Arrr, macht die Luken dicht und haltet euch am Mast fest, ihr verfluchten Klangpiraten! Aus den dunklen Gewässern Großbritanniens erhebt sich ein neuer Schatten am Horizont: PRESIDENT. Zwischen donnerndem Heavy Sound, elektronischer Experimentierfreude und einer Atmosphäre so dicht wie Nebel über sturmgepeitschter See erschafft das geheimnisvolle Projekt eine Klangwelt, die nicht nach Aufmerksamkeit schreit – sondern danach verlangt, entdeckt zu werden.

Nun setzen PRESIDENT zum ganz großen Feldzug an und kündigen ihr Debütalbum „BLOOD OF YOUR EMPIRE“ an, das am 4. September 2026 über Atlantic Records erscheinen wird. Bereits jetzt kann die Platte vorbestellt werden – und als erster Vorbote kracht die neue Single „DOOM LOOP“ samt düsterem Musikvideo durch die Lautsprecher wie eine Kanonenkugel durchs Deck.

Der Track beschäftigt sich mit der gnadenlosen Macht der Zeit – jenem unsichtbaren Monster, das Menschen ihr ganzes Leben lang jagen, verschwenden und fürchten, bis sie ihren wahren Wert oft erst erkennen, wenn der Moment längst vergangen ist. PRESIDENT beschreibt „DOOM LOOP“ als Mahnung, das Leben wirklich zu leben, statt es erst im Nachhinein zu betrauern wie eine versunkene Schatztruhe auf dem Meeresgrund.

Doch hinter „BLOOD OF YOUR EMPIRE“ steckt weit mehr als nur Musik. Das Album entspringt einer tiefen persönlichen Auseinandersetzung mit Glauben, Sterblichkeit und der Rolle der Menschheit zwischen Hoffnung und Zerstörung. PRESIDENT taucht dabei mitten hinein in den ewigen Konflikt der Religionen: auf der einen Seite Mitgefühl, Schönheit und Sinn – auf der anderen Blutvergießen, Fanatismus und jahrhundertelanges Leid. Genau in diesem Spannungsfeld entfaltet sich das Album wie eine düstere Seefahrt durch menschliche Abgründe.

Passend dazu wirkt auch das Artwork wie ein Relikt aus einer gefallenen Welt – geheimnisvoll, verstörend und hypnotisch zugleich. Die Tracklist liest sich wie das Logbuch einer Reise durch Wahnsinn und Erkenntnis: Von „Angel Wings“ über das beklemmende „dark heaven“ bis hin zu „White Devil“ entfaltet sich ein düsteres Konzeptwerk voller emotionaler Konflikte und cineastischer Klanglandschaften. Besonders neugierig macht außerdem „Hate Figure“, bei dem Ando San als Gast an Bord geholt wurde.

Mit „BLOOD OF YOUR EMPIRE“ erschaffen PRESIDENT keine gewöhnliche Platte für den schnellen Konsum. Dieses Werk ist ein düsteres Ritual, ein emotionaler Sturm und ein wuchtiges Manifest gegen Oberflächlichkeit. Zwischen elektronischem Flackern, schweren Riffs und bedrückender Schönheit errichten PRESIDENT ihr eigenes musikalisches Imperium – und wer mutig genug ist, diese Reise anzutreten, könnte darin weit mehr finden als bloße Musik.

Oder um es wie echte Freibeuter zu sagen: Diese Mannschaft verkauft keine einfachen Songs – sie zieht euch mitten hinein in den Strudel. Arrr!

Arrr, hisst die schwarzen Segel und dreht die Verstärker bis zum Anschlag, ihr Landratten! Die schwedischen Rock-Piraten von Satan Takes A Holiday setzen erneut Kurs auf die raue See des Rock’n’Roll und feuern mit ihrer neuen Single „Good Ones“ eine weitere Kanonensalve auf die Musikwelt ab. Am 22. Mai erscheint der Track als zweites Kapitel ihres ambitionierten Projekts „Covering Our Tracks“, das am 18. September schließlich als vollständiges Album im Hafen anlegen wird.

Nachdem die Mannschaft bereits mit „State Trooper“ die erste Duftmarke gesetzt hatte, zeigt sich nun, dass dieses Werk weit mehr ist als bloß eine Sammlung alter Seemannslieder. Stattdessen greifen Satan Takes A Holiday tief in die Schatzkiste der Rock- und Popgeschichte, reißen bekannte Songs an sich und schmieden daraus ihre ganz eigene, schmutzige und energiegeladene Version. Garage Rock trifft auf Punk-Attitüde, moderne Produktion kracht gegen Vintage-Charme – und am Ende bleibt ein Sound, der wie ein Sturm über die Decksplanken fegt.

Mit „Good Ones“ wagen sich die Schweden diesmal an einen Song der Pop-Königin Charli XCX. Doch was einst elegant und synthielastig daherkam, wird bei Satan Takes A Holiday zu einem dreckigen Indie-Rock-Brett mit bissiger Punk-Schlagseite. Die eingängige Melodie bleibt erhalten, doch die Band tränkt den Song in Verzerrung, Druck und rotziger Energie, bis daraus ein vollkommen neues Biest entsteht.

Gitarrist Fred verrät, dass Charli XCX bereits seit ihrer Debüt-EP „Stay Away“ auf seinem musikalischen Radar segelte. Als „Good Ones“ erschien, landete der Track sofort im geheimen STAH-Ordner für mögliche Coverversionen. Besonders die Kombination aus Lo-Fi-Drums, verzerrtem Bass und unwiderstehlicher Hook habe die Band sofort gepackt. Dass ihre Version nun deutlich härter und rauer klingt als das Original? „Das ist uns egal – wir lieben es“, erklärt die Crew grinsend vom Deck.

Und genau diese kompromisslose Haltung macht Satan Takes A Holiday zu einem der spannendsten Rock-Exportschiffe Schwedens. Die Band versteht es meisterhaft, Grenzen zwischen Genres zu sprengen, ohne dabei ihre eigene Identität über Bord zu werfen. Jeder Song klingt nach Öl, Schweiß, verrauchten Clubs und durchzechten Nächten irgendwo zwischen Punk-Keller und Festivalbühne.

Über die Jahre erspielte sich die Band eine treue internationale Gefolgschaft auf den Bühnen Europas und teilte sich bereits die Bretter mit Legenden wie KISS, The Sonics, Juliette Lewis, Backyard Babies und Imperial State Electric. Selbst Rock-Größen wie Iggy Pop sorgten bereits für Airplay und Rückenwind.

Mit „Covering Our Tracks“ steuern Satan Takes A Holiday nun unbeirrt weiter Richtung Zukunft – laut, dreckig und voller Rebellion. Wer dachte, Coverversionen seien alter Seetang, wird hier eines Besseren belehrt. Diese Schweden kapern Songs nicht nur – sie reißen ihnen das Herz heraus, stopfen Dynamit hinein und schicken sie brennend zurück aufs offene Meer.

Die Progressive-Metal-Legenden SAVATAGE stehen kurz davor, Europas Bühnen erneut in Schutt und Asche zu legen. Mit ihrer heiß erwarteten „Prelude To Madness“-Tour kehrt die Band diesen Sommer für eine Reihe exklusiver Headline-Shows und großer Festivalauftritte zurück – und die Vorfreude innerhalb der weltweiten „Legion“ könnte kaum größer sein.

Mit an Bord der aktuellen SAVATAGE-Besetzung: Sänger Zak Stevens, die Gitarristen Al Pitrelli und Chris Caffery, Bassist Johnny Lee Middleton und Schlagzeuger Jeff Plate. Doch kurz vor Tourstart erreicht die Fans nun eine bittersüße Nachricht: Jeff Plate wird bei den ersten beiden Konzerten Anfang Juni nicht hinter dem Drumkit sitzen können.

In einem persönlichen Statement erklärte der Drummer, dass er erneut mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen habe. Bereits vor drei Jahren litt Plate unter massivem chronischem Nasenbluten, das zu gefährlichem Blutverlust und ernsthaften gesundheitlichen Komplikationen führte. Damals konnte das Problem operativ behoben werden – doch vor wenigen Wochen kehrte das Nasenbluten überraschend zurück.

Aus Sicherheitsgründen entschieden Jeff und sein Management deshalb, dass er vorerst nicht reisen oder fliegen wird, bis die Ursache erneut behandelt und vollständig unter Kontrolle gebracht wurde.

Trotz dieser schwierigen Situation bleibt Plate optimistisch und zeigt sich zuversichtlich, im Juli wieder zur Band zurückkehren zu können. Gleichzeitig machte er deutlich, wie schwer ihm diese Entscheidung fällt – gerade angesichts der historischen Bedeutung der anstehenden Shows.

Für würdigen Ersatz ist allerdings gesorgt: Kein Geringerer als Blas Elias wird bei den ersten beiden Konzerten einspringen. Der Drummer gehört bereits seit vielen Jahren zur erweiterten SAVATAGE- und Trans-Siberian-Orchestra-Familie und gilt laut Plate als perfekte Wahl für diese Aufgabe. Durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Al Pitrelli und Johnny Lee Middleton dürfte der Übergang nahtlos verlaufen.

Und genau diese ersten beiden Auftritte haben es gewaltig in sich: SAVATAGE teilen sich sowohl beim Sweden Rock Festival am 4. Juni als auch beim Heavy Week-End Festival in Frankreich am 5. Juni die Bühne mit Giganten wie Iron Maiden und Sabaton.

Die „Prelude To Madness“-Tour selbst verspricht weit mehr als eine gewöhnliche Reunion-Tour zu werden. SAVATAGE kündigen eine Setlist an, die sich durch ihren gesamten legendären Katalog wühlt – von unsterblichen Hymnen bis hin zu selten gespielten Fan-Favoriten. Ein klares Geschenk an ihre treue Anhängerschaft, die seit Jahrzehnten unter dem Banner der „Legion“ zusammensteht.

Dabei dürfte die rohe Energie der Band größer denn je sein. Nach ihrer triumphalen Rückkehr auf europäische Bühnen im Jahr 2025 – fast zwei Jahrzehnte nach ihrer langen Pause – scheint das Feuer bei SAVATAGE wieder lichterloh zu brennen.

Zusätzliche Würze liefern hochkarätige Gäste wie Armored Saint, Vision Divine und Nevermore, die ausgewählte Shows begleiten werden.

Ein ganz besonderes Highlight wartet allerdings in Italien: Im legendären Amphitheater von Pompeji werden SAVATAGE gemeinsam mit einem Orchester auftreten – ein historischer Abend an einem der beeindruckendsten Konzertorte der Welt. Progressive Metal zwischen antiken Mauern und orchestraler Monumentalität dürfte zu den außergewöhnlichsten Momenten der gesamten Tour zählen.

Und auch nach über vier Jahrzehnten Bandgeschichte bleibt SAVATAGE hungrig auf neue Erfahrungen. Neben zahlreichen Festivalauftritten führt die Tour die Band auch in Städte und Länder, in denen sie zuvor nie gespielt haben.

SAVATAGE – „Prelude To Madness“ Tour 2026

04.06.2026 – Sölvesborg, Schweden – Sweden Rock Festival
05.06.2026 – Maxeville/Nancy, Frankreich – Heavy Week-End
19.07.2026 – Istanbul, Türkei – Life Park
21.07.2026 – Bukarest, Rumänien – Arenele Romane Open Air
23.07.2026 – Plowdiw, Bulgarien – BE4 Hills
25.07.2026 – Athen, Griechenland – Release Athens
27.07.2026 – Pompeji, Italien – Amphitheater von Pompeji (mit Orchester)
28.07.2026 – Este, Italien – Castello Carrarese
30.07.2026 – Wacken, Deutschland – Wacken Open Air
01.08.2026 – Tilburg, Niederlande – O13
03.08.2026 – Pratteln, Schweiz – Z7 Open Air
05.08.2026 – Villena, Spanien – Leyendas Del Rock
07.08.2026 – Kortrijk, Belgien – Alcatraz Festival
08.08.2026 – Hamburg, Deutschland – Elbriot
09.08.2026 – Geiselwind, Deutschland – Keep It True
11.08.2026 – Warschau, Polen – Progresja
12.08.2026 – Leipzig, Deutschland – Parkbühne
13.08.2026 – Bonn, Deutschland – KUNST!RASEN
15.08.2026 – Moravský Krumlov, Tschechische Republik – Rock Castle

Mit ihrer Rückkehr beweisen SAVATAGE eindrucksvoll, warum sie bis heute zu den bedeutendsten und einflussreichsten Progressive-Metal-Bands aller Zeiten zählen. Und auch wenn Jeff Plate die ersten beiden Schlachten aus gesundheitlichen Gründen verpassen muss, steht fest: Diese Tour wird ein monumentales Kapitel in der Geschichte der Band.

Mit donnernden Gitarren, hymnischen Refrains und einer ordentlichen Ladung klassischem Hard-Rock-Charme melden sich CHINA eindrucksvoll zurück. Die wohl erfolgreichste Schweizer Hard-Rock-Band der späten 80er und frühen 90er veröffentlicht mit „Bright Lights“ eine neue Single, die klar macht: Echter Rock’n’Roll altert nicht – er wird nur lauter.

Schon die ersten Sekunden des Songs tragen unverkennbar die Handschrift der Band. Druckvolle Riffs, mitreißende Hooks und diese besondere Mischung aus Melodie, Energie und Stadion-Attitüde lassen sofort Erinnerungen an die goldene Ära des europäischen Hard Rock aufleben. Doch „Bright Lights“ ist weit mehr als bloße Nostalgie.

Gitarrist Freddy Scherer erklärt, dass die Idee zum Song ganz spontan während eines Studio-Jams mit Claudio Matteo entstand. Ohne großen Plan, ohne kompliziertes Konzept – einfach dieser eine magische Moment, in dem plötzlich alles zusammenpasst. Inhaltlich ist „Bright Lights“ eine Liebeserklärung an jene Nächte, in denen alles möglich schien: keine Regeln, kein Morgen, nur das Hier und Jetzt und das Gefühl grenzenloser Freiheit.

Und genau dieses Lebensgefühl transportiert die Band mit beeindruckender Authentizität. Der neue Song fügt sich nahtlos in den klassischen CHINA-Sound ein und trägt gleichzeitig genug frische Energie in sich, um klarzumachen, dass diese Band keineswegs nur in der Vergangenheit lebt.

Dass CHINA überhaupt zu den ganz Großen des europäischen Melodic Hard Rock gehören, ist längst kein Geheimnis mehr. Gegründet 1985, katapultierte sich die Band innerhalb weniger Jahre aus der Schweizer Szene direkt in die internationalen Rock-Charts. Bereits das selbstbetitelte Debütalbum machte deutlich, welches Potenzial in der Band steckte. Den endgültigen Durchbruch brachte jedoch „Sign In The Sky“, ein Album, das Goldstatus erreichte und heute als echter Klassiker des europäischen Hard Rock gilt.

Songs wie „In The Middle Of The Night“, „Wild Jealousy“ oder der Titeltrack „Sign In The Sky“ gehören bis heute zum festen Inventar klassischer Rock-Playlists und machten CHINA weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Mit den Comeback-Singles „Love Someone“ und „Ran Out Of Love“ bewies die Band bereits zuletzt, dass sie auch Jahrzehnte später noch genau weiß, wie kraftvoll melodischer Hard Rock klingen muss. „Bright Lights“ setzt diesen Weg nun konsequent fort.

Besonders live zeigt sich aktuell, dass CHINA nichts von ihrer Energie verloren haben. Auf ihrer jüngsten Tour durch Frankreich, Belgien, Deutschland und die Schweiz überzeugte die Band mit einem Set, das klassische Hits und neues Material mühelos miteinander verband. Die Songs mögen gereifter klingen – gezähmt sind sie jedoch keineswegs.

CHINA beweisen damit eindrucksvoll, dass sie keine nostalgische Revival-Show sind, sondern weiterhin eine echte Rockinstitution darstellen. Mehr als drei Jahrzehnte nach ihren ersten Erfolgen lodert das Feuer dieser Band noch immer mit voller Kraft.

CHINA Live 2026

05.06.26 – Läufelfingen BL – RocknBeer
13.06.26 – Weisstannen Open Air
19.08.26 – Tennwil – Rocknacht
18.09.26 – Merishausen SH – Kultur Hirschen
25.09.26 – Herisau Casino (mit Coreleoni)
26.09.26 – Riddes – Salle de L’Abeille (mit Shakra & Coreleoni)
27.11.26 – Wetzikon – Scala
28.11.26 – Langenthal – Old Capitol

CHINA sind:
Werner Hartmeier – Gesang
Claudio Matteo – Gesang, Gitarre
Freddy Scherer – Gitarre
Marc Lynn – Bass
Tosi Tosoni – Schlagzeug

Mit „Bright Lights“ liefern CHINA den perfekten Soundtrack für lange Nächte, offene Straßen und all jene, die noch immer daran glauben, dass Rockmusik Herz, Seele und Adrenalin zugleich sein kann. Die Legende lebt – und sie brennt heller denn je.

Mit düsterer Eleganz, orchestraler Wucht und einer Atmosphäre irgendwo zwischen Renaissance-Gemälde und apokalyptischem Fiebertraum präsentiert Bruce Dickinson eine spektakuläre Neuinterpretation seines Klassikers „Tears Of The Dragon“. Der Song stammt ursprünglich vom legendären 1994er-Album „Balls To Picasso“, erhielt im vergangenen Jahr auf „More Balls To Picasso“ jedoch eine umfassende kreative Neufassung – inklusive monumentaler Orchesterversion und cineastischem Kurzfilm.

Für die Umsetzung zog es den Iron-Maiden-Frontmann nach São Paulo in Brasilien. Nach seinem Auftritt beim The Town Festival schloss sich Dickinson im September 2025 mit den Regisseuren Leo Liberti und Antoine de Montremy zusammen, um aus „Tears Of The Dragon“ weit mehr als nur ein Musikvideo zu machen: ein visuelles Kunstwerk voller Emotion, Dunkelheit und dramatischer Intensität.

Gemeinsam mit seiner House Band Of Hell sowie dem brasilianischen Almai Orchester unter Leitung von Antonio Teoli verwandelte Bruce eine stillgelegte Brauerei in eine gewaltige Filmkulisse. Die alte Industriehalle mit ihrer beinahe renaissanceartigen Architektur wurde zur Bühne für ein eindrucksvolles Zusammenspiel aus Musik, Theater und filmischer Symbolik.

Dabei sorgt das Almai Orchester, das bereits auf der neuen Studioaufnahme des Songs zu hören ist, für eine völlig neue Dimension der atmosphärischen Ballade. Gewaltige Streicherflächen und orchestrale Dramatik verstärken die emotionale Tiefe von „Tears Of The Dragon“ und verleihen dem Song eine beinahe filmische Größe.

Bruce Dickinson selbst beschreibt das Projekt als „brillanten Wahnsinn“. Schon früh stand für ihn fest, dass „Tears Of The Dragon“ auf „More Balls To Picasso“ unbedingt eine Orchesterversion erhalten sollte. Antonio Teoli komponierte die neuen Arrangements, ehe Regisseur Leo Liberti die Idee entwickelte, die düstere Kulisse der verlassenen Brauerei mit einer surrealen, leicht zombifizierten Orchesterästhetik zu kombinieren.

Zusätzlich brachte Liberti die brasilianische Balletttänzerin Renata Bardazi ins Spiel, deren poetische Performance dem Film eine weitere emotionale Ebene verleiht. Zwischen Schatten, Licht und monumentalen Bildern bewegt sich ihre Interpretation des Songs fast geisterhaft durch die Szenerie und verstärkt die melancholische Intensität des Stücks auf eindrucksvolle Weise.

Auch Bruce’ komplette House Band Of Hell taucht im Video auf – wenn auch teilweise in ungewohnter Form. Dickinson selbst scherzt darüber, dass er jedem Bandmitglied kurzerhand ein Instrument in die Hand gedrückt habe, um das Gesamtbild dieses bizarren und kunstvollen Spektakels perfekt zu machen.

Der Aufwand zahlte sich aus: Noch bevor das Video offiziell veröffentlicht wurde, lief der Film bereits auf zahlreichen internationalen Filmfestivals und gewann mehrfach die Auszeichnung als „Bestes Musikvideo“. Weitere Nominierungen und Ergebnisse stehen aktuell noch aus.

Mit dieser Neuinterpretation zeigt Bruce Dickinson eindrucksvoll, dass er auch Jahrzehnte nach der ursprünglichen Veröffentlichung von „Tears Of The Dragon“ weiterhin kreative Risiken eingeht und klassische Songs in völlig neue Formen verwandeln kann. Statt einfacher Nostalgie liefert der Metal-Veteran ein ambitioniertes Gesamtkunstwerk zwischen Rock, Klassik und Filmkunst – düster, emotional und absolut einzigartig.

Mit donnernden Grooves, messerscharfer Präzision und einer Frontfrau, die jede Bühne in ein Inferno verwandelt, melden sich JINJER eindrucksvoll zurück. Die ukrainischen Vorreiter des modernen Progressive Metal veröffentlichen ein brandneues Live-Video zu „Tantrum“, dem explosiven Opener ihres aktuellen Albums „Duél“, das im Februar 2025 über Napalm Records erschien.

Aufgenommen wurde die Performance am 28. Februar 2026 in der restlos ausverkauften Sentrum Scene im norwegischen Oslo – ein Abend, an dem JINJER im Rahmen ihrer „World Duél Tour“ einmal mehr bewiesen, warum sie längst zur absoluten Speerspitze des modernen Metal zählen.

Schon in den ersten Sekunden entfaltet „Tantrum“ seine ganze zerstörerische Kraft. Gewaltige Grooves treffen auf technische Präzision, während die Band eine Spannung aufbaut, die sich wie ein Sturm durch die Halle frisst. Im Zentrum des Chaos: Frontfrau Tatiana Shmayluk. Mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus brutalen Growls, hypnotischer Präsenz und emotionaler Intensität zieht sie das Publikum vollständig in ihren Bann.

Das Live-Video fängt genau jene rohe Energie ein, die JINJER von vielen anderen modernen Metalbands unterscheidet. Keine sterile Hochglanz-Inszenierung, sondern pure Wucht, absolute Hingabe und eine Band, die auf der Bühne vollkommen aufgeht.

Und genau mit dieser Energie ziehen JINJER schon bald erneut um die Welt. Nur wenige Wochen nach Veröffentlichung des Videos starten die Ukrainer ihre erste große Nordamerika-Headliner-Tour seit 2024. Insgesamt 37 Shows stehen auf dem Plan – begleitet von Crystal Lake und Entheos als Special Guests. Von New York über Los Angeles bis Vancouver wird das Quartett seine kompromisslose Mischung aus Progressive Metal, Groove und modernem Extrem-Sound auf die Bühnen Nordamerikas bringen.

Doch damit nicht genug: Im Herbst 2026 folgt bereits das nächste gigantische Tourpaket. JINJER schließen sich Spiritbox für deren „Tsunami Sea UK + EU Tour 2026“ an. Gemeinsam mit Dying Wish entsteht damit eines der explosivsten Modern-Metal-Line-ups des Jahres.

Wenn Spiritbox und JINJER gemeinsam Europa erschüttern, treffen zwei der innovativsten und intensivsten Bands der aktuellen Szene aufeinander. Atmosphärische Klangwelten, brachiale Härte und emotionale Extreme dürften diese Tour zu einem absoluten Pflichttermin für Modern-Metal-Fans machen.

Die Tour startet am 12. September 2026 in Glasgow und endet am 9. Oktober in Paris. Dazwischen stehen unter anderem Berlin, München, Hamburg, Amsterdam, Wien und Düsseldorf auf dem Fahrplan.

Mit „Tantrum“ zeigen JINJER eindrucksvoll, dass sie sich weiterhin in absoluter Höchstform befinden. Technische Brillanz, kompromisslose Härte und emotionale Intensität verschmelzen bei der ukrainischen Band zu einem Sound, der gleichermaßen modern, aggressiv und einzigartig wirkt.

Wer wissen will, wie sich moderner Metal im Jahr 2026 anfühlt, bekommt mit diesem Live-Video eine klare Antwort: laut, unberechenbar und absolut überwältigend.

Nach vier Jahrzehnten voller dreckiger Riffs, Stadionhymnen und kompromisslosem Hard Rock tritt Rachel Bolan erstmals alleine ins Rampenlicht. Der legendäre Skid-Row-Bassist veröffentlicht mit „Memory“ die dritte und letzte Single aus seinem kommenden Solo-Debüt „Gargoyle Of The Garden State“, das am 12. Juni über earMusic/Edel erscheinen wird.

Doch wer jetzt ein klassisches Nebenprojekt erwartet, liegt falsch. Unter dem Namen BOLAN präsentiert Rachel Bolan ein Werk, das persönlicher, direkter und emotionaler kaum sein könnte. „Memory“ zeigt dabei eine neue Seite des Musikers: introspektiv, melancholisch und getragen von starken Melodien sowie ehrlichen Texten, die spürbar tief aus dem Inneren kommen.

Der Song schlägt ruhigere Töne an als die zuvor veröffentlichten Singles „At War With Myself“ featuring Danko Jones oder „Anything But You“, ohne dabei an Intensität zu verlieren. Statt großer Rock-Attitüde steht diesmal emotionale Tiefe im Mittelpunkt. Gerade dadurch wächst die Spannung auf „Gargoyle Of The Garden State“ weiter an.

Das Album entstand gemeinsam mit Grammy-Preisträger Nick Raskulinecz, der bereits mit Größen wie Foo Fighters, Rush, Alice In Chains, Evanescence oder auch Skid Row gearbeitet hat. Was ursprünglich nur als lockerer Austausch unter Freunden begann, entwickelte sich schnell zu einem Werk, das Rachel Bolans musikalische Persönlichkeit so deutlich offenlegt wie nie zuvor.

Bolan selbst beschreibt das Album nicht als gewöhnliches Projekt, sondern als Teil seiner eigenen Identität. Genau wie er selbst wisse „Gargoyle Of The Garden State“, wann es ernst sein müsse – und wann es Zeit sei, die Sau rauszulassen.

Musikalisch verbindet das Album hymnischen Hard Rock mit der rohen Energie des Punk. Große Refrains treffen auf raue Gitarren, emotionale Momente auf rotzige Attitüde. Besonders spannend dürfte dabei Bolans Interpretation des Oasis-Klassikers „Rock And Roll Star“ ausfallen, den er in seinem ganz eigenen Stil neu interpretiert.

Unterstützt wird Bolan dabei von einer beeindruckenden Liste an Freunden und Weggefährten. Mit dabei sind seine Skid-Row-Kollegen Dave „Snake“ Sabo, Scotti Hill und Rob Hammersmith ebenso wie Corey Taylor, Danko Jones, Nuno Bettencourt, Damon Johnson und Steve Conte. Für Bolan selbst war diese Zusammenarbeit etwas ganz Besonderes – eine Erfahrung, die er jedem Musiker mindestens einmal im Leben wünschen würde.

Und genau diese Mischung aus Freundschaft, Persönlichkeit und musikalischer Freiheit scheint das Herzstück von „Gargoyle Of The Garden State“ zu sein: kein kalkuliertes Soloprojekt, sondern ein ehrliches Album voller Charakter, Geschichten und Leidenschaft.

„Gargoyle Of The Garden State“ – Tracklist

Seite A

  1. Anything But You
  2. At War With Myself feat. Danko Jones
  3. Memory
  4. See You On The Other Side feat. Snake Sabo
  5. Bridges feat. Steve Conte

Seite B
6. Jet Black Universe feat. Nuno Bettencourt
7. Big Stick feat. Corey Taylor
8. Pretty Hell
9. Rock And Roll Star feat. Scotti Hill
10. Devil In The White
11. Walk Away feat. Damon Johnson

Das Album erscheint als CD-Digipak sowie als 180g Gatefold-Vinyl.

Mit „Memory“ macht Rachel Bolan deutlich, dass hinter der harten Schale des langjährigen Skid-Row-Bassisten weit mehr steckt als nur druckvolle Rockriffs. „Gargoyle Of The Garden State“ verspricht ein intensives, persönliches und zugleich kraftvolles Debüt zu werden – roh, ehrlich und unverkennbar Bolan.

Mit majestätischen Keyboard-Klangwänden, donnernden Gitarren und einer Stimme, die gleichermaßen engelsgleich wie zerstörerisch klingen kann, schlagen AMBERIAN DAWN ein völlig neues Kapitel ihrer Bandgeschichte auf. Die finnischen Symphonic-Metal-Veteranen veröffentlichen mit „Unchained“ die dritte Single ihres kommenden Albums „Temptation’s Gates“, das am 26. Juni 2026 über Napalm Records erscheinen wird – und präsentieren dabei eindrucksvoll ihre neue Sängerin Nicole Willerton.

Schon nach den ersten Takten wird klar: AMBERIAN DAWN haben sich neu erfunden. „Unchained“ verbindet die epische Atmosphäre klassischer Symphonic-Metal-Klangwelten mit härteren, moderneren Elementen und überrascht mit einer Premiere in der Geschichte der Band: Nicole Willerton kombiniert ihren klaren, fast himmlischen Gesang erstmals mit kraftvollen Growls. Ein mutiger Schritt, der dem Sound der Finnen eine völlig neue Intensität verleiht.

Mastermind Tuomas Seppälä beschreibt den Song als Rückkehr zu einem stärker rifforientierten Songwriting. Das zentrale Gitarrenriff entstand laut ihm beinahe intuitiv und entwickelte schnell eine Dynamik, um die herum sich der gesamte Song aufbaute. Gerade diese Mischung aus Härte, Melodie und wechselnden Stimmungen habe die neue Sängerin enorm gefordert – eine Herausforderung, die Nicole laut Seppälä mit beeindruckender Leichtigkeit meisterte. Abgerundet wird der Song von einem virtuosen Gitarrensolo, das Emil mit hörbarer Leidenschaft und technischer Präzision einspielte.

Inhaltlich beschäftigt sich „Unchained“ mit inneren Kämpfen, emotionalem Schmerz und dem Wunsch, sich von Angst und Urteilen zu befreien. Nicole Willerton beschreibt den Song als Aufforderung, die eigenen Dämonen loszulassen und anderen Menschen den Raum zu geben, sie selbst zu sein. Die Botschaft: Freiheit beginnt dort, wo man aufhört, sich von Unsicherheit und Angst kontrollieren zu lassen.

Mit „Temptation’s Gates“ schlagen AMBERIAN DAWN insgesamt eine deutlich modernere und härtere Richtung ein, ohne dabei ihre musikalischen Wurzeln zu verlieren. Die Band, die zuletzt mit ihrem überraschenden ABBA-Metal-Album „Take a Chance – A Metal Tribute to ABBA“ Aufmerksamkeit erregte, entfernt sich nun bewusst von diesem Kapitel und richtet den Blick wieder stärker auf epischen, gitarrengetriebenen Symphonic Metal.

Tuomas Seppälä spricht sogar von einer Art Wiedergeburt der Band. Die Zusammenarbeit mit Nicole Willerton habe in ihm dieselbe kreative Euphorie ausgelöst wie damals zu Beginn von AMBERIAN DAWN in den Jahren 2007 und 2008. Viele Songs entstanden ungewöhnlich schnell, getragen von Nicoles Enthusiasmus und der inspirierenden Dynamik innerhalb der Band. Gleichzeitig habe er selbst wieder stärker zur Gitarre gegriffen und zahlreiche Leads sowie sogar ein komplettes Solo selbst eingespielt.

Auch Nicole beschreibt die Arbeiten an „Temptation’s Gates“ als intensive und emotionale Erfahrung. Die Texte basieren auf Erinnerungen, Gefühlen und persönlichen Momenten, die während der Entstehung des Albums besonders präsent waren. Liebe, Melancholie, Angst, innere Konflikte und das Akzeptieren der eigenen Wünsche ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Werk.

Musikalisch entfaltet das Album eine beeindruckende Vielfalt: Der Titeltrack „Temptation’s Gates“ eröffnet das Werk mit rasender Energie und opulenten Keyboard-Melodien, während „The Vision of Dreaming“ mit schneidenden Riffs und hymnischer Atmosphäre überzeugt. „Moon“ steigert die Intensität mit Blastbeats und dunkler Mystik, bevor „Unchained“ endgültig zeigt, dass AMBERIAN DAWN mutig neue Wege beschreiten.

Spätere Songs wie „Eternal Flame“ und „Life is Art“ verbinden epische Melodien mit verspielter Gitarrenarbeit, während „This Night is Waiting for Me“ mit modernem Dark-Metal-Flair überrascht. „Undying Colours“ erinnert atmosphärisch an frühere Werke der Band, ehe „Phantasmagoria“ das Album mit tanzbarer Dunkelheit und moderner Eleganz abschließt.

„Temptation’s Gates“ – Tracklist

  1. Temptation’s Gates
  2. The Vision of Dreaming
  3. Moon
  4. Unchained
  5. Eternal Flame
  6. Life is Art
  7. This Night is Waiting for Me
  8. Undying Colours
  9. The Garden
  10. Phantasmagoria

Mit „Temptation’s Gates“ beweisen AMBERIAN DAWN eindrucksvoll, dass Veränderung nicht Verlust bedeuten muss. Stattdessen erschaffen die Finnen einen modernen, härteren und emotional intensiveren Symphonic-Metal-Sound, der ihre Vergangenheit respektiert und gleichzeitig mutig in die Zukunft blickt.

Mit Vollgas, einer gehörigen Portion Wahnsinn und ihrer unverwechselbaren Mischung aus Punkrock, Metal-Riffs und Hip-Hop-Attitüde melden sich zebrahead erneut zurück. Die kalifornischen Party-Punks veröffentlichen heute ihre brandneue Single „I Know What U Did Last Summer“ inklusive passendem Lyric-Video und treiben damit den Countdown zu ihrer kommenden EP „O“ weiter voran, die am 12. August erscheinen wird.

 

Bereits mit den zuvor veröffentlichten Songs „Burn Burn Burn“ und „Smoke Signals From My Couch“ deutete die Band an, dass sie sich musikalisch weiterentwickeln will – doch „I Know What U Did Last Summer“ schlägt nun endgültig eine neue Richtung ein. Der Track führt tief hinein in den Kopf eines offenbar völlig durchgedrehten Erzählers und lässt die Hörer irgendwo zwischen Realität, Paranoia und schwarzem Humor zurück. War überhaupt ein Verbrechen geschehen? Oder ist alles nur Teil eines verstörenden Gedankenspiels?

Bassist Ben Osmundson beschreibt den Song als einen frischen und mutigen Schritt für die Band. Gerade diese neue Atmosphäre und die ungewöhnliche Dynamik hätten ihn besonders begeistert. Sänger und Rapper Ali Tabatabaee ergänzt, dass der Song für ihn zu den absoluten Highlights der kommenden EP zählt – und live mit Sicherheit völlig eskalieren werde.

Und genau dafür sind zebrahead seit Jahrzehnten bekannt: explosive Liveshows voller Energie, Humor und Chaos. Entstanden während der legendären Punk-Explosion im kalifornischen Orange County, entwickelte die Band früh ihren ganz eigenen Stil. Punkrock trifft auf Metal, Rap auf riesige Mitsing-Refrains und völlige Eskalation auf absolute Spielfreude.

Mit Ali Tabatabaee, Adrian Estrella, Ben Osmundson, Ed Udhus und Dan Palmer präsentiert sich zebrahead dabei weiterhin hungrig, kreativ und erstaunlich wandlungsfähig. Die kommende EP „O“ bildet den Abschluss ihrer konzeptionellen EP-Reihe „III“, „II“, „I“ und nun „O“ – musikalisch wie visuell schließt sich damit der Kreis.

Die neuen Songs sollen laut Band noch experimenteller, aggressiver und gleichzeitig melodischer ausfallen als vieles zuvor. Sänger und Gitarrist Adrian Estrella zeigt sich überzeugt, dass zebrahead mit diesem Material etwas Besonderes gelungen sei. Seine Botschaft an die Fans: Laut aufdrehen und die Stimme verlieren.

Dass zebrahead wissen, wie man Menschen zum Ausrasten bringt, haben sie längst bewiesen. Seit ihrer Gründung verkaufte die Band weltweit über zwei Millionen Alben, erspielte sich eine Grammy-Nominierung durch ihre Zusammenarbeit mit Motörhead und etablierte sich als eine der explosivsten Livebands der internationalen Punkrock-Szene.

Ob Reading & Leeds, Download Festival, Rock am Ring, Fuji Rock, Summersonic, Slam Dunk oder die Vans Warped Tour – zebrahead hinterließen weltweit ihre Spuren auf den größten Festivalbühnen der Szene und verwandelten unzählige ausverkaufte Clubshows in kollektive Ausnahmezustände.

Bemerkenswert dabei: Trotz ihres Erfolgs arbeitet die Band seit fast einem Jahrzehnt unabhängig und setzt konsequent auf ihren DIY-Ansatz. Genau diese kreative Freiheit scheint zebrahead aktuell stärker denn je zu machen.

Mit „O“ am Horizont, weiteren Songs und Videos in Vorbereitung und einer Band, die noch immer vor Energie explodiert, beweisen zebrahead eindrucksvoll, dass sie auch nach Jahrzehnten noch längst nicht genug haben.

Oder wie Gitarrist Dan Palmer es trocken zusammenfasst: „Wir haben zwei Dinge vor: Ärsche treten und Kaugummi kauen – und wir haben keinen Kaugummi mehr.“

Mit düsterer Wucht, brachialen Riffs und einer erschreckend präzisen Analyse moderner Selbstinszenierung setzen PINHEAD ihren Weg Richtung neuem Album „Beauty In Pain“ konsequent fort. Die neue Single „Vanitas.exe“ markiert dabei nicht nur den nächsten Schritt der Band, sondern öffnet zugleich das Tor in eine verstörend vertraute Welt zwischen digitaler Identität, emotionaler Entfremdung und kontrollierter Selbstdarstellung.

Begleitet wird der Song von einem atmosphärisch dichten Musikvideo, das die beklemmende Grundstimmung der Single visuell weiter zuspitzt. „Vanitas.exe“ beschäftigt sich mit der Frage, wie sehr Menschen in einer vollständig vernetzten und permanent sichtbaren Realität überhaupt noch zwischen echtem Selbst und inszenierter Rolle unterscheiden können.

Songwriter und Multiinstrumentalist Ilja John Lappin beschreibt die Thematik als Spiegel unserer Gegenwart: einer Welt, in der Meinungen, Gesichter und Emotionen zunehmend für Aufmerksamkeit, Feeds und digitale Reaktionen performt werden. Empathie wird zum kalkulierten Schauspiel, Moral zum konsumierbaren Content und Identität zu etwas, das ständig kuratiert und optimiert werden muss.

Der Titel selbst verbindet bewusst die klassische Idee der „Vanitas“ – die Vergänglichkeit und Nichtigkeit menschlicher Selbstbilder – mit einem technischen, beinahe programmatischen Ansatz. „Vanitas.exe“ wirkt wie ein System, das auf Eitelkeit, Kontrolle und Aufmerksamkeit ausgelegt ist. Die Stimme im Song übernimmt dabei fast die Rolle eines manipulativen Erzählers: eine Instanz, die genau versteht, wie Vertrauen erzeugt wird, wie man sich als Retter inszeniert und wie bereitwillig Menschen an perfekt konstruierte Fassaden glauben. Bis irgendwann die Maske zerbricht.

Interessant dabei: Der Song entstand ursprünglich aus einer Idee von Simon Schröder und versteht sich gewissermaßen als Gegenstück beziehungsweise Weiterführung des Songs „I I I“ vom vorherigen PINHEAD-Album „Egomessiah“. Ilja John Lappin überarbeitete später den Text, ergänzte neue Passagen und übertrug das Material ins Englische, bis daraus die finale Version wurde, die nun auf dem kommenden Album erscheinen wird.

Dieses Album trägt den programmatischen Titel „Beauty In Pain“ und erscheint am 13. November 2026. Dabei handelt es sich keineswegs nur um eine Sammlung einzelner Songs, sondern vielmehr um einen psychologischen Abstieg in die dunkleren Seiten moderner Existenz.

Lappin beschreibt das Werk als Ergebnis einer langen Phase innerer Dunkelheit, die sich über Jahre hinweg angesammelt habe. Unter der scheinbar funktionierenden Oberfläche gesellschaftlicher Strukturen wachsen Entfremdung, Isolation und emotionale Leere. Beziehungen, Rollenbilder und Identitäten wirken stabil – doch darunter zerfällt langsam jede Form echter Verbindung.

„Beauty In Pain“ folgt dabei den sogenannten „12 Steps of Pain“: Stationen schmerzhafter Erkenntnis, innerer Konflikte und zerbrechender Illusionen. Statt Erlösung bietet das Album eine nüchterne Form von Klarheit. Erinnerungen, Verantwortung und persönliche Entscheidungen treten immer stärker in den Mittelpunkt und zeichnen ein düsteres Coming-of-Age-Szenario, geprägt von Ernüchterung statt Triumph.

Musikalisch zeigen sich PINHEAD vielseitiger und kompromissloser denn je. Gewaltige Hooklines treffen auf die rohe Härte modernen Death- und Metalcore, während industrielle Klanglandschaften, elektronische Elemente und massive Gitarrenwände eine bedrückende Atmosphäre erschaffen. Gleichzeitig öffnen fragile, teils akustische Passagen Raum für Verletzlichkeit und emotionale Tiefe.

Genau dieses Spannungsfeld zwischen extremer Härte und zerbrechlicher Intimität macht „Beauty In Pain“ zu einem der ambitioniertesten Werke der Bandgeschichte.

Ab November werden PINHEAD das neue Material auch live präsentieren. Die „Beauty In Pain Tour 2026“ verspricht intensive Clubshows voller Druck, Atmosphäre und emotionaler Eskalation – roh, unmittelbar und ritualartig.

PINHEAD – Beauty In Pain Tour 2026

13.11.2026 – Stuttgart – Club Zentral
14.11.2026 – Wuppertal – LCB
20.11.2026 – Berlin – Mikropol
21.11.2026 – Hamburg – Hebebühne
26.11.2026 – München – Backstage
27.11.2026 – Leipzig – Hellraiser
28.11.2026 – Hannover – SubKultur
04.12.2026 – Köln – Helios37
05.12.2026 – Frankfurt – Nachtleben

Mit „Vanitas.exe“ und dem kommenden Album „Beauty In Pain“ liefern PINHEAD keinen einfachen Soundtrack für zwischendurch – sondern eine intensive, unbequeme und gleichzeitig faszinierende Auseinandersetzung mit einer Welt, in der Identität längst zur Inszenierung geworden ist.