – Bass

  • Viva – Schlagzeug

  • Anselm Tripptrap – Gitarre


Also, ihr Nachtpiraten: Wenn Phantoms Of Future ihre Segel setzen, wird die See schwarz wie Tinte und die Musik tief wie der Ozean. Mit „Prisoner“ zeigen sie, dass ihre Reise noch lange nicht zu Ende ist – und dass ihre dunklen Hymnen weiterhin über die sieben Meere des Rock hallen werden.